Die Zukunft des Fußballs

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MikeSpring
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Die Zukunft des Fußballs

Beitrag von MikeSpring » 19.03.2019, 15:24

Nachdem jetzt klar ist, dass es die 24er Club WM geben wird und schon 22 die 48er WM sollte man sich mal Gedanken machen, wie das mit dem Fußball weitergeht. Meine Einschätzung ist nicht sehr positiv.

2021: Egal, wer da jetzt noch protestiert, Bayern Real und alle Großen werden dabei sein, dessen kann man sich sicher sein. Der Sieger soll satte 100 Mio. bekommen. Super. Der unterlegene Finalist, die Halbfinalisten, Viertelfinalisten - die werden wohl sicher auch ganz groß absahnen. Die Schere zu den "Kleinen" geht weiter auf.
2022: Mega-WM im Winter, mit Co-Gastgebern Oman und Kuwait (sicher dürfen die dann auch teilnehmen). Sicher, es wird keine Spiele Fidschi- Tonga geben, es werden schon überwiegend die Top-48 der Welt dabei sein. Ich weiß noch nicht, wie der Schlüssel aussieht, aber nehmen wir mal an 20 aus Europa, 6 aus Südamerika 6 aus Nordamerika - heißt immer noch 16 Luschenteams. Und wenn aus jeder der 16 Dreiergruppen zwei weiterkommen sollen, dann wären ziemlich viele Luschen im Sechzehntelfinale...

Das wäre die unmittelbare Zukunft.

Wie wird es weitergehen ? Ich schätze, 50+1 wird fallen. Vereine wie Bayern juckt das nicht groß, WOB, Hoffenheim und Leverkusen optimieren (legalisieren) ihr Geschäftsmodell, Kind wird Hannover übernehmen, Kühne den HSV. RB wird entweder Leipzig voll übernehmen, oder sich einen anderen Verein suchen, Leipzig ist doch eh nur ein Testballon ohne längere Zukunft. Wir schauen vermutlich in die Röhre - und nehmen irgendeinen Investor von der Resterampe, einer, den keiner sonst wollte. Wenn dem das Oly ein Klotz am Bein ist, baut er, wo er kann - auch in Brandenburg - und ihm sind dann die Meinungen der Fans egal.

Wie wahrscheinlich ist das ? Ich schätze 60 % und innerhalb der nächsten 10 Jahre.

Europapokale:
Hier wird sie kommen, die Europäische Superleague. Egal, was jetzt alle beteuern. Sie wird kommen, mit 20 Teams, die dann nicht mehr in der nationalen Liga spielen. Mit Auf- und Abstiegsregel zur zweitklassigen Europaleague. Aber nicht so einfach "die letzten 4 steigen ab". Für Teams wie Bayern, Barcelona, Madrid gibt es noch eine "Jokerregelung". Die Top Ten der Gründungsmitglieder bekommt solche Joker, der 10.-7. einen, der 6.-4. 2, der 3. drei, der 2. vier und der beste vor der Startsaison 5: Wenn sie auf einem Abstiegsplatz landen, verlieren sie einen Joker und steigen nicht ab. Erst, wenn der letzte Joker weg ist steigen sie ab. Kann ja nicht sein, dass Real oder Bayern zu leicht absteigen.

In der zweigleisigen Europaleague (je 20 Teams, Staffel A und B) spielen Gladbach, Leverkusen, Frankfurt, Bremen und RB Hamburg (RB hat Leipzig fallen gelassen und den Drittligisten HSV gekauft, SSV Markkränstadt spielt in der 2. Bundesliga)

Hey, dafür spielen wir in der nun drittklassigen Bundesliga in der Arena Wittenberg nun regelmäßig um die Meisterschaft! Gut, die Aufstiegsspiele in die Europaleague vergeigen wir regelmäßig, aber das interessiert auch nur noch die verbliebenen 1.000 Mitglieder und die 2.500 DK-Inhaber. Zuschauerschnitt: 5.000, damit sind wir in der Bundesliga immerhin Dritter. Hinter Freiburg und Köln (7.500/15.000).
Du kannst selbstverständlich Bayernfan sein. Aber dann biste halt doof.

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MikeSpring
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Re: Die Zukunft des Fußballs

Beitrag von MikeSpring » 19.03.2019, 15:38

Immerhin spielen wir regelmäßig in dem ja heute schon angekündigten dritten Europapokalwettbewerb. Dort standen wir 2027 im Finale, haben aber gegen Barfuss Jerusalem leider nach Elfmeterschiessen verloren.

Damit die "Großen" nicht ganz den Kontakt zu ihrem Land verlieren, spielen sie aber noch im DFB-Pokal mit. Die Bundesligisten, Zweitligisten und 20 Amateure spielen in der ersten Runde, davon bleiben 28 übrig für die zweite, nach der dritten 14 und nach der vierten 7. Dann kommen die 5 Euroligisten dazu =12, davon bleiben 6 übrig, dann kommen die 2 Superleague-Teilnehmer dazu -->8 = Viertelfinale, Halbfinale, Finale. In Berlin, aber mangels Interesse reicht die Alte Försterei.
Du kannst selbstverständlich Bayernfan sein. Aber dann biste halt doof.

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elmex
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Re: Die Zukunft des Fußballs

Beitrag von elmex » 19.03.2019, 21:40

Die Top 6 aus "Noramerika" bzw CONCACAF sollen besser sein als die "Luschenteams" aus Afrika? Mexiko klar, USA auch ok aber danach kommen mit Panama, Costa Rica, Canada, Jamaika eine Topteams.
"Die Afrikaner" haben viele Spitzenspieler in Europa. Aber Tuniermannschaften sind sie selten.

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Ray
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Re: Die Zukunft des Fußballs

Beitrag von Ray » 19.03.2019, 22:32

Schade, dass Berlin keine Karnevalshochburg ist.
Mikes Texte aus diesem Thread, vorgetragen von Narrenkappenträgern, wären dort ein willkommenes und feucht-fröhlich bejubeltes Element.
Ich ändere meine Meinung minütlich. Thomas Kemmerich Fußballgott.

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MikeSpring
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Re: Die Zukunft des Fußballs

Beitrag von MikeSpring » 20.03.2019, 07:19

elmex hat geschrieben:
19.03.2019, 21:40
Die Top 6 aus "Noramerika" bzw CONCACAF sollen besser sein als die "Luschenteams" aus Afrika? Mexiko klar, USA auch ok aber danach kommen mit Panama, Costa Rica, Canada, Jamaika eine Topteams.
"Die Afrikaner" haben viele Spitzenspieler in Europa. Aber Tuniermannschaften sind sie selten.
Stimmt natürlich, ich hätte es noch mehr zuspitzen können. Im Grunde hat man außerhalb Europas und Südamerika nach Brasilien und Argentinien, vielleicht noch Uruguay einen erheblichen Leistungsabfall. Chile, Peru, Kolumbien würde ich ungefähr auf dem Niveau von USA und Mexico sehen, dahinter noch Kanada - aber schon diese Teams sind ein deutlich schlechteres Niveau als die Topteams Europas und Brasilien/Argentinien.

