Stadionneubau

Stadion, Geschäftsstelle, Fanshops, herthabsc.de

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Drago1892
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Re: Stadionneubau

Beitrag von Drago1892 » 03.11.2019, 09:46

Zauberdrachin hat geschrieben:
03.11.2019, 00:24
Geht doch mal in den Datenraum!
Ich war nämlich dort und es ist sehr interessant und die Reaktion des Senats (na eigentlich wohl auf Weisung Geisels?) verwundert mich nicht!

Hat eigentlich schon mal ein Fan/Mitglied mit dem einen oder anderen Mieter dort geredet?!
Wozu soll man denn dahin?
Mitglied bin ich in diesem Fall leider nicht mehr...

Man ist so oder so auf die Gnade und die Entscheidung des Senats angewiesen, Druckmittel hat man doch weiterhin nicht ein ernstes Ass.

Es ändert doch so oder so nichts an der Ausgangslage, denn die Seiten sind doch klar und verhärtet?

Hast du mit ihnen geredet?

Würdest du da wegwollen in deren Lage?

Ich nicht! Und ich denke die meisten, wenn nicht sogar alle werden das so sehen.

Aber nur die nächste Neverending Story...dieser Wunschstandort von uns ist längst Geschichte....nur unsere bockigen Chefs sehen das anders, aber das ist vollends irrelevant.

Und diese Offenlegung wird sicherlich nicht dazu führen, dass sich der Senat bewegt, denn ich wäre da richtig sauer drüber, wenn das ohne meine Erlaubnis geschehe...oder hast du schon mal erlebt, dass Dinge von sehr problematischen Verhandlungen einfach öffentlich gemacht werden und dann noch Einigkeit erzielt wurde?

Dem Senat sind die paar Herthawähler die dann angepisst sind egal....er würde viel mehr verlieren, wenn er auf Bauflächen, wo Wohnungen gebaut werden könnten, ein Stadion zulässt. Selbiges gilt auch für unseren Auszug aus dem Oly, denn auch den hält der Normalberliner nicht für nötig.

Und es gibt momentan keine Drohkulisse Stadion in Brandenburg, die haben wir fein verschlafen aufzubauen, wenn auch nur zum Schein.

Der Senat muss doch nur einfach abwarten und alle paar Monate mal ein neues "vielleicht Bonbon" rausholen, für den es etliche Absagegründe gibt...am Ende steht dann trotzdem ein neuer Olyvertrag, weil uns entweder die Zeit davon läuft oder wir keinen Ausweichort haben, denn der Senat wird sicherlich auch bei den Verhandlungen mit Union auf Nummer sicher gehen, dass die uns nicht bei sich mal 1-2 Jahre spielen lassen und denen dafür dann die Genehmigung zum Ausbau nächstes Jahr erteilen.
"Am Ende bekommst du das, was du verdienst!" :wink2:

Tobscoorer
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Re: Stadionneubau

Beitrag von Tobscoorer » 03.11.2019, 11:38

Sobald Hertha wieder in Abstiegssorgen gerät, ist das Projekt Stadionneubau wieder für 2 Jahre auf Eis gelegt. Politischen Druck kann doch kaum aufgebaut werden, es muss nur ein Politiker sagen, Hertha soll sich erstmal stabilisieren... Von einem Zuschauerwachstum habe ich nicht gehört, sodass weiteres rumdümpeln oder Abstieg in die zweite Liga eine rosige Zukunft darstellt.

