Lars Windhorst

Vorstand, Management, Vereinspolitik

Moderator: Herthort

07April1997
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Re: Lars Windhorst

Beitrag von 07April1997 » 25.11.2019, 19:08

PREUSSE hat geschrieben:
25.11.2019, 19:01
07April1997 hat geschrieben:
25.11.2019, 18:56
Es brodelt bei Hertha, das ist sehr gut :top: Die Machtverhältnisse scheinen sich zu verschieben und ich hoffe auf ein wahres Erdbeben.

Ich traue Windhorst zwar noch immer nicht, aber der Klinsmann-Coup war das wichtigste Lebenszeichen seit dem Hoeneß-Putsch :fan:
Das Erdbeben hat begonnen, keiner schaut zu wie sein Kapital durch Dilettantismus der verantwortlichen Amateure verbrannt wird 8-) :grin: ..vor allem nicht Winner Typen wie Windhorst und Klinsmann :sorry:
Das ist noch gar nichts. Noch 4-5 demütigende Niederlagen bis Weihnachten, dann folgt der Tsunami, der Gegenbauer und Preetz mitreißt.

Nach dem Tsunami kann Operation Big City Club beginnen und in 5 Jahren spielt Hertha wieder Champions League :fan:

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Ray
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Re: Lars Windhorst

Beitrag von Ray » 25.11.2019, 19:47

Das Geld, mit dem WIndhorst operiert, ist ja nicht aus seiner Privatschatulle, sondern von risikofreudigen Anlegern.
Wer sagt denn eigentlich, dass der größte von allen nicht Werner mit Vornamen heissen könnte?
Wäre doch eine schicke WIn-Win-Situation, Windhorst war ja vor diesem Sommer eher ein gescheiterter Finanzhai, den kaum jemand auf der Rechnung hatte.
Ich ändere meine Meinung minütlich. Thomas Kemmerich Fußballgott.

PREUSSE
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Re: Lars Windhorst

Beitrag von PREUSSE » 25.11.2019, 20:21

Ray hat geschrieben:
25.11.2019, 19:47
Das Geld, mit dem WIndhorst operiert, ist ja nicht aus seiner Privatschatulle, sondern von risikofreudigen Anlegern.
Wer sagt denn eigentlich, dass der größte von allen nicht Werner mit Vornamen heissen könnte?
Wäre doch eine schicke WIn-Win-Situation, Windhorst war ja vor diesem Sommer eher ein gescheiterter Finanzhai, den kaum jemand auf der Rechnung hatte.
Gar nicht mal so abwegig :cooly: Wenn es wirklich andem sein sollte, bleibt Preetz :evil:

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AnKu54
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Re: Lars Windhorst

Beitrag von AnKu54 » 25.11.2019, 21:55

Malt hier nicht den Teufel an die Wand.
Dann bekomme ich Albträume.
„Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.“ Konrad Adenauer
..… im Übrigen bin ich der Meinung, dass Preetz entlassen werden muss. Frei nach Marcus Porcius Cato, Römer

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pilgrims
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Re: Lars Windhorst

Beitrag von pilgrims » 25.11.2019, 23:38

Ray hat geschrieben:
25.11.2019, 19:47
Das Geld, mit dem WIndhorst operiert, ist ja nicht aus seiner Privatschatulle, sondern von risikofreudigen Anlegern.
Wer sagt denn eigentlich, dass der größte von allen nicht Werner mit Vornamen heissen könnte?
Wäre doch eine schicke WIn-Win-Situation, Windhorst war ja vor diesem Sommer eher ein gescheiterter Finanzhai, den kaum jemand auf der Rechnung hatte.
Vielleicht beruhigt es dich etwas. Diese Investoren bewegen sich in einer anderen Liga als Gegenbauer und Schiller.

Auf Dauer werden die uns vertrauten Entscheider bei Hertha bald verschwinden.