@Ray: Klar ist das hier zugespitzt. Bewusst. Aber das basiert auf Annahmen, wie sich der Fußball entwickeln könnte, wenn es so weitergeht. Ich beabsichtige keine Karriere als Karnevalist.

Aber mal nüchtern betrachtet: Klub-WM und 48er-WM sind bereits Realität. Es ist doch nicht schwer, daraus eine Entwicklung abzuschätzen.

Rund 2 Mrd. Menschen schauen jetzt bereits das WM-Endspiel. Wenn es sehr hoch kommt sind vielleicht 200 Mio. Menschen unmittelbar betroffen, da ihr Team dabei ist. Auch Gruppen- und K.O.-Rundenspiele werden von sehr vielen neutralen Zuschauern geschaut weltweit. Wieviel mehr will man da rauspressen ? Klar, die Quote wird in 16 weiteren Ländern noch steigen. Ob das aber diejenigen sind, die viel Geld einbringen- weiß ich nicht. Z.B. in Afrika wird weiterhin das ganze Dorf hinter dem einzigen Fernseher sitzen.

Ich glaube eher, das Interesse wird eher sinken, weil die Leute keinen Bock mehr auf noch mehr Live-Fußball haben und das Turnier völlig verwässert wird.

Stichwort Klub-WM. Die wird die reichen Clubs noch reicher machen und die Schere weiter aufgehen lassen.

Schon jetzt zeigt sich doch in den meisten Ligen eine Zweiteilung: Die die regelmäßig CL spielen und die, die es nicht tun. Die UEFA sorgt schon dafür, dass die EL-Teams nicht aufholen, die haben schon mal mehr Spiele, weniger Geld und - Abgesehen vom Beispiel Frankfurt - werden im Grunde eher bestraft. Und WENN sie die Gruppenphase überstehen, dann warten die CL-Absteiger - ein völlig sinnfreies Instrument. Hey, Schalker, wärt ihr mal lieber Dritter geworden, dann hättet ihr vielleicht eine bessere Chance auf einen Titel und auf Geld verdienen.

Irgendwann wird es den Bayern, Real, Man Sity, Liverpool usw. zu doof werden, national immer weniger Konkurrenz zu haben. Für mich geht die Entwicklung klar in eine Ligenstruktur Europa-Superleague- Euroleague- nationale Ligen (1. Bundesliga, Premierleague...).

Dass sich die ganz Großen absichern werden wollen gegen einen Abstieg ist denke ich naheliegend. Dass das Interesse an der Bundesliga sinken wird, sicher auch.

Ähnlich verhält es sich mit der 50+1. Bayern wird das Heft nicht aus der Hand geben wollen, aber ein paar Imvestoren werden einsteigen, die Kleinen werden noch mehr abgehängt. Wir werden englische Verhältnisse bekommen: keine Stehplätze, Sitzzwang, Karten nur v
für Mitglieder, DK werden vererbt, - aber im Grunde kann sich auch kein normaler Fan eine Karte leisten. Zersplitterter Spieltag von Montag bis Sonntag, aber mindestens von Freitag bis Sonntag (FR 18:30, Fr. 20:30, Sa 13:30, 15:30, 17:30, 19:30, So 13:30, So 15:30, So 17:30). Stimmung im Keller.

Ray, mache gerne eine andere Projektion auf die Zukunft, wie Du sie siehst. Dafür ist dieser thread ja da.
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Herthafuxx
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Re: Die Zukunft des Fußballs

Beitrag von Herthafuxx » 20.03.2019, 09:54

Möglich ist auch, dass weiterhin über die halbe Liga über 90 % Stadionauslastung hat und nur einige aufgeschreckte Fans mit den Armen überm Aluhut durch die Gegend rennen und "Wir werden alle sterben!" rufen.

Auch möglich, dass wir bald nur noch die Kurven besetzt haben und die Geraden kaum noch Leute sitzen, weil alle genervt sind von den regelmäßigen mindestens 5 Spielunterbrechungen wegen Pyroshows und Schwanzvergleichen der Kurven.

Jeder der über die ganze Kommerzialisierung des Fußballs rumheult, muss sich erstmal selbst hinterfragen, inwieweit er selbst an der Preisschraube dreht. Mit einem Sky-Abo ist man da schon mal ganz weit vorne. Dazu noch jedes Jahr eine neues Trikot für über 100 Euro, die ganze Bude voll mit Fanartikeln etc.
Man muss sich auch damit anfreunden, dass es wohl sehr viele Fußballfans gibt, die es toll finden, wenn jeden Abend ein Live-Spiel im TV läuft oder das ganze Wochenende jeden Tag mehrere Spiele live zu unterschiedlichen Zeiten laufen. Davon gibt es offenbar soviele Fans, dass sich da die Liga daran ausrichtet.
Champions League am Wochenende wird wohl auch kommen. Das finde ich allerdings mal für die Stadionfans einen Gewinn. Da kann man einen Spielbesuch gleich mit einem Wochenendtripp verbinden und muss keine Urlaubstage verballern.
Ob jetzt bei der WM 48 oder 72 oder einfach alle Nationalmannschaften teilnehmen, ist mir persönlich ziemlich egal. Schaue da eh nur maximal die Deutschland-Spiele. Niemand wird übrigens gezwungen sich Oman gegen Faröer Inseln in der Gruppe R anzuschauen. Auch eine Klub-WM muss sich doch niemand ansehen.
Im Sommer gibt es jetzt ja schon den Champions Cup, der den Vereinen heute schon einige Millionen beschert. Noch nicht die Dimension der Klub-WM, aber der Cup ist ja noch ganz frisch. Da entwickelt sich schon ganz ohne böse Fifa eine Klub-Meisterschaft der "reichen" Vereine und offensichtlich gibt es dafür auch wieder einen Markt.

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MikeSpring
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Re: Die Zukunft des Fußballs

Beitrag von MikeSpring » 20.03.2019, 10:05

Natürlich ist vieles möglich. Ich kann auch nicht wirklich in die Zukunft schauen. Ich schaue mir nur die Entwicklung an und spinne die weiter, wie es werden könnte, und kann für mich beurteilen, dass ich das nicht will. Aber ich finde es schon wichtig, sich zu überlegen "Wo führt es hin, wenn wir dieses oder jenes tun und wird es mir gefallen ?" Damit man dann dagegen steuern kann.