PREUSSE
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Re: Stadionneubau

Beitrag von PREUSSE » 03.11.2019, 22:37

Tobscoorer hat geschrieben:
03.11.2019, 11:38
Sobald Hertha wieder in Abstiegssorgen gerät, ist das Projekt Stadionneubau wieder für 2 Jahre auf Eis gelegt. Politischen Druck kann doch kaum aufgebaut werden, es muss nur ein Politiker sagen, Hertha soll sich erstmal stabilisieren... Von einem Zuschauerwachstum habe ich nicht gehört, sodass weiteres rumdümpeln oder Abstieg in die zweite Liga eine rosige Zukunft darstellt.
Nächste Woche nach der Klatsche gegen Leipzig ist Hertha im Abstiegskampf drin :wink2: :lordpuffy:

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MikeSpring
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Re: Stadionneubau

Beitrag von MikeSpring » 03.11.2019, 22:53

Auja. 0:8 ? 0:9 ?

Und das ist erst der Pausenstand.
Du kannst selbstverständlich Bayernfan sein. Aber dann biste halt doof.

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Opa
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Re: Stadionneubau

Beitrag von Opa » 04.11.2019, 08:23

Was hat der befürchtete Pausenstand mit dem Stadionneubau zu tun? Muss man seine Befindlichkeiten nach einer Niederlage in jeden Thread reinkotzen, auch wenn das da nichts zu suchen hat?

Dieses Projekt, zu dem man durchaus kritisch stehen kann, ist eine strategische Investition, die wenn dann unabhängig vom Tabellenstand oder Ligazugehörigkeit angegangen werden wird. Ich würde es begrüßen, wenn wir uns hier auf Themen wie die Standortsuche, Investitionsszenarien oder Fanpatitionen "beschränken" könnten. Das ist schon komplex genug, da bedarf es keiner "Mirklapperndiezähne"-Beiträge, was beim nächsten Spiel der Halbzeitstand ist.

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Re: Stadionneubau

Beitrag von MikeSpring » 04.11.2019, 20:10

Mein Gott, Opa, spielst Du jetzt hier die Forumspolizei ? Ich habe einfach nur auf PREUSSES Beitrag geantwortet und das mache ich natürlich in dem Forum, wo es steht. Wenn dich OT so stört- dann belehr mich hier nicht- das ist dann nur ein weiterer OT-Beitrag in dem Thread. :no:
Du kannst selbstverständlich Bayernfan sein. Aber dann biste halt doof.

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Re: Stadionneubau

Beitrag von Drago1892 » 05.11.2019, 09:29

https://www.berliner-zeitung.de/sport/h ... t-33415232

Heute ist Gipfeltreffen was den TXL und Festplatz betrifft, aber mehr als ein vielleicht, in 10 Jahren oder mal schauen wird dabei sicherlich nicht vom Senat kommen.

Aber unser Verein ist so schlau und schließt den Festplatz selbst aus, denn der ist wie man selbst feststellt nicht realisierbar:
Der Zentrale Festplatz soll dabei nur eines der Themen sein. Denn dieser Standort wird von Hertha BSC nicht favorisiert. Außerdem besteht ein Mietvertrag für das Areal, der bis zum Jahr 2028 läuft, wie Teichert mitteilte. Hertha BSC will allerdings 2025 aus dem Olympiastadion ausziehen. Negativ bewertet der Bundesligist zudem, dass der Zentrale Festplatz schlecht an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen ist.
Stattdessen ist man weiterhin so blöde am Olypark festzuhalten und spielt so super dem Senat in die Taschen, der eh offensichtlich auf eine Mietvertragsverlängerung aus ist:
Deshalb spricht sich Hertha BSC weiterhin für ein Stadion auf dem Olympiagelände aus. Das Maifeld steht allerdings unter Denkmalschutz. Auf einer weiteren Fläche stehen Wohnungen. Hertha habe der Wohnungsbaugesellschaft „so viele gute Angebote gemacht, dass möglicherweise auch mal eins auf fruchtbaren Boden fallen wird“, sagte Teichert.
Das muss man sich mal vorstellen, man HOFFT, dass die Gesellschaft noch einmal ihre Meinung ändert, obwohl Sie sich mehr als deutlich öffentlich geäußert hat und ohne massiven Gesichtsverlust nicht mehr zurückrudern kann.