Meine größte Befürchtung ist nur, wenn Gegenbauer und Preetz anfangen bockig zu werden und einen Rosenkrieg anzetteln, wie es z.B. bei 1860 abgelaufen ist. Aber so groß dürfte das Risiko auch nicht sein. Die Windhorst-Investoren haben einen anderen drive, als der klamme Scheich bei 1860.

P.S.: Ich hoffe, dass es keinen "Tsunami" gibt, sondern ein smarteres Vorgehen.

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Re: Lars Windhorst

Beitrag von Zauberdrachin » 26.11.2019, 22:06

Die Zeiten haben sich gegenüber damals reichlich verändert und die G<esamt-Situation auch.

Gegenbauer hat Preetz keinen Freifahrtsschein für immer ausgestellt, sondern damals in der Situation eine Karte gespielt die man nur ein einziges Mal spielen kann.
Gegenbauer wollte, erinnert Euch, auch in keine weitere Amtszeit (zumal er jetzt bereits 69 ist). Als er die Aussage relativierte hing das in erster Linie damit zusammen, dass sich kein passender Nachfolger am Horizont zeigte.

Auch diese Situation hat sich durch den Windhorst-Einstieg verändert, denke ich.
Eine sehr entscheidende Veränderung ist jedoch die mit Klinsmann, da der komplette Aufsichtsrat sich somit INTERN eine sportliche Sichtweise einholen kann.

Es kann durchaus eine Menge im Verlauf der Saison geschehen, eines ist aber auch klar, einen kompletten Erdrutsch in zu rasanter Abfolge auf Verantwortlichen-Positionen wird es nicht geben.

So ganz Friede, Freude, Eierkuchen ist es im Klub übrigens nur offiziell.

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Ray
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Re: Lars Windhorst

Beitrag von Ray » 26.11.2019, 22:11

Zauberdrachin hat geschrieben:
26.11.2019, 22:06

So ganz Friede, Freude, Eierkuchen ist es im Klub übrigens nur offiziell.
Dann hoffe ich mal, gestern und heute wurde auch heftig über die Personalie Preetz diskutiert.
Ich ändere meine Meinung minütlich. Thomas Kemmerich Fußballgott.

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Re: Lars Windhorst

Beitrag von PREUSSE » 26.11.2019, 22:12

Ray hat geschrieben:
26.11.2019, 22:11
Zauberdrachin hat geschrieben:
26.11.2019, 22:06

So ganz Friede, Freude, Eierkuchen ist es im Klub übrigens nur offiziell.
Dann hoffe ich mal, gestern und heute wurde auch heftig über die Personalie Preetz diskutiert.
Ich denke über die wurde schon entschieden 8-)

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AnKu54
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Re: Lars Windhorst

Beitrag von AnKu54 » 26.11.2019, 22:22

PREUSSE hat geschrieben:
26.11.2019, 22:12


Ich denke über die wurde schon entschieden 8-)
Ja Preetz verlängrt bis 2025 :lordpuffy:
„Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.“ Konrad Adenauer
..… im Übrigen bin ich der Meinung, dass Preetz entlassen werden muss. Frei nach Marcus Porcius Cato, Römer

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Re: Lars Windhorst

Beitrag von Zauberdrachin » 26.11.2019, 23:02

Geht nicht der jetzige Vertrag eh schon bis dahin? :gruebel:

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Re: Lars Windhorst

Beitrag von PREUSSE » 05.12.2019, 00:36

Hertha BSC: Investor Lars Windhorst äußert sich über Machtverhältnisse

https://www.sportbuzzer.de/artikel/hert ... haltnisse/

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pilgrims
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Re: Lars Windhorst

Beitrag von pilgrims » 06.12.2019, 13:45

Inhaltlich steht in dem Artikel nichts, was nicht offizielle Sprechart ist. Aber verplappert hat sich Windhorst schon: Der regelmäßige Austausch mit Gegenbauer und Preetz ist doch gar nicht notwendig, wenn er sich tatsächlich aus dem operativen Geschäft heraushalten würde/wollte.