Warum SIND denn die Fans gegen die Abschaffung von 50+1 ? Weil wir JETZT noch was innerhalb der Vereine mitbestimmen können und die Vereine nicht ALLES so regeln können, wie sie wollen. Machen wir uns nicht klein, die aktive Fanszene hat einiges erreicht: Es gibt noch (bezahlbare) Stehplätze (außer bei uns), der Spieltag ist noch nicht zu sehr zerstückelt, NOCH finden keine Bundesliga- oder DFB-Pokalspiele im Ausland statt, Montagsspiele werden wieder abgeschafft...

Und einige Entwicklungen deuten sich doch schon an...
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Herthafuxx
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Re: Die Zukunft des Fußballs

Beitrag von Herthafuxx » 20.03.2019, 10:55

Regelmäßige Spielunterbrechungen deuten sich ebenso an und dass es irgendwann normal ist, dass entscheidene Spiele nicht mehr regulär beendet werden, sondern von der "Fans" der hintenliegenden Mannschaft ein Spielabbruch erzwungen wird ist nicht unwahrscheinlicher als 9 unterschiedliche Anstosszeiten am Wochenende.

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Ray
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Re: Die Zukunft des Fußballs

Beitrag von Ray » 20.03.2019, 11:32

Solche übertriebenen Szenarien wie jene von MikeSpring wird es niemals geben, irgendwann sind die Fans übersättigt.
Das erkennt man doch schon jetzt.
Ich kenne mehr Menschen, die "sky" in letzter Zeit gekündigt haben als Menschen, die neu abboniert haben.
Ebenso: 48 Nationen-WM und Katar ohne Stimmung im Winter, das kann schon ein großer Knacks sein.
In Hannover sieht man deutlich bei den Protesten, dass eine saloppe Übernahme von Vereinen durch Stinkreiche nicht so einfach geht und auch nicht erwünscht ist.

Auch Mikes Denke, nur bestimmte Länder können gute Fußballnationen stellen, ist größtenteils falsch. Was war denn Belgien vor 15 Jahren? Nummer 80 der Welt? Jetzt sind sie Nummer 2. Als kleines Land. Auch Island hat einen großen Schritt gemacht. Und ein kleines Land wie Uruguay ist seit gefühlt 150 Jahren einigermaßen vorne dabei.

Der Fußball wird schneller, athletischer etc. etc. - genetisch bedingt kommen an unterschiedlichen Orten der Welt unterschiedliche körperliche Eigenschaften vor. So zum Beispiel können sehr kleinwüchsige Nepalesen unglaublich hohe Gewichte stundenlang steile Berge hochschleppen - sie haben eine bessere Blutzirkulation und sind natürlich trainierter.
Ebenso tut China einiges, um eine Fußballnation zu werden ... trotz 1 Mrd. Einwohner sieht man da kaum Ergebnisse. Von Indien ganz zu schweigen. Japan und Südkorea konnten gewaltige Sprünge machen, aber für absolute Weltspitze reicht es nicht.
Meine These ist, dass Afrikaner die genetisch besten Voraussetzungen haben für den Fußball der Zukunft. Man sieht ja schon jetzt ganz deutlich einen Trend bei den Turnieren.
Wie wird sich der Erdball vermischen? Spannend.
Völlig unmöglich halte ich es nicht, dass z.B. Kanada als Einwanderungsnation mit einem weissen Torwart und 10 durchmischten Enkelkindern schwarzer Einwanderer (und 1/4 asiatisch etc.) in 30 Jahren im WM-Finale steht.

Mittelamerika hat gute Voraussetzungen. Costa Rica hat einen großen Sprung gemacht.
Ich ändere meine Meinung minütlich. Thomas Kemmerich Fußballgott.

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MikeSpring
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Re: Die Zukunft des Fußballs

Beitrag von MikeSpring » 20.03.2019, 12:10

Nun, ich habe ja nicht geschrieben, dass es für alle Zeit so ist, dass die erste Geige im Fußball in Europa gespielt wird. Aber IM MOMENT ist es noch so und was die 48er-WM anging habe ich mich ja auch erst mal an Katar orientiert. Und, mit Verlaub, ich glaube ja vieles, aber nicht, dass die Verwerfungen im Weltfußball derart sind, dass in 3 Jahren Indonesien und die Cayman- Islands im Finale stehen.

China wird sich weiterentwickeln, das hängt aber auch von der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung ab. Interessant ist, dass in deren Superleague etliche Offensivkräfte spielen, die vor kurzem noch die CL und europäische Ligen aufgemischt haben. Aber es gibt ganze drei (!) Verteidiger die nicht Chinesen sind und die ETWAS Erfahrung in europäischen Ligen (einer davon übrigens "unser" Nemanja Pecinovic) haben und die haben NICHT EINEN guten internationalen Torhüter in der ganzen Liga.

Das kann sogar sinnvoll sein: Durch die ganzen Offensivkräfte und schlechte Defensive haste erst mal attraktive Spiele mit vielen Toren. Die Verteidiger und Torhüter müssen sich extrem verbessern, gut möglich, dass in China gerade gute Defensivkräfte heranwachsen. Ob es für China eines Tages reicht, um WM-Titel zu spielen - ich weiß es nicht. Indien macht mir weit weniger Sorge, deren Herz gilt dem Cricket und auch noch dem Feldhockey, Fußball spielt bei denen keine große Rolle.

WENN die chinesische Wirtschaft weiter wächst sehe ich noch die Gefahr, dass selbst die CL oder Europäische Superleague, so eine käme, hinter der CSL nur noch zweitklassig ist. Gut möglich, dass uns die Chinesen überholen.

Kanada oder die USA könnten in der Tat durch Einwanderer an Stärke gewinnen, aber das galt immer schon, bisher hat es nicht geklappt.

Hinsichtlich der Afrikaner kannst Du recht behalten. Woran es dort hapert ist meist die fehlende Disziplin als auch Streitigkeiten innerhalb der Teams. Das will ich gerne erläutern. In U-WMs gab es ja schon afrikanische Weltmeister. Es scheint zu stimmen, dass aufgrund genetischer Voraussetzungen die afrikanischen Spieler den Europäern körperlich überlegen sind. Auch Rhythmus und Ballgefühl sowie Tricks spielen in gewissem Alter eine größere Rolle, als Disziplin. Taktik spielt da eher noch eine Nebenrolle. Der Erwachsenenfußball ist aber eher von Taktik geprägt, spezialisierter, daher können auch schlechtere Spieler gute Rollen spielen, in dem sie ihre Stärken stärken - z.B. niemand wird von einem Jürgen Kohler als brilliantem Fußballspieler schwärmen, aber er konnte zerstören, tackeln und klären, das hat ihn zu einem Topverteidiger gemacht. Wenn Taktik und Spezialisierungen wichtiger werden, dann wird auch die Disziplin und der Teamgeist wichtiger. Das geht vielen Afrikanischen Teams eher ab. Auch der Teamgeist: Die meisten Afrikanischen Staaten sind keine gewachsenen Nationalstaaten sondern meist Vielvölkerstaaten, deren Völker miteinander teilweise verfeindet sind. Das beides sehe ich als Hauptgrund warum die auf keinen grünen Zweig kommen.