Also schaut euch unsere Profis an, die HOFFEN ist Stadionplanungsfragen :flop:

Da ist es sicherlich wahrscheinlicher, dass Bayern München wirklich dieses Jahr nicht Meister wird.
"Am Ende bekommst du das, was du verdienst!" :wink2:

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Re: Stadionneubau

Beitrag von Herthahonk » 05.11.2019, 12:40

Drago1892 hat geschrieben:
05.11.2019, 09:29
https://www.berliner-zeitung.de/sport/h ... t-33415232

Heute ist Gipfeltreffen was den TXL und Festplatz betrifft, aber mehr als ein vielleicht, in 10 Jahren oder mal schauen wird dabei sicherlich nicht vom Senat kommen.

Aber unser Verein ist so schlau und schließt den Festplatz selbst aus, denn der ist wie man selbst feststellt nicht realisierbar:
Der Zentrale Festplatz soll dabei nur eines der Themen sein. Denn dieser Standort wird von Hertha BSC nicht favorisiert. Außerdem besteht ein Mietvertrag für das Areal, der bis zum Jahr 2028 läuft, wie Teichert mitteilte. Hertha BSC will allerdings 2025 aus dem Olympiastadion ausziehen. Negativ bewertet der Bundesligist zudem, dass der Zentrale Festplatz schlecht an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen ist.
Stattdessen ist man weiterhin so blöde am Olypark festzuhalten und spielt so super dem Senat in die Taschen, der eh offensichtlich auf eine Mietvertragsverlängerung aus ist:
Deshalb spricht sich Hertha BSC weiterhin für ein Stadion auf dem Olympiagelände aus. Das Maifeld steht allerdings unter Denkmalschutz. Auf einer weiteren Fläche stehen Wohnungen. Hertha habe der Wohnungsbaugesellschaft „so viele gute Angebote gemacht, dass möglicherweise auch mal eins auf fruchtbaren Boden fallen wird“, sagte Teichert.
Das muss man sich mal vorstellen, man HOFFT, dass die Gesellschaft noch einmal ihre Meinung ändert, obwohl Sie sich mehr als deutlich öffentlich geäußert hat und ohne massiven Gesichtsverlust nicht mehr zurückrudern kann.

Also schaut euch unsere Profis an, die HOFFEN ist Stadionplanungsfragen :flop:

Da ist es sicherlich wahrscheinlicher, dass Bayern München wirklich dieses Jahr nicht Meister wird.
Wie hat man sich denn den Gesichtsverlust einer Wohnungsbaugenossenschaft vorzustellen?

Was spricht dagegen, dass noch ein wenig mehr Geld bei der nächsten Pokerrunde herausgeschlagen werden soll?

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Re: Stadionneubau

Beitrag von Drago1892 » 05.11.2019, 14:28

Du kannst davon ausgehen, dass die Genossenschaft die Absage an uns nicht ohne eine vorherige enge Absprache und Entscheidung mit den betreffenden Mietern und somit Miteigentümern getätigt hat.

Meines Wissens nach sind ALLE Mieter dort Mitglieder der Genossenschaft, haben also Genossenschaftsanteile gekauft und diese schützen sie vor genau solchen Fällen, wenn Interessent XY kommt und irgendwas will, was ihm nicht gehört!

Die betreffende Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 schreibt es lustiger weise exakt selbst so bei ihrer Beschreibung:
Rund 16 000 Mitglieder gehören zu unserer Genossenschaft. Als Miteigentümer sind Sie vor Wohnungsverkäufen und Vermieterwillkür geschützt.
Auch wenn es uns betrifft, finde ich es schön, dass es so etwas überhaupt noch geben scheint, denn wohl fast jeder normale Vermieter oder Vermietungsfirma hätte das Angebot von uns logischerweise angenommen, da wären die Mieter zweitrangig gewesen.