Die Machtverhältnisse haben sich mit dem Geldeinsatz verändert. Ich hatte das ja schon früh gesagt, wer die Musik bezahlt, entscheidet letztlich auch - egal wie man es nach draußen verkauft und die juristischen Formalitäten definiert sind. Aber einem bestimmten Level läuft alles anders.

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Re: Lars Windhorst

Beitrag von PREUSSE » 06.12.2019, 14:01

pilgrims hat geschrieben:
06.12.2019, 13:45
Inhaltlich steht in dem Artikel nichts, was nicht offizielle Sprechart ist. Aber verplappert hat sich Windhorst schon: Der regelmäßige Austausch mit Gegenbauer und Preetz ist doch gar nicht notwendig, wenn er sich tatsächlich aus dem operativen Geschäft heraushalten würde/wollte.

Die Machtverhältnisse haben sich mit dem Geldeinsatz verändert. Ich hatte das ja schon früh gesagt, wer die Musik bezahlt, entscheidet letztlich auch - egal wie man es nach draußen verkauft und die juristischen Formalitäten definiert sind. Aber einem bestimmten Level läuft alles anders.
..und das ist auch gut so 8-)

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Re: Lars Windhorst

Beitrag von Start-Nr.8 » 06.12.2019, 14:14

pilgrims hat geschrieben:
06.12.2019, 13:45
Inhaltlich steht in dem Artikel nichts, was nicht offizielle Sprechart ist. Aber verplappert hat sich Windhorst schon: Der regelmäßige Austausch mit Gegenbauer und Preetz ist doch gar nicht notwendig, wenn er sich tatsächlich aus dem operativen Geschäft heraushalten würde/wollte.

Die Machtverhältnisse haben sich mit dem Geldeinsatz verändert. Ich hatte das ja schon früh gesagt, wer die Musik bezahlt, entscheidet letztlich auch - egal wie man es nach draußen verkauft und die juristischen Formalitäten definiert sind. Aber einem bestimmten Level läuft alles anders.
Sehe ich nicht so. Natürlich stünde er in regem Austausch auch ohne Einmischung ins Operative. Dafür sind schon Informations- und Kontrollbegehrlichkeiten hinreichend.

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Re: Lars Windhorst

Beitrag von PREUSSE » 06.12.2019, 14:18

Start-Nr.8 hat geschrieben:
06.12.2019, 14:14
pilgrims hat geschrieben:
06.12.2019, 13:45
Inhaltlich steht in dem Artikel nichts, was nicht offizielle Sprechart ist. Aber verplappert hat sich Windhorst schon: Der regelmäßige Austausch mit Gegenbauer und Preetz ist doch gar nicht notwendig, wenn er sich tatsächlich aus dem operativen Geschäft heraushalten würde/wollte.

Die Machtverhältnisse haben sich mit dem Geldeinsatz verändert. Ich hatte das ja schon früh gesagt, wer die Musik bezahlt, entscheidet letztlich auch - egal wie man es nach draußen verkauft und die juristischen Formalitäten definiert sind. Aber einem bestimmten Level läuft alles anders.
Sehe ich nicht so.
Ich glaube, es verwundert keinen das Du dies nicht so siehst :grin: Wunschdenken ist aber o.K :lol:

Preetzel
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Re: Lars Windhorst

Beitrag von Preetzel » 06.12.2019, 14:21

pilgrims hat geschrieben:
06.12.2019, 13:45
Aber verplappert hat sich Windhorst schon: Der regelmäßige Austausch mit Gegenbauer und Preetz ist doch gar nicht notwendig, wenn er sich tatsächlich aus dem operativen Geschäft heraushalten würde/wollte.
Wieso hat er sich denn verplappert? Es ist nicht nur normal, dass er in regelmäßigen Abständen über den Stand der Dinge informiert wird, sondern auch notwendig, da Windhorst selbst gegenüber seinen Geldgebern Rechenschaft ablegen muss. Natürlich hat Windhorst durch seinen finanziellen Einsatz ein Mitspracherecht, aber er kann nicht bestimmen. Außerdem sind Preetz und Schiller auch Garanten dafür, dass Hertha weitere Anteile verkauft, wenn Windhorst, wie geäußert, noch mehr Geld in den Verein stecken will. Stell Dir vor, die Mitgliederversammlung wählt einen Präsidenten, der sich gegen ein weiteres Investment von Windhorst ausspricht und dementsprechend die Geschäftsführer austauscht. Windhorst wird alles akzeptieren, so lange es kein Abstieg ist.

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pilgrims
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Re: Lars Windhorst

Beitrag von pilgrims » 06.12.2019, 15:49

Preetzel hat geschrieben:
06.12.2019, 14:21
Wieso hat er sich denn verplappert? Es ist nicht nur normal, dass er in regelmäßigen Abständen über den Stand der Dinge informiert wird,
Natürlich ist es genauso. :roll:

Offizielle Sprechart ist das eine. Das andere ist, was tatsächlich sich abspielt.

Wie Du schon selber schreibst:
Preetzel hat geschrieben:
06.12.2019, 14:21
...sondern auch notwendig, da Windhorst selbst gegenüber seinen Geldgebern Rechenschaft ablegen muss.
Bei dreistelligen Mio Beträgen ist wesentlich mehr Druck im Kessel als wenn jemand Genußscheine in Höhe von 4 oder 6 Mio zeichnet.
Preetzel hat geschrieben:
06.12.2019, 14:21
Stell Dir vor, die Mitgliederversammlung wählt einen Präsidenten, der sich gegen ein weiteres Investment von Windhorst ausspricht und dementsprechend die Geschäftsführer austauscht.
Das ist genau das, was ich als Befürchtung beschrieben habe. Wir würden in eine Situation wie 1860 München geraten. Es würde nicht in die eine oder andere Richtung gehen. Es würde Chaos und Katastrophe entstehen. Aber Windhorst und seine Leute sind cleverer als der 1860er Scheich, die werden ganz anders vorgehen, um den Verein auch personell zu dominieren. Wäre auch nur konsequent und vernünftig.
Bei uns ist es so, dass der Verein mit den über 49%-Anteil quasi verkauft wurde. Die verbliebenen Mehrheitsanteile auf Hertha-Seite haben bei einem fast 50:50-Verhältnis aufgrund der strukturellen Schwäche Herthas keine Bedeutung mehr. Die 50+x% Herthas haben kaum Substanz. (Nur Bares ist Wahres!)

Nie und Nimmer wird es Hertha mehr gelingen die Investoren wieder herauszukaufen. Das Herauskaufen von KKR hat Hertha bereits an den Rand des finanziell noch gestaltbaren gebracht. Aber über 220 Mio? Never!
Preetzel hat geschrieben:
06.12.2019, 14:21
Windhorst wird alles akzeptieren, so lange es kein Abstieg ist.
:laugh:

Preetzel
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Re: Lars Windhorst

Beitrag von Preetzel » 07.12.2019, 02:41

pilgrims hat geschrieben:
06.12.2019, 15:49
(Nur Bares ist Wahres!)
Das ist so ein netter Standardspruch, aber tatsächlich kann man die 50+1 Regel nicht mit Geld kaufen. Kind hat sehr schön vorexerziert, wie beschränkt die Möglichkeiten eines Finanziers sind, wenn der Verein nicht mitmacht.
pilgrims hat geschrieben:
06.12.2019, 15:49
Nie und Nimmer wird es Hertha mehr gelingen die Investoren wieder herauszukaufen. Das Herauskaufen von KKR hat Hertha bereits an den Rand des finanziell noch gestaltbaren gebracht. Aber über 220 Mio? Never!
Wer spricht denn davon WIndhorst herauszukaufen? Es geht darum, ihm keine weiteren Anteile zu verkaufen.
pilgrims hat geschrieben:
06.12.2019, 15:49
Preetzel hat geschrieben:
06.12.2019, 14:21
Windhorst wird alles akzeptieren, so lange es kein Abstieg ist.
:laugh:
Da kannst Du gerne lachen, aber so lange Hertha nicht absteigt, ist Windhorsts Investition sicher und wird eine, wenn auch geringe, Wertsteigerung erfahren,