Vieles kann sich sicher ändern, aber ein paar Gewissheiten werden auch bleiben. Zu Beispiel glaube ich nicht, dass in hundert Jahren England Elfmeterschiessen beherrscht...

Ansonsten: Es wird doch immer ERST das Angebot überzogen und DANN erst bleiben die Zuschauer aus. Ich glaube nicht, dass 48er-WM und Klub-WM das ist, was die Fans unbebdingt wollen. Leider leben wir in einer Zeit, in der wir es kaum beeinflussen können. Selbst wenn kein Europäer mehr einen Cent für Fußball (live im Stadion oder im Pay-TV) ausgeben würden würden 200 Mio+X Chinesen das locker über Pay-TV wieder reinbringen.
Du kannst selbstverständlich Bayernfan sein. Aber dann biste halt doof.

MacFish
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Re: Die Zukunft des Fußballs

Beitrag von MacFish » 20.03.2019, 12:40

Herthafuxx hat geschrieben:
20.03.2019, 09:54
Möglich ist auch, dass weiterhin über die halbe Liga über 90 % Stadionauslastung hat und nur einige aufgeschreckte Fans mit den Armen überm Aluhut durch die Gegend rennen und "Wir werden alle sterben!" rufen.

Auch möglich, dass wir bald nur noch die Kurven besetzt haben und die Geraden kaum noch Leute sitzen, weil alle genervt sind von den regelmäßigen mindestens 5 Spielunterbrechungen wegen Pyroshows und Schwanzvergleichen der Kurven.

Jeder der über die ganze Kommerzialisierung des Fußballs rumheult, muss sich erstmal selbst hinterfragen, inwieweit er selbst an der Preisschraube dreht. Mit einem Sky-Abo ist man da schon mal ganz weit vorne. Dazu noch jedes Jahr eine neues Trikot für über 100 Euro, die ganze Bude voll mit Fanartikeln etc.
Man muss sich auch damit anfreunden, dass es wohl sehr viele Fußballfans gibt, die es toll finden, wenn jeden Abend ein Live-Spiel im TV läuft oder das ganze Wochenende jeden Tag mehrere Spiele live zu unterschiedlichen Zeiten laufen. Davon gibt es offenbar soviele Fans, dass sich da die Liga daran ausrichtet.
Champions League am Wochenende wird wohl auch kommen. Das finde ich allerdings mal für die Stadionfans einen Gewinn. Da kann man einen Spielbesuch gleich mit einem Wochenendtripp verbinden und muss keine Urlaubstage verballern.
Ob jetzt bei der WM 48 oder 72 oder einfach alle Nationalmannschaften teilnehmen, ist mir persönlich ziemlich egal. Schaue da eh nur maximal die Deutschland-Spiele. Niemand wird übrigens gezwungen sich Oman gegen Faröer Inseln in der Gruppe R anzuschauen. Auch eine Klub-WM muss sich doch niemand ansehen.
Im Sommer gibt es jetzt ja schon den Champions Cup, der den Vereinen heute schon einige Millionen beschert. Noch nicht die Dimension der Klub-WM, aber der Cup ist ja noch ganz frisch. Da entwickelt sich schon ganz ohne böse Fifa eine Klub-Meisterschaft der "reichen" Vereine und offensichtlich gibt es dafür auch wieder einen Markt.
aber es geht dann auf Kosten der Liga-Mannschaften... :gruebel:
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MacFish
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Re: Die Zukunft des Fußballs

Beitrag von MacFish » 20.03.2019, 12:45

MikeSpring hat geschrieben:
19.03.2019, 15:24
Nachdem jetzt klar ist, dass es die 24er Club WM geben wird und schon 22 die 48er WM sollte man sich mal Gedanken machen, wie das mit dem Fußball weitergeht. Meine Einschätzung ist nicht sehr positiv.

2021: Egal, wer da jetzt noch protestiert, Bayern Real und alle Großen werden dabei sein, dessen kann man sich sicher sein. Der Sieger soll satte 100 Mio. bekommen. Super. Der unterlegene Finalist, die Halbfinalisten, Viertelfinalisten - die werden wohl sicher auch ganz groß absahnen. Die Schere zu den "Kleinen" geht weiter auf.
2022: Mega-WM im Winter, mit Co-Gastgebern Oman und Kuwait (sicher dürfen die dann auch teilnehmen). Sicher, es wird keine Spiele Fidschi- Tonga geben, es werden schon überwiegend die Top-48 der Welt dabei sein. Ich weiß noch nicht, wie der Schlüssel aussieht, aber nehmen wir mal an 20 aus Europa, 6 aus Südamerika 6 aus Nordamerika - heißt immer noch 16 Luschenteams. Und wenn aus jeder der 16 Dreiergruppen zwei weiterkommen sollen, dann wären ziemlich viele Luschen im Sechzehntelfinale...

Das wäre die unmittelbare Zukunft.

Wie wird es weitergehen ? Ich schätze, 50+1 wird fallen. Vereine wie Bayern juckt das nicht groß, WOB, Hoffenheim und Leverkusen optimieren (legalisieren) ihr Geschäftsmodell, Kind wird Hannover übernehmen, Kühne den HSV. RB wird entweder Leipzig voll übernehmen, oder sich einen anderen Verein suchen, Leipzig ist doch eh nur ein Testballon ohne längere Zukunft. Wir schauen vermutlich in die Röhre - und nehmen irgendeinen Investor von der Resterampe, einer, den keiner sonst wollte. Wenn dem das Oly ein Klotz am Bein ist, baut er, wo er kann - auch in Brandenburg - und ihm sind dann die Meinungen der Fans egal.

Wie wahrscheinlich ist das ? Ich schätze 60 % und innerhalb der nächsten 10 Jahre.

Europapokale:
Hier wird sie kommen, die Europäische Superleague. Egal, was jetzt alle beteuern. Sie wird kommen, mit 20 Teams, die dann nicht mehr in der nationalen Liga spielen. Mit Auf- und Abstiegsregel zur zweitklassigen Europaleague. Aber nicht so einfach "die letzten 4 steigen ab". Für Teams wie Bayern, Barcelona, Madrid gibt es noch eine "Jokerregelung". Die Top Ten der Gründungsmitglieder bekommt solche Joker, der 10.-7. einen, der 6.-4. 2, der 3. drei, der 2. vier und der beste vor der Startsaison 5: Wenn sie auf einem Abstiegsplatz landen, verlieren sie einen Joker und steigen nicht ab. Erst, wenn der letzte Joker weg ist steigen sie ab. Kann ja nicht sein, dass Real oder Bayern zu leicht absteigen.

