Michael Preetz - Geschäftsführer Sport

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Blau weißer
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Re: Michael Preetz - Geschäftsführer Sport

Beitrag von Blau weißer » 02.06.2018, 14:51

:laugh: :laugh:

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Mäcki_L
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Re: Michael Preetz - Geschäftsführer Sport

Beitrag von Mäcki_L » 02.06.2018, 17:35

Blau weißer hat geschrieben:
02.06.2018, 14:20
Jenner hat geschrieben:
02.06.2018, 14:08

Du scheinst hier etwas zu einfach zu denken. Zu den Transferausgaben zählt nicht nur die Ablöse, sondern auch Handgelder, Gehalt, Vertragslaufzeit, Bonizahlungen bzw. Mitbeiteilung am Weiterverkauf für den abgebenden Verein usw. Was meinst Du denn, wie die verheerende Bilanz von Preetz zustande kommt?
Schade das du alles vermischst.
Wahrscheinlich willst du nur sehen was du sehen willst.
Beim Autohändler nen Porsche Cayenne für 10.000 EUR kaufen und bei der Bank den Kredit dafür mit 12.000 bezahlen.
Hauptsache Schnäppchen gemacht...Koste es was es wolle!

(Die Zahlen sind natürlich rein fiktiv und dienen nur der Veranschaulichung :wink: )

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Luder
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Re: Michael Preetz - Geschäftsführer Sport

Beitrag von Luder » 02.06.2018, 17:40

Blau weißer hat geschrieben:
02.06.2018, 14:51
:laugh: :laugh:
Man, argumentativ sollten sich einige aber mal echt ein Beispiel an dir nehmen :roll:

AnKu54
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Re: Michael Preetz - Geschäftsführer Sport

Beitrag von AnKu54 » 02.06.2018, 22:16

staflip hat geschrieben:
01.06.2018, 09:10
Sorry, aber wo haben denn Eberl und Bobic die letzten 2 Jahre groß was gerissen? In der Liga ist Gladbach die letzten 2 Jahre 9. geworden, Frankfurt hat in der Liga auch nicht viel gerissen. 16/17 haben die sogar unsere unterirdischen Rückrunden in den Schatten gestellt. Wenn wir die Entwicklung der beiden genannten Vereine durchgemacht hätten, würden die Kritiker hier exakt das gleiche schreiben wie über Dardai und Preetz.
Ich werde gerne 9èr mit Fußball, der Spass macht und nicht mit diesem Mauer und Zuschauer vergraul Spiel.
In der Mannschaft steckt mehr als das, was gezeigt wurde. Von der Besetzung sind wir nicht schlechter, nur von der taktischen Einstellung.
Ich bin kein großer Fan von Hecking aber der lässt Fußball spielen. Das macht den Fans Spass und vermutl. auch den Spielern.
„Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.“ Konrad Adenauer

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Re: Michael Preetz - Geschäftsführer Sport

Beitrag von PREUSSE » 02.06.2018, 22:28

AnKu54 hat geschrieben:
02.06.2018, 22:16
staflip hat geschrieben:
01.06.2018, 09:10
Sorry, aber wo haben denn Eberl und Bobic die letzten 2 Jahre groß was gerissen? In der Liga ist Gladbach die letzten 2 Jahre 9. geworden, Frankfurt hat in der Liga auch nicht viel gerissen. 16/17 haben die sogar unsere unterirdischen Rückrunden in den Schatten gestellt. Wenn wir die Entwicklung der beiden genannten Vereine durchgemacht hätten, würden die Kritiker hier exakt das gleiche schreiben wie über Dardai und Preetz.
Ich werde gerne 9èr mit Fußball, der Spass macht und nicht mit diesem Mauer und Zuschauer vergraul Spiel.
In der Mannschaft steckt mehr als das, was gezeigt wurde. Von der Besetzung sind wir nicht schlechter, nur von der taktischen Einstellung.
Ich bin kein großer Fan von Hecking aber der lässt Fußball spielen. Das macht den Fans Spass und vermutl. auch den Spielern.
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Berlin NO 18
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Re: Michael Preetz - Geschäftsführer Sport