Die Genossenschaft hat dazu doch eigene Pläne auf diesem Gelände und die wird sie dort auch sehr sicher umsetzen können.
Unsere Angebote waren hoch, aber nicht so hoch, dass die Genossenschaft da sofort "Halleluja" schreit, dafür wären unmoralische Angebote von Nöten, die unsere Stadionkosten sicherlich sofort 10-20% teurer machen würden, denn sicherlich würden auch alle Anteilseigner hohe Entschädigungen erwarten und diese stehen ihnen auch zu, da auch die Mitglieder an Gewinnen der Genossenschaft beteiligt werden.

Die Baugenossenschaft hat sich ganz eindeutig öffentlich mit Nein positioniert und das war kein "nein", was noch naive Gedankengänge ala Gegenbauer zulässt.

Aber gut soll dieser Esel noch Jahre auf die Sportforumstraße hoffen, was er meiner Meinung nach gar nicht tut, profitiert er doch mit seiner Bude am meisten von uns als Olyankermieter, denn so kann er sich neuer Senatsaufträge sicher sein. Bei einem Herthastadion ohne Senatszustimmung sicher nicht mehr ;)!

So reibt sich der Senat die Hände und weiß, dass wir im Oly bleiben müssen, seiner Ideallösung und er braucht noch nicht mal den schwarzen Peter fürchten, denn er braucht nur auf die Entscheidung der Genossenschaft hinweisen, bei diesem Standort. Beim Festplatz auf den Mietvertrag, ach ne tun wir ja auch schon selbst...usw..

Man bekommt so oder so ein wenig den Eindruck, dass dieses ganze Stadionding nur von den wirklichen Problemen von Hertha ablenken soll, nämlich den Finanzen (mal wieder 26 Mio Miese alleine im letzten Jahr) und man in Wirklichkeit gar nicht vor hat ein Stadion zu bauen. Das scheint ja auch super zu klappen.
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Re: Stadionneubau

Beitrag von Bierchen » 05.11.2019, 14:39

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Re: Stadionneubau

Beitrag von Drago1892 » 05.11.2019, 15:03

schon erstaunlich wer bei uns alles "Stadionboss" werden kann, vor allem wenn er solche Lügen verbreitet oder sich schlicht vorher schlecht vorbereitet:
Teichert: „Wenn man schaut, warum das Feld unter Denkmalschutz steht, kommen Fragen auf. Für die Olympischen Spielen 1936 hat das Feld keine Rolle gespielt
Na das werden sich die etlichen Polo- und Reitteilnehmer der Olympischen Spiele 1936 sicherlich besser erinnern, als unser Superteichert, denn die holten auf vollem Maifeld ihre Goldmedaillen oder Anerkennung.
Somit gehört das Maifeld zum gesamten Denkmalschutzensamle Olympiastadion, ob man das nun will oder nicht, dann kann man auch gleich das ganze Olygelände abreißen, tausende Wohnungen und unser Stadion bauen, was meine Unterstützung hätte :D .

Maifeld...das ist auch ein Vorschlag der seit Jahren mal wieder rausgebuddelt wird und trotzdem wieder klare Absagen kommen, wie erst vor ein paar Monaten genau diesen Platz betreffend...wozu, was ist der wirkliche Sinn dahinter?
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Re: Stadionneubau

Beitrag von elmex » 05.11.2019, 17:09

Herthahonk hat geschrieben:
05.11.2019, 12:40
Wie hat man sich denn den Gesichtsverlust einer Wohnungsbaugenossenschaft vorzustellen?

Was spricht dagegen, dass noch ein wenig mehr Geld bei der nächsten Pokerrunde herausgeschlagen werden soll?
Kohle, Zaster, Moneten, Kieß. Wenn der Preis stimmt ist eine Umsiedlung immer machbar.