In der zweigleisigen Europaleague (je 20 Teams, Staffel A und B) spielen Gladbach, Leverkusen, Frankfurt, Bremen und RB Hamburg (RB hat Leipzig fallen gelassen und den Drittligisten HSV gekauft, SSV Markkränstadt spielt in der 2. Bundesliga)

Hey, dafür spielen wir in der nun drittklassigen Bundesliga in der Arena Wittenberg nun regelmäßig um die Meisterschaft! Gut, die Aufstiegsspiele in die Europaleague vergeigen wir regelmäßig, aber das interessiert auch nur noch die verbliebenen 1.000 Mitglieder und die 2.500 DK-Inhaber. Zuschauerschnitt: 5.000, damit sind wir in der Bundesliga immerhin Dritter. Hinter Freiburg und Köln (7.500/15.000).
auch wenn ich das verstanden habe - aber dann besteht also die Gefahr, dass auch mal keine Mannschaft aufsteigen kann... - auch blöd :traurig:
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Herthafuxx
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Re: Die Zukunft des Fußballs

Beitrag von Herthafuxx » 20.03.2019, 13:04

MacFish hat geschrieben:
20.03.2019, 12:40
Herthafuxx hat geschrieben:
20.03.2019, 09:54
Möglich ist auch, dass weiterhin über die halbe Liga über 90 % Stadionauslastung hat und nur einige aufgeschreckte Fans mit den Armen überm Aluhut durch die Gegend rennen und "Wir werden alle sterben!" rufen.

Auch möglich, dass wir bald nur noch die Kurven besetzt haben und die Geraden kaum noch Leute sitzen, weil alle genervt sind von den regelmäßigen mindestens 5 Spielunterbrechungen wegen Pyroshows und Schwanzvergleichen der Kurven.

Jeder der über die ganze Kommerzialisierung des Fußballs rumheult, muss sich erstmal selbst hinterfragen, inwieweit er selbst an der Preisschraube dreht. Mit einem Sky-Abo ist man da schon mal ganz weit vorne. Dazu noch jedes Jahr eine neues Trikot für über 100 Euro, die ganze Bude voll mit Fanartikeln etc.
Man muss sich auch damit anfreunden, dass es wohl sehr viele Fußballfans gibt, die es toll finden, wenn jeden Abend ein Live-Spiel im TV läuft oder das ganze Wochenende jeden Tag mehrere Spiele live zu unterschiedlichen Zeiten laufen. Davon gibt es offenbar soviele Fans, dass sich da die Liga daran ausrichtet.
Champions League am Wochenende wird wohl auch kommen. Das finde ich allerdings mal für die Stadionfans einen Gewinn. Da kann man einen Spielbesuch gleich mit einem Wochenendtripp verbinden und muss keine Urlaubstage verballern.
Ob jetzt bei der WM 48 oder 72 oder einfach alle Nationalmannschaften teilnehmen, ist mir persönlich ziemlich egal. Schaue da eh nur maximal die Deutschland-Spiele. Niemand wird übrigens gezwungen sich Oman gegen Faröer Inseln in der Gruppe R anzuschauen. Auch eine Klub-WM muss sich doch niemand ansehen.
Im Sommer gibt es jetzt ja schon den Champions Cup, der den Vereinen heute schon einige Millionen beschert. Noch nicht die Dimension der Klub-WM, aber der Cup ist ja noch ganz frisch. Da entwickelt sich schon ganz ohne böse Fifa eine Klub-Meisterschaft der "reichen" Vereine und offensichtlich gibt es dafür auch wieder einen Markt.
aber es geht dann auf Kosten der Liga-Mannschaften... :gruebel:
Wieso sollten die restlichen Ligamannschaften unter einer Klub-WM oder einer 48-Teams-WM leiden? Bei der Klub-WM diskutiert man ja auch über einen Solidaritätsbetrag aus dem Topf für die nicht teilnehmenden Teams. Alternativ dazu gibt es sonst im Sommer den Champions Cup, von dem nur die Teilnehmer was haben.
Die WM auch mit kleinen Mannschaften bringt auch den "kleinen" Vereinen mehr Abstellgebühren ein und mögliche Marktwertsteigerungen.

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Re: Die Zukunft des Fußballs

Beitrag von Ray » 20.03.2019, 13:16

Oh ja, Duda wird seinen Wert bei einer C-WM im Spiel gegen El Salvador steigern und nicht etwa in einem weltweit übertragendem Spiel Hertha gegen Bayern, das, ooops, ja dann gar nicht mehr stattfindet.
Ich ändere meine Meinung minütlich. Thomas Kemmerich Fußballgott.

MacFish
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Re: Die Zukunft des Fußballs

Beitrag von MacFish » 20.03.2019, 13:39

Herthafuxx hat geschrieben:
20.03.2019, 13:04
MacFish hat geschrieben:
20.03.2019, 12:40


aber es geht dann auf Kosten der Liga-Mannschaften... :gruebel:
Wieso sollten die restlichen Ligamannschaften unter einer Klub-WM oder einer 48-Teams-WM leiden? Bei der Klub-WM diskutiert man ja auch über einen Solidaritätsbetrag aus dem Topf für die nicht teilnehmenden Teams. Alternativ dazu gibt es sonst im Sommer den Champions Cup, von dem nur die Teilnehmer was haben.
Die WM auch mit kleinen Mannschaften bringt auch den "kleinen" Vereinen mehr Abstellgebühren ein und mögliche Marktwertsteigerungen.
Sorry... habe vergessen die Markierung wieder zu löschen.
Es bezog sich auf die WE Übertragungen von CL Spielen.
Da wird dann am Sa und So zur Primetime und Sa 15:30h die CL gezeigt und unsere Jungs laufen dann entweder Sonntags um 9:30h oder Samstags um 23:00h im Stadion ein... :mrgreen:
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Herthafuxx
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Re: Die Zukunft des Fußballs

Beitrag von Herthafuxx » 20.03.2019, 13:51

Ray hat geschrieben:
20.03.2019, 13:16
Oh ja, Duda wird seinen Wert bei einer C-WM im Spiel gegen El Salvador steigern und nicht etwa in einem weltweit übertragendem Spiel Hertha gegen Bayern, das, ooops, ja dann gar nicht mehr stattfindet.
Welche C-WM? :gruebel:

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Jenner
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Re: Die Zukunft des Fußballs

Beitrag von Jenner » 20.03.2019, 13:53

Meine Vision ist die EU Capitals League, an der nur Mannschaften aus den Hauptstädten der 16 bevölkerungsreichsten EU-Staaten teilnehmen dürfen. Finanziert wird das aus einem Fond zur Förderung des europäischen Gedankens, mit einer jährlichen Ausschüttung von 16.000.000.000 € an die teilnehmenden Vereine.
"Das edelste Beispiel für seelische Robustheit, verbunden mit einem feinen Schuss Selbstironie, ist seit jeher der Herthaner". - aus einem Vortrag im Rahmen eines Fachsymposiums zum Thema Resilienz

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Herthafuxx
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Re: Die Zukunft des Fußballs

Beitrag von Herthafuxx » 20.03.2019, 13:55

Jenner hat geschrieben:
20.03.2019, 13:53
Meine Vision ist die EU Capitals League, an der nur Mannschaften aus den Hauptstädten der 16 bevölkerungsreichsten EU-Staaten teilnehmen dürfen. Finanziert wird das aus einem Fond zur Förderung des europäischen Gedankens, mit einer jährlichen Ausschüttung von 16.000.000.000 € an die teilnehmenden Vereine.
Das passt aber leider garnicht in das hysterische 11Freunde-Sprech Horror-Szenario. Du bist also raus :P :wink:

Drago1892
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Re: Die Zukunft des Fußballs

Beitrag von Drago1892 » 21.03.2019, 09:27

so unwahrscheinlich sind Mikes Ansichten gar nicht, bis auf die lustige Polemik teile ich viele dieser Ansichten.