Beitrag von Berlin NO 18 » 02.06.2018, 23:55

AnKu54 hat geschrieben:
02.06.2018, 22:16
Ich werde gerne 9èr mit Fußball, der Spass macht und nicht mit diesem Mauer und Zuschauer vergraul Spiel.
In der Mannschaft steckt mehr als das, was gezeigt wurde. Von der Besetzung sind wir nicht schlechter, nur von der taktischen Einstellung.
Ich bin kein großer Fan von Hecking aber der lässt Fußball spielen. Das macht den Fans Spass und vermutl. auch den Spielern.
Hmm, na ja, in der Rückrunde haben sehr viele von deren Fans aber Heckings Rausschmiss gefordert, wegen teils unterirdischer Niederlagen und seine Bilanz nicht besser war als die von Schubert vorher.
"Regieren ist die Kunst, Probleme zu schaffen, mit deren Lösung man das Volk in Atem hält." - Ezra Pound

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Re: Michael Preetz - Geschäftsführer Sport

Beitrag von PREUSSE » 03.06.2018, 06:58

Anderseits steht u.a. ein begeisternder Heimsieg gegen die Bayern zu buche, die erste Niederlage von Heynckes. Bin aber auch kein Hecking Fan. Seine Mannschaften stürzen i.d.R. ein halbes Jahr nach Amtsübernahme ab.

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Mineiro
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Re: Michael Preetz - Geschäftsführer Sport

Beitrag von Mineiro » 03.06.2018, 10:01

Jenner hat geschrieben:
02.06.2018, 14:08
Blau weißer hat geschrieben:
02.06.2018, 13:41
Es war r ausschließlich die Rede von Transferausgaben und Tranfereinnahmen. ( Im Vergleich )
Du scheinst hier etwas zu einfach zu denken. Zu den Transferausgaben zählt nicht nur die Ablöse, sondern auch Handgelder, Gehalt, Vertragslaufzeit, Bonizahlungen bzw. Mitbeiteilung am Weiterverkauf für den abgebenden Verein usw. Was meinst Du denn, wie die verheerende Bilanz von Preetz zustande kommt?
Um die Diskussion noch weiter zu versachlichen sei kurz angemerkt, dass die Transferausgaben in der Bilanz und GuV unterschiedlich einfließen.
Während die Ablöse, Handgelder und ggf. Beraterprovisionen zu den Anschaffungskosten der Spieler zählen dürften mindern diese nicht das Jahresergebnis im Jahr des Spielerzugangs, sondern werden als Zugang des Anlagevermögens verbucht und dann möglicherweise abgeschrieben, wobei sich hierzu aus dem Bundesanzeiger keine Details entnehmen lassen. Erst bei Abgang eines Spielers wird dann ein möglicher Erlös aus dem Verkauf des Spielers mit dem Buchwert des Spielers aufgelöst und daraus kann sich ein Gewinn oder Verlust ergeben.

Allein damit lassen sich Verluste aus den zitierten Geschäftsjahren also nicht erklären.

Ich vermute die Ursache für die Verluste eher in für Hertha ungünstigen Vermarktungs- und Finanzierungsverträgen (z.B. Sport5), die man einst eingehen musste um das Überleben des Vereins zu sichern und die seither viel zu lange einfach verlängert wurden. Ob man sich daraus ohne großen Schaden hätte lösen können ist von außen schwer zu beurteilen, wenn man die vertraglichen Verflechtungen und Abhängigkeiten nicht gut genug kennt.