Bratfisch
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Re: Lars Windhorst

Beitrag von Bratfisch » 07.12.2019, 08:46

Preetzel hat geschrieben:
07.12.2019, 02:41
Kind hat sehr schön vorexerziert, wie beschränkt die Möglichkeiten eines Finanziers sind, wenn der Verein nicht mitmacht.
Kind hat aber auch schön vorexerziert wohin eine Anteilseigener einen Verein gegen jedwelchen Sportsachverstand führen kann. Trotz 50+1.
Er hat da faktisch die Macht und faktisch trifft er alle Entscheidungen. Und seien sie auch noch so falsch.

Preetzel
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Re: Lars Windhorst

Beitrag von Preetzel » 07.12.2019, 10:36

Der Unterschied zu Hertha ist, dass die Hannoveraner Kind auch zum Vorstandsvorsitzenden des e.V. gewählt hatten, wodurch er durchregieren konnte.

PREUSSE
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Re: Lars Windhorst

Beitrag von PREUSSE » 07.12.2019, 12:24

Und, was ich bemerkenswert finde, er räumt seine mangelde Fachkenntnis selbstkritisch ein und holt sich externe Kompetenz in sein Vorhaben :lordpuffy:

larifari889
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Re: Lars Windhorst

Beitrag von larifari889 » 20.12.2019, 23:04

Indianer hat geschrieben:
20.12.2019, 22:36
@ larifari889

So, damit wir nicht aneinander vorbeireden, nochmal entwirrt:

Ich sagte, lieber ein Traditionsverein mit Investor (Hertha) als ein vielfach kopiertes Projekt Leibzig.

Kurz zu Leibzig:
Der RasenBallsport Leipzig e. V.[1], kurz RB Leipzig, ist ein deutscher Fußballverein aus Leipzig. Die erste Herrenmannschaft des Vereins spielt seit der Saison 2016/17 in der Bundesliga und trägt ihre Heimspiele in der Red Bull Arena am Leipziger Sportforum aus.

Der Verein wurde 2009 auf Initiative der Red Bull GmbH gegründet und übernahm zur Saison 2009/10 das Startrecht des SSV Markranstädt in der fünftklassigen Oberliga Nordost. Die Lizenzspielerabteilung und die Nachwuchsteams bis zur U15[3] sind seit dem Aufstieg der ersten Mannschaft in die 2. Bundesliga 2014 in die RasenBallsport Leipzig GmbH ausgegliedert, deren Gesellschafter zu 99 Prozent die Red Bull GmbH und zu einem Prozent der Verein sind.[4] Da auch die Vereinsmitglieder in enger Beziehung zu Red Bull stehen, wird der Klub faktisch von der Red Bull GmbH kontrolliert. Vor allem in der Anfangszeit gab es gegen den Klub Proteste von anderen Fußballvereinen und deren Fans – auch in Form von Spielabsagen.
Wikipedia zu RB Leibzig.


Die Geschichte unserer Hertha sollte ja dagegen bekannt sein.

Man kann doch nicht eine Traditionsverein mit einem Klub vergleichen, der 2009 auf Antreiben einer Firma gegründet wurde.

Und deshalb auch nach 8 mal hin und her und 3 Drehungen:

Nein, Hertha ist auch mit Investor nicht wie Leibzig. Einmal, weil wir ein Traditionsverein sind, einmal, weil wir auch mit Windhorst finanziell nicht annähernd die gleiche Schlagkraft haben wie RB Leibzig.