Also ich hab nur gehört, dass es EINE europäische Superliga geben soll?
Wieso sollte dann überhaupt jemand absteigen?
Etwas andere macht auch überhaupt keinen Sinn, denn es gibt maximal 20 international richtig ziehende Vereine, die weit weg sind, von nationalen Teams.
Bei uns sind das nur die Bayern, wobei der BVB wohl davon profitieren kann, dass es 2 oder mehr deutsche Mannschaften geben wird.
Es geht ja gerade um eine Superliga die interessant ist und das wäre sie natürlich nicht, wenn jedes Jahr auch 3 schwache Teams hochkommen und dafür 3 große Clubs runter müssten.
Die können auch entscheiden was sie wollen, dafür brauchen sie keine anderen Elemente.
Das könnten die 20 Vereine komplett unter sich regeln, vollkommen ohne nationale oder internationale Verbände...es geht da nur ums Geld. Die Idee gibts ja nun schon lange von den großen Vereinen und die Uefa/Fifa wird springen, damit sie überhaupt dabei sind.

Dieser erste Liga für die großen Teams Europas wird auf jeden Fall kommen und diese Teams spielen dann logischerweise keine Heimliga mehr.
Die interessiert die teilnehmenden Teams dann logischerweise nicht mehr, denn die TV Einnahmen werden die aus England noch um Welten überholen....
Nur Abstiege wird es keine geben und damit zu 100% keine anderen Ligen darunter, wieso auch, die machen die Liga unattraktiver, dafür werden die Teilnehmer schon sorgen, dass die Kohle immer bei ihnen bleibt, nur das ist ja überhaupt der Sinn so einer Liga.
Und das vor allem die Bayern die wollen ist doch klar, die "leiden" international ja massiv unter dem schwachen TV-Vertrag der Bundesliga, im Vergleich zu den anderen beiden Spitzenligen Europas.

Dazu gibts ja dann noch deren Cup, die CL und das mit dem DFB Pokal ist eine gute Idee, um noch vorzutäuschen, dass man ja doch noch Verbindung besitzt.

Zuschauer im Stadion wird es sowieso immer geben, ihr geht davon aus, dass es die meisten tangiert, was im Verein vor sich geht, dies ist aber wohl eher umgekehrt so, das seht ihr ja schon alleine bei uns beim Thema Finanzen oder Bewertung der Arbeit der Entscheidungsträger.
Klar brüllen die meisten mit, wenn die Wenigen die Klappe aufreißen, das ist aber nicht von dauer so und auch nicht repräsentativ.

Auch beim Thema "Aufschreie und ihre Wirkung" wäre ich vorsichtig, da kräht meist ein paar Jahre später niemand mehr nach. Als perfektes Beispiel kann man dafür etliche geschichtliche Beispiele nennen, die später stark verfälscht werden und als willkommen gelten, obwohl die Bevölkerung eigentlich eher dagegen war.

Und eines wird hier auch stark getan:
Es wird aus Sicht der nicht teilnehmenden Vereine argumentiert.
Den meisten Fans der teilnehmenden Vereine wird diese attraktive Europäische Liga sehr sehr gelegen kommen....oder was meint ihr interessiert Bayernfans mehr? Die Bundesliga oder die wichtigen Spiele der CL? ;)
Und dass sie neutrale Zuschauer natürlich auch eher für diese Liga interessieren erklärt sich von selbst, wie Mike es auch schon super bei einer WM erklärte...bei den wichtigen Spielen sind die geringsten TV.Zuschauer aus den beiden teilnehmenden Ländern.

Die Welt globalisiert sich immer und immer mehr...daher werden auch internationale Dinge an Bedeutung gewinnen und damit leider die Bundesliga an Wert verlieren. Das sieht man ja am TV Vertrag...ein Hauptgrund für die geringe Atttraktivität im Vergleich zur PL ist ja die 50+1.

Ich finde die große WM auch nicht schlecht, dafür werden ja sicherlich die Qualispiele wegfallen, was den Clubs auch entgegen kommen sollte. Vllt gibts ja da ja auch Vorgruppen oder Freilose in der ersten Runde für Topländer...ist ja auch beim Tennis oft so.
"am Ende bekommt jeder genau das, was er verdient" :top:

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Herthafuxx
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Re: Die Zukunft des Fußballs

Beitrag von Herthafuxx » 21.03.2019, 09:43

An einem Mittwoch um 20:45 haben sich 8,21 Mio Leute ein Freundschaftspiel gegen einen unattraktiven Gegner mit nervigen Kommentatoren (wie sich das im Mannschafts-Thread liest) angesehen.
Wir sind offensichtlich noch sehr weit weg von einer Übersättigung mit Fußball im TV

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MikeSpring
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Re: Die Zukunft des Fußballs

Beitrag von MikeSpring » 21.03.2019, 09:51

Drago1892 hat geschrieben:
21.03.2019, 09:27
so unwahrscheinlich sind Mikes Ansichten gar nicht, bis auf die lustige Polemik teile ich viele dieser Ansichten.

Also ich hab nur gehört, dass es EINE europäische Superliga geben soll?
Wieso sollte dann überhaupt jemand absteigen?
Etwas andere macht auch überhaupt keinen Sinn, denn es gibt maximal 20 international richtig ziehende Vereine, die weit weg sind, von nationalen Teams.
Bei uns sind das nur die Bayern, wobei der BVB wohl davon profitieren kann, dass es 2 oder mehr deutsche Mannschaften geben wird.
Es geht ja gerade um eine Superliga die interessant ist und das wäre sie natürlich nicht, wenn jedes Jahr auch 3 schwache Teams hochkommen und dafür 3 große Clubs runter müssten.
Die können auch entscheiden was sie wollen, dafür brauchen sie keine anderen Elemente.
Das könnten die 20 Vereine komplett unter sich regeln, vollkommen ohne nationale oder internationale Verbände...es geht da nur ums Geld. Die Idee gibts ja nun schon lange von den großen Vereinen und die Uefa/Fifa wird springen, damit sie überhaupt dabei sind.