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Herthafuxx
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Re: Michael Preetz - Geschäftsführer Sport

Beitrag von Herthafuxx » 03.06.2018, 11:45

Mineiro hat geschrieben:
03.06.2018, 10:01
Jenner hat geschrieben:
02.06.2018, 14:08

Du scheinst hier etwas zu einfach zu denken. Zu den Transferausgaben zählt nicht nur die Ablöse, sondern auch Handgelder, Gehalt, Vertragslaufzeit, Bonizahlungen bzw. Mitbeiteilung am Weiterverkauf für den abgebenden Verein usw. Was meinst Du denn, wie die verheerende Bilanz von Preetz zustande kommt?
Um die Diskussion noch weiter zu versachlichen sei kurz angemerkt, dass die Transferausgaben in der Bilanz und GuV unterschiedlich einfließen.
Während die Ablöse, Handgelder und ggf. Beraterprovisionen zu den Anschaffungskosten der Spieler zählen dürften mindern diese nicht das Jahresergebnis im Jahr des Spielerzugangs, sondern werden als Zugang des Anlagevermögens verbucht und dann möglicherweise abgeschrieben, wobei sich hierzu aus dem Bundesanzeiger keine Details entnehmen lassen. Erst bei Abgang eines Spielers wird dann ein möglicher Erlös aus dem Verkauf des Spielers mit dem Buchwert des Spielers aufgelöst und daraus kann sich ein Gewinn oder Verlust ergeben.

Allein damit lassen sich Verluste aus den zitierten Geschäftsjahren also nicht erklären.

Ich vermute die Ursache für die Verluste eher in für Hertha ungünstigen Vermarktungs- und Finanzierungsverträgen (z.B. Sport5), die man einst eingehen musste um das Überleben des Vereins zu sichern und die seither viel zu lange einfach verlängert wurden. Ob man sich daraus ohne großen Schaden hätte lösen können ist von außen schwer zu beurteilen, wenn man die vertraglichen Verflechtungen und Abhängigkeiten nicht gut genug kennt.
Wieso so wischiwaschi bei der Abschreibung der Ablösen? Wieso sollten die nicht über die Vertragslaufzeit abgeschrieben werden?
Der Vertrag mit Sportfive wurde nach dem Einstieg von KKR modifzierit. Und gerade erst wurde er wieder verlängert. Welche Konditionen sollen uns da seit 2014 noch so in die Miesen reiten?
Die ganzen Knebeldeals sollen doch durch den KKR-Deal doch erheblich entspannt worden sein. 8-9 Mios weniger Ausgaben wurden veröffentlicht. Wurde da gelogen?
Welche Deals sollen das denn bitte inzwischen noch sein?

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Re: Michael Preetz - Geschäftsführer Sport

Beitrag von Jenner » 03.06.2018, 12:24

Herthafuxx hat geschrieben:
03.06.2018, 11:45

Der Vertrag mit Sportfive wurde nach dem Einstieg von KKR modifzierit. Und gerade erst wurde er wieder verlängert. Welche Konditionen sollen uns da seit 2014 noch so in die Miesen reiten?
Die ganzen Knebeldeals sollen doch durch den KKR-Deal doch erheblich entspannt worden sein. 8-9 Mios weniger Ausgaben wurden veröffentlicht. Wurde da gelogen?
Welche Deals sollen das denn bitte inzwischen noch sein?
Richtig, die Hofpresse war doch seinerzeit voll des Lobes.
Bisher musste der Klub von den zentralen TV-Erlösen zwölf Prozent an Sportfive abgeben. Durch Zahlung eines Betrages im einstelligen Millionen-Bereich hat Hertha diese Provision erheblich gesenkt. Da Sportfive nicht gänzlich verzichten mochte, bekommt der Sportrechte-Vermarkter, wie ein Beteiligter formuliert, "als Erinnerungswert an bessere Zeiten" künftig drei Prozent.
...
So wird etwa der Rückkauf der Catering-Rechte, die Hertha ebenfalls im Januar vorgenommen hat, den Verein im Jahr um 2,7 Millionen Euro entlasten.
Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass 2015/16, also dem Geschäftsjahr, als diese Verbesserungen wirksam in die Bilanz eingingen,
der Gesamtverlust bei "lediglich" -7.823.774,18 lag, obwohl aus dem operativen Geschäft ein Verlust von -9.614.128,43 € eingefahren wurde. Insofern dürften sich die Neugestaltung der Vermarktungs- und Finanzierungsverträge eher günstig als ungünstig ausgewirkt haben. Ohne sie wäre der Schaden aus dem von Preetz zu verantwortenden operativen Geschäft vermutlich noch verheerender.
"Das edelste Beispiel für seelische Robustheit, verbunden mit einem feinen Schuss Selbstironie, ist seit jeher der Herthaner". - aus einem Vortrag im Rahmen eines Fachsymposiums zum Thema Resilienz