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Re: Stadionneubau

Beitrag von elmex » 05.11.2019, 18:45

Drago1892 hat geschrieben:
05.11.2019, 14:28
Du kannst davon ausgehen, dass die Genossenschaft die Absage an uns nicht ohne eine vorherige enge Absprache und Entscheidung mit den betreffenden Mietern und somit Miteigentümern getätigt hat.
Die betreffenden Mieter wurden weder gefragt noch informiert, das war der ausdrückliche Wunsch der Genossenschaft.
Drago1892 hat geschrieben:
05.11.2019, 14:28
Meines Wissens nach sind ALLE Mieter dort Mitglieder der Genossenschaft, haben also Genossenschaftsanteile gekauft und diese schützen sie vor genau solchen Fällen, wenn Interessent XY kommt und irgendwas will, was ihm nicht gehört!
Die Mieter genießen sogar lebenslanges Wohnrecht (solange sie die Miete pünktlich zahlen). Dennoch ist eine Genossenschaft demokratisch organisiert und muss im Interesse aller Genossen handeln. Bietet Hertha weit über Marktwert an so dass jedem Mieter eine Villa im Grundwald dafür gekauft werden könnte, wäre es törricht dies abzulehnen. Das Problem ist halt das Ersatzgrundstücke vom Bezirk gezielt blockiert werden.

Generell wird in Berlin der Wohnungsbau von RRG gzielt blockiert und verhindert. Wo man sich eigentlich die Frage stellen sollte wo sie mit ihrer idiologischen Klientelpolitik hinwollen.

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Re: Stadionneubau

Beitrag von Herthafuxx » 05.11.2019, 19:56

elmex hat geschrieben:
05.11.2019, 18:45
Drago1892 hat geschrieben:
05.11.2019, 14:28
Du kannst davon ausgehen, dass die Genossenschaft die Absage an uns nicht ohne eine vorherige enge Absprache und Entscheidung mit den betreffenden Mietern und somit Miteigentümern getätigt hat.
Die betreffenden Mieter wurden weder gefragt noch informiert, das war der ausdrückliche Wunsch der Genossenschaft.
Dabei ging es um den Verein. Drago1892 spricht aber von der Genossenschaft und diese ist sehr wahrscheinlich im Austausch mit ihren Mietern.
elmex hat geschrieben:
05.11.2019, 18:45
Drago1892 hat geschrieben:
05.11.2019, 14:28
Meines Wissens nach sind ALLE Mieter dort Mitglieder der Genossenschaft, haben also Genossenschaftsanteile gekauft und diese schützen sie vor genau solchen Fällen, wenn Interessent XY kommt und irgendwas will, was ihm nicht gehört!
Die Mieter genießen sogar lebenslanges Wohnrecht (solange sie die Miete pünktlich zahlen). Dennoch ist eine Genossenschaft demokratisch organisiert und muss im Interesse aller Genossen handeln. Bietet Hertha weit über Marktwert an so dass jedem Mieter eine Villa im Grundwald dafür gekauft werden könnte, wäre es törricht dies abzulehnen. Das Problem ist halt das Ersatzgrundstücke vom Bezirk gezielt blockiert werden.
...
Nur bietet Hertha vermutlich eher nur eine Ersatzwohnung, Kosten für die Unterkunft während des Baus und als Verhandlungsspielraum geht es dann darum, ob wir für 3 oder 4 Stunden einen Umzugswagen bezahlen...