Dieser erste Liga für die großen Teams Europas wird auf jeden Fall kommen und diese Teams spielen dann logischerweise keine Heimliga mehr.
Die interessiert die teilnehmenden Teams dann logischerweise nicht mehr, denn die TV Einnahmen werden die aus England noch um Welten überholen....
Nur Abstiege wird es keine geben und damit zu 100% keine anderen Ligen darunter, wieso auch, die machen die Liga unattraktiver, dafür werden die Teilnehmer schon sorgen, dass die Kohle immer bei ihnen bleibt, nur das ist ja überhaupt der Sinn so einer Liga.
Und das vor allem die Bayern die wollen ist doch klar, die "leiden" international ja massiv unter dem schwachen TV-Vertrag der Bundesliga, im Vergleich zu den anderen beiden Spitzenligen Europas.

Dazu gibts ja dann noch deren Cup, die CL und das mit dem DFB Pokal ist eine gute Idee, um noch vorzutäuschen, dass man ja doch noch Verbindung besitzt.

Zuschauer im Stadion wird es sowieso immer geben, ihr geht davon aus, dass es die meisten tangiert, was im Verein vor sich geht, dies ist aber wohl eher umgekehrt so, das seht ihr ja schon alleine bei uns beim Thema Finanzen oder Bewertung der Arbeit der Entscheidungsträger.
Klar brüllen die meisten mit, wenn die Wenigen die Klappe aufreißen, das ist aber nicht von dauer so und auch nicht repräsentativ.

Auch beim Thema "Aufschreie und ihre Wirkung" wäre ich vorsichtig, da kräht meist ein paar Jahre später niemand mehr nach. Als perfektes Beispiel kann man dafür etliche geschichtliche Beispiele nennen, die später stark verfälscht werden und als willkommen gelten, obwohl die Bevölkerung eigentlich eher dagegen war.

Und eines wird hier auch stark getan:
Es wird aus Sicht der nicht teilnehmenden Vereine argumentiert.
Den meisten Fans der teilnehmenden Vereine wird diese attraktive Europäische Liga sehr sehr gelegen kommen....oder was meint ihr interessiert Bayernfans mehr? Die Bundesliga oder die wichtigen Spiele der CL? ;)
Und dass sie neutrale Zuschauer natürlich auch eher für diese Liga interessieren erklärt sich von selbst, wie Mike es auch schon super bei einer WM erklärte...bei den wichtigen Spielen sind die geringsten TV.Zuschauer aus den beiden teilnehmenden Ländern.

Die Welt globalisiert sich immer und immer mehr...daher werden auch internationale Dinge an Bedeutung gewinnen und damit leider die Bundesliga an Wert verlieren. Das sieht man ja am TV Vertrag...ein Hauptgrund für die geringe Atttraktivität im Vergleich zur PL ist ja die 50+1.

Ich finde die große WM auch nicht schlecht, dafür werden ja sicherlich die Qualispiele wegfallen, was den Clubs auch entgegen kommen sollte.
Ich weiß natürlich, dass es nur um EINE Superleague geht. Ich habe einfach mal gesponnen, ich denke mir mal, auf Dauer werden die dann feststellen, dass so eine Liga, die jedes Jahr gleich ist, auch langweilig ist, vor allem weil für Teams, für die es nach oben um nichts mehr geht die Saison schon frühzeitig langweilig werden kann. Und dann würde man vielleicht doch eine 2. Liga einführen (und die Europaleague böte sich dafür an) und eine Auf-und Abstiegsregelung zwischen beiden Ligen. Aber, da bin ich mir sicher, werden die großen Vereine schon vorsorgen, dass sie nicht absteigen können, ob es so eine Jokerregel gibt oder was immer, weiß ich nicht, aber irgendwas werden die sich schon einfallen lassen. Und, angenommen, 2 steigen auf (die beiden Staffelsieger der Euroleague) und einer der beiden Letzten ist z.B. Real und die ziehen den Joker und können nicht absteigen, dann steigt halt der 18. ab.

Aber selbst wenn es keine 2 Klassen gäbe - Ich persönlich glaube nicht mal, dass Bayernfans eine solche Liga lieber wäre als die Bundesliga. Ja, Duelle mit Dortmund würden sie voraussichtlich noch haben, aber kein Nord-Südderby mehr, kein Südgipfel gegen den VfB, keine Bayern-Franken-Duell... Außerdem würde denen die jährliche Meisterschalenvergabe fehlen... Denn ich denke, wir sind uns im Klaren darüber, dass die solch eine Superleague NICHT nach Belieben dominieren würden. Und wenn man nicht mehr absteigen kann, fehlt spätestens im 2. Jahr auch eine gewisse sportliche Legitimität. Die wollen sich Könige Europas nennen, mussten sich dafür aber nicht mal mit der nationalen Konkurrenz auseinandersetzen ?

Und der Bundesliga würde auch was fehlen, ich glaube nicht, dass es sich wie ein "richtiger" deutscher Meistertitel anfühlen würde, wenn man im Hinterkopf hat, dass die beiden besten deutschen Mannschaften gar nicht dabei waren. Also ich glaube, dass solch eine Superleague unheimlichen Schaden anrichten würde, das wäre vermutlich der letzte Sargnagel für den internationalen Fußball.
Du kannst selbstverständlich Bayernfan sein. Aber dann biste halt doof.

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MikeSpring
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Re: Die Zukunft des Fußballs

Beitrag von MikeSpring » 21.03.2019, 09:58

Herthafuxx hat geschrieben:
21.03.2019, 09:43
An einem Mittwoch um 20:45 haben sich 8,21 Mio Leute ein Freundschaftspiel gegen einen unattraktiven Gegner mit nervigen Kommentatoren (wie sich das im Mannschafts-Thread liest) angesehen.
Wir sind offensichtlich noch sehr weit weg von einer Übersättigung mit Fußball im TV
Vorsicht mit so einer Schlussfolgerung. Nationalmannschaftspublikum ist immer noch etwas anderes als Vereinsfußballpublikum. Da gibt es genug Mandys von der Fanmeile, denen ist 300 Tage im Jahr der Fußball herzlich egal, aber wenn die Nationalelf spielt oder WM ist, dann wird Fußball geradezu zelebriert. Ich erinnere mich an eine Begegnung auf Mallorca, 2016 während der EM, da habe ich so eine Mandy von der Fanmeile kennengelernt. Peinliche Angelegenheit - für SIE. Erst mal hat sie mir lang und breit erklärt, warum Deutschland Weltmeister würde. Leider war es eine EM und Deutschland war am Vorabend ausgeschieden. Autsch, na kann ja mal passieren. Aber jetzt kommts: Sie war natürlich kein Eventfan sondern ist schon immer begeisterer Fußballfan gewesen, seit Jahren geht sie schon zu Borussia Schalke. Aha. Kannte ich nicht, den Verein, also fragte ich, in welcher Klasse denn Borussia Schalke spielt, da sah sie mich mitleidig an und erklärte mir (wie man halt so 'nem Ahnungslosen wie mir es erklärt) "Natürlich in der Bundesliga!". Ich nehme an, dass sie die österreichische Bundesliga meinte.
Du kannst selbstverständlich Bayernfan sein. Aber dann biste halt doof.