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Mineiro
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Re: Michael Preetz - Geschäftsführer Sport

Beitrag von Mineiro » 03.06.2018, 12:39

Herthafuxx hat geschrieben:
03.06.2018, 11:45
Wieso so wischiwaschi bei der Abschreibung der Ablösen? Wieso sollten die nicht über die Vertragslaufzeit abgeschrieben werden?
Wenn ich keine exakten Details kenne, dann tue ich nicht so als würde ich sie kennen. Das überlasse ich dann lieber anderen. :wink:

Jenner hat geschrieben:
03.06.2018, 12:24
Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass 2015/16, also dem Geschäftsjahr, als diese Verbesserungen wirksam in die Bilanz eingingen,
der Gesamtverlust bei "lediglich" -7.823.774,18 lag, obwohl aus dem operativen Geschäft ein Verlust von -9.614.128,43 € eingefahren wurde. Insofern dürften sich die Neugestaltung der Vermarktungs- und Finanzierungsverträge eher günstig als ungünstig ausgewirkt haben. Ohne sie wäre der Schaden aus dem von Preetz zu verantwortenden operativen Geschäft vermutlich noch verheerender.
War nicht von der Zahlung eines einstelligen Millionenbetrags an S5 die Rede? 9 Mio. sind auch einstellig... keine Ahnung wie das gebucht wurde...

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Re: Michael Preetz - Geschäftsführer Sport

Beitrag von MS Herthaner » 03.06.2018, 12:43

Tja.....wo geht das liebe Geld hin, und welchen Anteil hat der Manager daran?
Hoeneß kann doch nicht immer noch als Alibi herhalten.
Transfers sind das eine. Wenn aber nur die Hälfte der Deals an die Öffentlichkeit gelangt, und das was keiner erfahren soll das ist was uns letztendlich jährlich 8 Millionen miese einbringt, kann ich von kein guten Deal reden.
KKR wurde uns als der Retter verkauft der uns jährlich handlungsfähiger machen soll da wir durch das Geld Knebelverträge ausgelöst haben.
Ich frage mich wo das gute Geld geblieben ist?
Wir nehmen so viel Geld wie noch nie ein (Fernsehgelder,Weiser usw.) Und dann hört man nur dass das Geld von Weiser nicht komplett in die Mannschaft fließen soll.
Was wird denn davon bezahlt?
Wo gehen die Fernsehgelder hin?
Was für Summen haben den Vertragsverlängerungen von Plattenhardt, Weiser, Kalou, Ibisevic, Jarstein, Lustenberger usw. gekostet?
Wo wären wir ohne KKR, und wie ist die Arbeit dann von Preetz zu bewerten?
Denn ich glaube kaum das wir KKR am Ende ausbezahlen werden/können.

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Jenner
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Re: Michael Preetz - Geschäftsführer Sport

Beitrag von Jenner » 03.06.2018, 12:46

Mineiro hat geschrieben:
03.06.2018, 12:39
War nicht von der Zahlung eines einstelligen Millionenbetrags an S5 die Rede?
Richtig, das steht auch in meinem Zitat aus dem MoPo-Artikel.
Bisher musste der Klub von den zentralen TV-Erlösen zwölf Prozent an Sportfive abgeben. Durch Zahlung eines Betrages im einstelligen Millionen-Bereich hat Hertha diese Provision erheblich gesenkt.
Mineiro hat geschrieben:
03.06.2018, 12:39
9 Mio. sind auch einstellig... keine Ahnung wie das gebucht wurde...
Gute Frage, ich vermute allerdings, dass dieser Betrag nicht in die Bilanz 2015/16, sondern in die von 2013/14, jedoch spätestens die von 2014/15 einfloss.
"Das edelste Beispiel für seelische Robustheit, verbunden mit einem feinen Schuss Selbstironie, ist seit jeher der Herthaner". - aus einem Vortrag im Rahmen eines Fachsymposiums zum Thema Resilienz