Und deshalb ist es für mich keinesfalls vergleichbar, auch nicht mit Relativierung.

Wenn du deutliche Parallelen siehst- die nicht nur auf Spekulation beruhen-, dann kläre mich auf. :)
Ich post es mal hierein, da es nicht zu dem Spieltagsthread passt.

Klar, kenne ich die Historie. Deswegen habe ich auch von länger zugehörigen Fans gesprochen, welche sich eben durch diese gebildet hat. Aber die Vergangenheit, ist halt auch Vergangenheit.

"Aber wir sind ein Traditionsverein" ist für mich etwas wovon man sich nichts kaufen kann.

Und eben doch ist Hertha genau dann wie Leipzig, wenn der Investor das sagen hat. Denn genau das unterscheidet "Traditionsvereine" von Vereinen wie Leipzig oder Hoffenheim. Hoffenheim wurde übrigens 1899 gegründet, quasi ein Traditionsverein, die haben ja eine lange Historie, wenn auch nicht im Profifußball. Bei denen hat jedoch auch ein Investor das sagen.

Wenn der einzige Unterschied ist, dass unser Investor darauf aus ist, maximales Geld rauszuholen für seine geheimem Geldgeber, während bei Leipzig im Vordergrund steht gute PR abzuliefern, haben wir genau genommen vllt. einen schlechteren Investor, der weniger Geld gibt - das ändert aber nichts an der Situation, dass dieser die Entscheidungsgewalt hat. Wir hätten uns damit quasi noch mehr als Leipzig verkauft.

Deshalb hier im Thread:

Und alle, die wie du und Co. daran, glauben das Windhorst das ganze Sagen hat, gehen genau diese Analogie ein.

Kurz gesagt:
Ein Traditionsverein, in dem ein Investor das sagen hat, hat genau so viel zu sagen, wie ein Plastikverein, in dem ein Investor das Sagen hat. Das es drumherum Unterschiede gibt ist historisch bedingt klar, aber die interessieren nur im Hintergrund, da diese für den sportlichen Erfolg um den es als Hauptmerk geht, komplett irrelevant sind.
HaHoHe euer Jürgen!
Ich bin stabil, euer Michi!

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Re: Lars Windhorst

Beitrag von PREUSSE » 20.12.2019, 23:08

larifari889 hat geschrieben:
20.12.2019, 23:04
Indianer hat geschrieben:
20.12.2019, 22:36
@ larifari889

So, damit wir nicht aneinander vorbeireden, nochmal entwirrt:

Ich sagte, lieber ein Traditionsverein mit Investor (Hertha) als ein vielfach kopiertes Projekt Leibzig.

Kurz zu Leibzig:


Wikipedia zu RB Leibzig.


Die Geschichte unserer Hertha sollte ja dagegen bekannt sein.

Man kann doch nicht eine Traditionsverein mit einem Klub vergleichen, der 2009 auf Antreiben einer Firma gegründet wurde.

Und deshalb auch nach 8 mal hin und her und 3 Drehungen:

Nein, Hertha ist auch mit Investor nicht wie Leibzig. Einmal, weil wir ein Traditionsverein sind, einmal, weil wir auch mit Windhorst finanziell nicht annähernd die gleiche Schlagkraft haben wie RB Leibzig.

Und deshalb ist es für mich keinesfalls vergleichbar, auch nicht mit Relativierung.

Wenn du deutliche Parallelen siehst- die nicht nur auf Spekulation beruhen-, dann kläre mich auf. :)
Ich post es mal hierein, da es nicht zu dem Spieltagsthread passt.

Klar, kenne ich die Historie. Deswegen habe ich auch von länger zugehörigen Fans gesprochen, welche sich eben durch diese gebildet hat. Aber die Vergangenheit, ist halt auch Vergangenheit.

"Aber wir sind ein Traditionsverein" ist für mich etwas wovon man sich nichts kaufen kann.