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Re: Die Zukunft des Fußballs

Beitrag von Herthafuxx » 21.03.2019, 10:05

Aus einer Begegnung willst du verallgemeinern?
Schaue doch einfach hier in den Mannschafts-Thread wer da so das Spiel geschaut hat und ob da "Mandys" bei waren :wink:
Wer gegen ernsthaft Angst vor der Zukunft und etwas gegensteuern möchte, boykottiert die Pay-TV-Sender und mindestens die unwichtigen Nationalmannschaftsspiele.
Hast du ein Sky-Abo?

MacFish
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Re: Die Zukunft des Fußballs

Beitrag von MacFish » 21.03.2019, 10:19

Drago1892 hat geschrieben:
21.03.2019, 09:27
so unwahrscheinlich sind Mikes Ansichten gar nicht, bis auf die lustige Polemik teile ich viele dieser Ansichten.

Also ich hab nur gehört, dass es EINE europäische Superliga geben soll?
Wieso sollte dann überhaupt jemand absteigen?
Etwas andere macht auch überhaupt keinen Sinn, denn es gibt maximal 20 international richtig ziehende Vereine, die weit weg sind, von nationalen Teams.
Bei uns sind das nur die Bayern, wobei der BVB wohl davon profitieren kann, dass es 2 oder mehr deutsche Mannschaften geben wird.
Es geht ja gerade um eine Superliga die interessant ist und das wäre sie natürlich nicht, wenn jedes Jahr auch 3 schwache Teams hochkommen und dafür 3 große Clubs runter müssten.
Die können auch entscheiden was sie wollen, dafür brauchen sie keine anderen Elemente.
Das könnten die 20 Vereine komplett unter sich regeln, vollkommen ohne nationale oder internationale Verbände...es geht da nur ums Geld. Die Idee gibts ja nun schon lange von den großen Vereinen und die Uefa/Fifa wird springen, damit sie überhaupt dabei sind.

Dieser erste Liga für die großen Teams Europas wird auf jeden Fall kommen und diese Teams spielen dann logischerweise keine Heimliga mehr.
Die interessiert die teilnehmenden Teams dann logischerweise nicht mehr, denn die TV Einnahmen werden die aus England noch um Welten überholen....
Nur Abstiege wird es keine geben und damit zu 100% keine anderen Ligen darunter, wieso auch, die machen die Liga unattraktiver, dafür werden die Teilnehmer schon sorgen, dass die Kohle immer bei ihnen bleibt, nur das ist ja überhaupt der Sinn so einer Liga.
Und das vor allem die Bayern die wollen ist doch klar, die "leiden" international ja massiv unter dem schwachen TV-Vertrag der Bundesliga, im Vergleich zu den anderen beiden Spitzenligen Europas.

Dazu gibts ja dann noch deren Cup, die CL und das mit dem DFB Pokal ist eine gute Idee, um noch vorzutäuschen, dass man ja doch noch Verbindung besitzt.

Zuschauer im Stadion wird es sowieso immer geben, ihr geht davon aus, dass es die meisten tangiert, was im Verein vor sich geht, dies ist aber wohl eher umgekehrt so, das seht ihr ja schon alleine bei uns beim Thema Finanzen oder Bewertung der Arbeit der Entscheidungsträger.
Klar brüllen die meisten mit, wenn die Wenigen die Klappe aufreißen, das ist aber nicht von dauer so und auch nicht repräsentativ.

Auch beim Thema "Aufschreie und ihre Wirkung" wäre ich vorsichtig, da kräht meist ein paar Jahre später niemand mehr nach. Als perfektes Beispiel kann man dafür etliche geschichtliche Beispiele nennen, die später stark verfälscht werden und als willkommen gelten, obwohl die Bevölkerung eigentlich eher dagegen war.

Und eines wird hier auch stark getan:
Es wird aus Sicht der nicht teilnehmenden Vereine argumentiert.
Den meisten Fans der teilnehmenden Vereine wird diese attraktive Europäische Liga sehr sehr gelegen kommen....oder was meint ihr interessiert Bayernfans mehr? Die Bundesliga oder die wichtigen Spiele der CL? ;)
Und dass sie neutrale Zuschauer natürlich auch eher für diese Liga interessieren erklärt sich von selbst, wie Mike es auch schon super bei einer WM erklärte...bei den wichtigen Spielen sind die geringsten TV.Zuschauer aus den beiden teilnehmenden Ländern.

Die Welt globalisiert sich immer und immer mehr...daher werden auch internationale Dinge an Bedeutung gewinnen und damit leider die Bundesliga an Wert verlieren. Das sieht man ja am TV Vertrag...ein Hauptgrund für die geringe Atttraktivität im Vergleich zur PL ist ja die 50+1.

Ich finde die große WM auch nicht schlecht, dafür werden ja sicherlich die Qualispiele wegfallen, was den Clubs auch entgegen kommen sollte. Vllt gibts ja da ja auch Vorgruppen oder Freilose in der ersten Runde für Topländer...ist ja auch beim Tennis oft so.
ich kann mir nicht vorstellen, dass dies wirklich auf Dauer so funktioniert...

auch hier werden sich dann 3-4 Mannschaften oben absetzten und die Liga unter sich ausmachen.
Was ist mit den Mannschaften die nur unten / im Mittelfeld mitspielen? Bekommen die denn dann auch so viel TV Gelder wie die ersten 3 ?
Und schon haben wir auch dort eine Kräfteverschiebung... auch kommen ja nicht jedes Jahr neue Supertalente / -stars auf den Markt, die gekauft werden können...

Ich glaube diese Super Liga kann nur funktionieren, wenn sie global gespielt wird und auch jede Mannschaft nur alle 2 Wochen spielt (allein der Reiseaufwand wird enorm sein...). Und wenn man die Spieltage im Versatz spielen lässt, gäbe es jede Woche einen Spieltag. Den Event-Fans ist doch auch egal wer dann spielt... :no:
wohnhaft bei München :roll:

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Ray
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Re: Die Zukunft des Fußballs

Beitrag von Ray » 21.03.2019, 10:41

Glaubt hier irgendjemand, dass BVB-Fans Abstiegskampf in der "Euro Super League" besser finden würden als Derby gegen Schalke etc.?
Ronny aus Radebeul möglicherweise, die Ex Kohlekumpels vor Ort würden den ganzen Pott aus Protest lahmlegen ...
Ich ändere meine Meinung minütlich. Thomas Kemmerich Fußballgott.

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