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Herthafuxx
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Re: Michael Preetz - Geschäftsführer Sport

Beitrag von Herthafuxx » 03.06.2018, 12:54

Mineiro hat geschrieben:
03.06.2018, 12:39
Herthafuxx hat geschrieben:
03.06.2018, 11:45
Wieso so wischiwaschi bei der Abschreibung der Ablösen? Wieso sollten die nicht über die Vertragslaufzeit abgeschrieben werden?
Wenn ich keine exakten Details kenne, dann tue ich nicht so als würde ich sie kennen. Das überlasse ich dann lieber anderen. :wink:
...
Ich bezog mich auf "möglicherweise abgeschrieben".

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staflip
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Re: Michael Preetz - Geschäftsführer Sport

Beitrag von staflip » 04.06.2018, 09:14

AnKu54 hat geschrieben:
02.06.2018, 22:16
staflip hat geschrieben:
01.06.2018, 09:10
Sorry, aber wo haben denn Eberl und Bobic die letzten 2 Jahre groß was gerissen? In der Liga ist Gladbach die letzten 2 Jahre 9. geworden, Frankfurt hat in der Liga auch nicht viel gerissen. 16/17 haben die sogar unsere unterirdischen Rückrunden in den Schatten gestellt. Wenn wir die Entwicklung der beiden genannten Vereine durchgemacht hätten, würden die Kritiker hier exakt das gleiche schreiben wie über Dardai und Preetz.
Ich werde gerne 9èr mit Fußball, der Spass macht und nicht mit diesem Mauer und Zuschauer vergraul Spiel.
In der Mannschaft steckt mehr als das, was gezeigt wurde. Von der Besetzung sind wir nicht schlechter, nur von der taktischen Einstellung.
Ich bin kein großer Fan von Hecking aber der lässt Fußball spielen. Das macht den Fans Spass und vermutl. auch den Spielern.
Entschuldige bitte, aber was Gladbach die letzten 2 Jahre auf den Platz bringt hat mit tollem Offensivfußball auch nur entfernt was zu tun. Ballgeschiebe, kein wirklicher Spielaufbau, Abhängigkeit von 2 Spielern (Stindl und Raffael)... und ich habe durch einen Freund und Gladbach-Fan einige Spiele von denen in voller Länge gesehen. Das war aber sowas von häufig nicht den Hauch besser als bei uns. Gladbach hat die 2 Jahre übrigens insgesamt 6 (!) Tore mehr geschossen als wir. Quasi ein Feuerwerk, das die vorne abbrennen :roll:

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Re: Michael Preetz - Geschäftsführer Sport

Beitrag von AnKu54 » 04.06.2018, 23:07

staflip hat geschrieben:
04.06.2018, 09:14

Entschuldige bitte, aber was Gladbach die letzten 2 Jahre auf den Platz bringt hat mit tollem Offensivfußball auch nur entfernt was zu tun. Ballgeschiebe, kein wirklicher Spielaufbau, Abhängigkeit von 2 Spielern (Stindl und Raffael)... und ich habe durch einen Freund und Gladbach-Fan einige Spiele von denen in voller Länge gesehen. Das war aber sowas von häufig nicht den Hauch besser als bei uns. Gladbach hat die 2 Jahre übrigens insgesamt 6 (!) Tore mehr geschossen als wir. Quasi ein Feuerwerk, das die vorne abbrennen :roll:
Nett, mein bester Kumpel, Oberfranke, ist BMG Fan. Habe daher auch mal Spiele bei Sky geschaut.
So ganz unrecht hast Du nicht, aber sie versuchen wenigstens nach vorne zu spielen. Hat diese Saison nicht ganz geklappt. Raffas Verletzung.
Klar, sie sind von Raffael und Stindl abhängig. Haben wir solche Leute?