Und eben doch ist Hertha genau dann wie Leipzig, wenn der Investor das sagen hat. Denn genau das unterscheidet "Traditionsvereine" von Vereinen wie Leipzig oder Hoffenheim. Hoffenheim wurde übrigens 1899 gegründet, quasi ein Traditionsverein, die haben ja eine lange Historie, wenn auch nicht im Profifußball. Bei denen hat jedoch auch ein Investor das sagen.

Wenn der einzige Unterschied ist, dass unser Investor darauf aus ist, maximales Geld rauszuholen für seine geheimem Geldgeber, während bei Leipzig im Vordergrund steht gute PR abzuliefern, haben wir genau genommen vllt. einen schlechteren Investor, der weniger Geld gibt - das ändert aber nichts an der Situation, dass dieser die Entscheidungsgewalt hat. Wir hätten uns damit quasi noch mehr als Leipzig verkauft.

Deshalb hier im Thread:

Und alle, die wie du und Co. daran, glauben das Windhorst das ganze Sagen hat, gehen genau diese Analogie ein.

Kurz gesagt:
Ein Traditionsverein, in dem ein Investor das sagen hat, hat genau so viel zu sagen, wie ein Plastikverein, in dem ein Investor das Sagen hat. Das es drumherum Unterschiede gibt ist historisch bedingt klar, aber die interessieren nur im Hintergrund, da diese für den sportlichen Erfolg um den es als Hauptmerk geht, komplett irrelevant sind.
Ich versuche es mal ganz simpel: Rechtlich hat Windhorst nicht das sagen, aber wie es pilgrims schon zum Ausdruck brachte, wer Kapital in exorbitanter Größenordnung investiert, hat einen großen Einfluss.

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Blauer Wichtel
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Re: Lars Windhorst

Beitrag von Blauer Wichtel » 20.12.2019, 23:20

larifari889 hat geschrieben:
20.12.2019, 23:04
Kurz gesagt:
Ein Traditionsverein, in dem ein Investor das sagen hat, hat genau so viel zu sagen, wie ein Plastikverein, in dem ein Investor das Sagen hat. Das es drumherum Unterschiede gibt ist historisch bedingt klar, aber die interessieren nur im Hintergrund, da diese für den sportlichen Erfolg um den es als Hauptmerk geht, komplett irrelevant sind.
Ehrlich gesagt ist mir das völlig schnuppe, solange der Investor ein wohlwollender und vorausschauender Mensch ist, der sich Expertise an die Seite holt, um langfristig ein erfolgreiches Projekt aufbauen zu können. Und genau das trifft auf Windhorst, zumindest bisher, zu. Das ist nicht so einer wie Hasan Ismaik, der der Meinung ist, er allein wäre der große Obermacher und weiß wo es langgeht, oder wie Michael Kühne, der irgendwelche Dumpfbacken mit seinem Geld rumrühren lässt und sich dann wundert, dass all sein Geld gar nichts bringt.

Ja, wir können momentan vielleicht mit RB verglichen werden, aber wisst ihr was? Mich persönlich macht das stolz! RB hat einen klaren Plan, was sie mit ihrem Geld tun und verfolgen konsequent ihre sportlichen Ziele. Genau da möchte ich mit Hertha auch hin. Viel Geld und echte Macher als Verantwortliche, ergo: Windhorst und Klinsmann! :top:
Das verstößt garantiert gegen irgendein Sternenflottenprotokoll! Captain Kathryn Janeway

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Re: Lars Windhorst

Beitrag von PREUSSE » 23.12.2019, 00:06

Lars Windhorst ist mein Held. Er gibt mir Hoffnung, die grausige Gegenbauer & Preetz Zeit mit mehr ist nicht drin hinter uns zu lassen. Windhorst denkt groß, ein Glücksfall für Hertha 8-) :wink2: :lordpuffy: Danke Lars :top:

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