Bei BMG wird aber versucht immer nach vorne zu spielen. Wenn es schief geht, egal.
Das Publikum honoriert das. Mit Raffalel wären sie mit dieser Einstellung vermutlich 6èr geworden. War halt Pech.
„Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.“ Konrad Adenauer

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Re: Michael Preetz - Geschäftsführer Sport

Beitrag von Zauberdrachin » 05.06.2018, 04:07

Jenner, bitte erläutere mal was Du unter "operativem Geschäft" genau verstehst.

Die Verluste beruhen, Bsp. 15/16 auf Abschreibungen, also kein Verlust "bar Knete".
Worin auch genau der Unterschied zum HSV besteht ...

Aus dem "Heftchen" der letzten MV ... 16/17 Verlust 7,7 Mio. ... Abschreibungen 8,8 Mio.

Erwähnenswert vielleicht noch, dass wir mittlerweile 10 Gesellschaften haben, darunter auch Hertha BSC Recht GmbH & Co. KG, die 4,4 Mio. Gewinn machte, wo Abschreibungen i.H.v. 2,59 Mio. ...

So nebenbei könntest Du als Finanzfachmann bitte noch das Wesen der Rechnungsabgrenzungsposten (RAP) genauer erläutern, danke.

Bilanz 30.6.2016: RAP auf Aktivaseite 9,5 Mio. ... RAP auf Pssiavseite 34,1 Mio.
Bilanz 30.6.2017: RAP auf Aktivaseite 7,6 Mio. ... RAP auf Passivaseite 0,6 Mio. ("kleiner" Unterschied zum Vorjahr)

Aktiva sind nach wie vor rund 50 Mio. Finanzanlagen, das EIgenkapital bewegt sich weiter an 20 Mio.
Bilanziell sind die Verbindlichkeiten von 2016 nach 2017 von 21 Mio. auf 37 Mio. gestiegen. Zusammenhang mit RAP? Wenn ja, in welcher Form?
(Bei den Verbindlichkeiten sind stets Verbindlichkeiten aus Spielertransfers enthalten, analog bei Forderungen)
Spielerwerte blieben mit 13,8 Mio. in der Bilanz gleich. WIe geht das eigentlich wo doch neue Leute geholt wurden, die doch Wert haben.

Sagt es etwas aus wenn der MW des Kaders steigt? Oder nur inwieweit wann wie viel realisiert werden könnte oder nur was wann realisiert wird?

Hätte von DIr gerne mal eine Antwort auf alles und nicht nur wieder auf einen rausgepickten Satz, danke. :smiley:

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Re: Michael Preetz - Geschäftsführer Sport

Beitrag von Zauberdrachin » 05.06.2018, 04:07

Jenner, bitte erläutere mal was Du unter "operativem Geschäft" genau verstehst.

Die Verluste beruhen, Bsp. 15/16 auf Abschreibungen, also kein Verlust "bar Knete".
Worin auch genau der Unterschied zum HSV besteht ...

Aus dem "Heftchen" der letzten MV ... 16/17 Verlust 7,7 Mio. ... Abschreibungen 8,8 Mio.

Erwähnenswert vielleicht noch, dass wir mittlerweile 10 Gesellschaften haben, darunter auch Hertha BSC Recht GmbH & Co. KG, die 4,4 Mio. Gewinn machte, wo Abschreibungen i.H.v. 2,59 Mio. ...

So nebenbei könntest Du als Finanzfachmann bitte noch das Wesen der Rechnungsabgrenzungsposten (RAP) genauer erläutern, danke.

Bilanz 30.6.2016: RAP auf Aktivaseite 9,5 Mio. ... RAP auf Pssiavseite 34,1 Mio.
Bilanz 30.6.2017: RAP auf Aktivaseite 7,6 Mio. ... RAP auf Passivaseite 0,6 Mio. ("kleiner" Unterschied zum Vorjahr)

Aktiva sind nach wie vor rund 50 Mio. Finanzanlagen, das EIgenkapital bewegt sich weiter an 20 Mio.
Bilanziell sind die Verbindlichkeiten von 2016 nach 2017 von 21 Mio. auf 37 Mio. gestiegen. Zusammenhang mit RAP? Wenn ja, in welcher Form?
(Bei den Verbindlichkeiten sind stets Verbindlichkeiten aus Spielertransfers enthalten, analog bei Forderungen)
Spielerwerte blieben mit 13,8 Mio. in der Bilanz gleich. WIe geht das eigentlich wo doch neue Leute geholt wurden, die doch Wert haben?

Sagt es etwas aus wenn der MW des Kaders steigt? Oder nur inwieweit wann wie viel realisiert werden könnte oder nur was wann realisiert wird?

Hätte von DIr gerne mal eine Antwort auf alles und nicht nur wieder auf einen rausgepickten Satz, danke. :smiley:

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Re: Michael Preetz - Geschäftsführer Sport

Beitrag von Blau weißer » 05.06.2018, 06:31

N a da bin ich ja mal gespannt. :gruebel:

Pelle
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Re: Michael Preetz - Geschäftsführer Sport

Beitrag von Pelle » 05.06.2018, 07:25

Ich fasse das mal verständlich zusammen was ZD da geschrieben hat:

Micha soll nun endlich mal aufhören, in jeder Transferperiode über begrenzte Mittel zu jammern,
er soll gefälligst Kohle besorgen ohne Verluste zu machen, sondern endlich schwarze Zahlen abliefern
und das Geld dann nicht in Herthas schwarzen Löchern auf Nimmerwiedersehen verschwinden lassen,
sondern davon den Kader qualitativ aufrüsten anstatt öffentlich über ein neues Stadion zu labern
sowie eine gleichermaßen professionelle wie begeisternde Öffentlichkeitsarbeit betreiben.


Kann doch nicht so schwer sein !

Drago1892
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Re: Michael Preetz - Geschäftsführer Sport

Beitrag von Drago1892 » 05.06.2018, 09:27

ich frag mich auch, wo die ganze Kohle hingeht, denn schlechter standen wir finanziell nominal ja noch nie da....das wird ja nur verschleiert durch den Anteileverkauf an KKR...de facto sind das trotzdem alles Schulden, da es sich ja "noch" offiziell um ein Darlehen handelt.

Anteile und damit das absolute Tafelsilber für immer zu verkaufen, um "besser" dazustehen, hätte auch der Hoeness damals können, da hat er sich nur nicht rangetraut.

Er mag viele Einnahmen für die Zukunft verpfändet haben, aber tun wir ja "ähnlich"...kaum hat man die Cateringrechte zurückgekauft, gab man sie meineswissens auch gleich wieder zu teilen an die Stadt wegen des neuen Mietvertrages wieder ab....

Wenn hier nicht schleunigst besser gewirtschaftet wird, dann stellt sich bei der KKR-Ablöse gar nicht mehr die Frage, ob die Ihr Darlehen zurückbekommen...der Zug ist eh abgefahren ohne Wundertransfers....dann stellt sich ja nur noch die Frage, wieviele weitere Anteile die noch bekommen.....denn aktuell sind die Verbindlichkeiten ja schon wieder höher, als vor dem KKR-Einstieg. Riecht dann schon nach dem zweiten KKR Darlehen von wieder 10% und entsprechenden Blockprozenten, falls wir wieder nicht zurückzahlen und dann wären eben schon 60% weg.
Wer da nicht erkennt, dass KKR hier Aufstocken will, ist doch derbe naiv und ist kein bisschen besser als Preetz oder Gegenbauer.
Die positionieren sich hier einfach sehr clever, tun so, als ob sie nur "helfen" wollen und in echt läuft das komplett auf Anteilskauf hinaus, denn die 50+1 fällt so oder so in den nächsten 10 Jahren und vorher hat KKR ja nicht 49%+.

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Re: Michael Preetz - Geschäftsführer Sport

Beitrag von Daher » 05.06.2018, 09:42

Drago1892 hat geschrieben:
05.06.2018, 09:27
Wer da nicht erkennt, dass KKR hier Aufstocken will, ist doch derbe naiv und ist kein bisschen besser als Preetz oder Gegenbauer.
Die positionieren sich hier einfach sehr clever, tun so, als ob sie nur "helfen" wollen und in echt läuft das komplett auf Anteilskauf hinaus, denn die 50+1 fällt so oder so in den nächsten 10 Jahren und vorher hat KKR ja nicht 49%+.
Das die aufstocken wollen dachte ich mir von Anfang an. Und wie du schon sagst, die sind clever und wissen genau, wenn sie mal einen Fuß in die Tür gesetzt haben wird man die so schnell nicht mehr los. Aber das wissen auch Preetz und Schiller, so dumm und naiv kann doch keiner sein.
Gestern war heute noch morgen.

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Re: Michael Preetz - Geschäftsführer Sport

Beitrag von PREUSSE » 05.06.2018, 09:45

Könnte aber auch durchaus positiv sein, wenn KKR mehr Mitspracherecht bekommt. Unter Umständen kommt dann eine positivere Entwicklung für Hertha zustande.

herthamichi
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Re: Michael Preetz - Geschäftsführer Sport

Beitrag von herthamichi » 05.06.2018, 09:53

Drago1892 hat geschrieben:
05.06.2018, 09:27
ich frag mich auch, wo die ganze Kohle hingeht, denn schlechter standen wir finanziell nominal ja noch nie da....das wird ja nur verschleiert durch den Anteileverkauf an KKR...de facto sind das trotzdem alles Schulden, da es sich ja "noch" offiziell um ein Darlehen handelt.

Anteile und damit das absolute Tafelsilber für immer zu verkaufen, um "besser" dazustehen, hätte auch der Hoeness damals können, da hat er sich nur nicht rangetraut.

Er mag viele Einnahmen für die Zukunft verpfändet haben, aber tun wir ja "ähnlich"...kaum hat man die Cateringrechte zurückgekauft, gab man sie meineswissens auch gleich wieder zu teilen an die Stadt wegen des neuen Mietvertrages wieder ab....

Wenn hier nicht schleunigst besser gewirtschaftet wird, dann stellt sich bei der KKR-Ablöse gar nicht mehr die Frage, ob die Ihr Darlehen zurückbekommen...der Zug ist eh abgefahren ohne Wundertransfers....dann stellt sich ja nur noch die Frage, wieviele weitere Anteile die noch bekommen.....denn aktuell sind die Verbindlichkeiten ja schon wieder höher, als vor dem KKR-Einstieg. Riecht dann schon nach dem zweiten KKR Darlehen von wieder 10% und entsprechenden Blockprozenten, falls wir wieder nicht zurückzahlen und dann wären eben schon 60% weg.
Wer da nicht erkennt, dass KKR hier Aufstocken will, ist doch derbe naiv und ist kein bisschen besser als Preetz oder Gegenbauer.
Die positionieren sich hier einfach sehr clever, tun so, als ob sie nur "helfen" wollen und in echt läuft das komplett auf Anteilskauf hinaus, denn die 50+1 fällt so oder so in den nächsten 10 Jahren und vorher hat KKR ja nicht 49%+.
So weit ich weiß, hat Hertha BSC überhaupt keine Rücklagen für Rückzahlungen an die KKR gebildet und das geschieht wissentlich
und so gewollt. Sollte jemand andere Informationen haben, dann möge er hier mit belegbaren Beweisen vorsprechen.

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Daher
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Re: Michael Preetz - Geschäftsführer Sport

Beitrag von Daher » 05.06.2018, 10:01

PREUSSE hat geschrieben:
05.06.2018, 09:45
Könnte aber auch durchaus positiv sein, wenn KKR mehr Mitspracherecht bekommt. Unter Umständen kommt dann eine positivere Entwicklung für Hertha zustande.
Zum Beispiel dass sie MP dazu drängen das graue Maus Image abzulegen und endlich mal besseren Fußball anzubieten bzw. sich ausschließlich erstmal darauf zu konzentrieren. Als Social Media Meister gibts leider keine Titel.
Gestern war heute noch morgen.

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