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Re: Stadionneubau

Beitrag von elmex » 05.11.2019, 22:40

Herthafuxx hat geschrieben:
05.11.2019, 19:56
Dabei ging es um den Verein. Drago1892 spricht aber von der Genossenschaft und diese ist sehr wahrscheinlich im Austausch mit ihren Mietern.
So weit ich weiß sind die Mieter erst durch die Medien darauf aufmerksam gemacht worden.
Herthafuxx hat geschrieben:
05.11.2019, 19:56
Nur bietet Hertha vermutlich eher nur eine Ersatzwohnung, Kosten für die Unterkunft während des Baus und als Verhandlungsspielraum geht es dann darum, ob wir für 3 oder 4 Stunden einen Umzugswagen bezahlen...
Wie kommst du auf das schmale Brett?
B.Z. hat geschrieben:Der Sender berichtete von einer Offerte über elf Millionen Euro. Dazu habe der Bundesligist ein Grundstück angeboten als Bauland für 24 neue Wohnungen, die im Olympiapark dem neuen Stadion hätten weichen müssten. Weitere fünf Millionen Euro habe der Verein zahlen wollen, damit die Mieter bis zum Bezug der neuen Wohnungen woanders hätten untergebracht werden können.
Das sind über 200.000 Euro pro Mietpartei. Dafür lässt sich locker der ein oder andere Umzugswagen bezahlen. Insgesamt ist Hertha bereit 750.000 Euro pro Wohnung zu löhnen.

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Re: Stadionneubau

Beitrag von Herthafuxx » 06.11.2019, 09:43

elmex hat geschrieben:
05.11.2019, 22:40
Herthafuxx hat geschrieben:
05.11.2019, 19:56
Dabei ging es um den Verein. Drago1892 spricht aber von der Genossenschaft und diese ist sehr wahrscheinlich im Austausch mit ihren Mietern.
So weit ich weiß sind die Mieter erst durch die Medien darauf aufmerksam gemacht worden.
Das ist aber inzwischen schon eine ganze Weile her und bis zur Entscheidung über den Verkauf gab es sicherlich Gespräche mit den betroffenen Mietern.
Sehr lustig übrigens, dass gerade du darin ein Hindernis für den Verein siehst, Kontakt mit den Mietern aufzunehmen, weil die Genossenschaft das wünscht, während dir das Auftreten gegenüber dem Senat ja viel zu devot war. Zuerst war übrigens die offizielle Begründung Datenschutz gewesen. Als man merkte, dass das zu blöde ist, gab es einen anderen Grund...

elmex hat geschrieben:
05.11.2019, 22:40
Herthafuxx hat geschrieben:
05.11.2019, 19:56
Nur bietet Hertha vermutlich eher nur eine Ersatzwohnung, Kosten für die Unterkunft während des Baus und als Verhandlungsspielraum geht es dann darum, ob wir für 3 oder 4 Stunden einen Umzugswagen bezahlen...
Wie kommst du auf das schmale Brett?
B.Z. hat geschrieben:Der Sender berichtete von einer Offerte über elf Millionen Euro. Dazu habe der Bundesligist ein Grundstück angeboten als Bauland für 24 neue Wohnungen, die im Olympiapark dem neuen Stadion hätten weichen müssten. Weitere fünf Millionen Euro habe der Verein zahlen wollen, damit die Mieter bis zum Bezug der neuen Wohnungen woanders hätten untergebracht werden können.
Das sind über 200.000 Euro pro Mietpartei. Dafür lässt sich locker der ein oder andere Umzugswagen bezahlen. Insgesamt ist Hertha bereit 750.000 Euro pro Wohnung zu löhnen.
Wieviel landen davon dann bei den Mietern? Dann geht davon erstmal noch Einkommensteuer runter und das muss dann genug sein, dass man erst in eine befristete Bleibe (wo eigentlich? Köpenick? Marzahn? Im Umland?) ziehen möchte und dann bald wieder packen darf.
Wenn niemand mit denen redet und mit denen zusammen Lösungen findet, stimmt da verständlicherweise niemand zu. Wenn ich etwas von jemanden wirklich haben will, dann gebe ich ihm eine komplette Lösung in die Hand und nicht "Hier haste die Kohle und jetzt mache dir nen Kopp". Wo willste mal eben 24 große Wohnungen auf Zeit mieten? Das muss ich als Kaufinteressent auch schon geklärt haben.

Und wenn Hertha wirklich bereit ist 11 Mio für den Bauplatz in die Hand zu nehmen, dann ist eine Einigung mit dem Festplatz sicherlich einfacher und zum ÖPNV kann doch jeder nur laut lachen, wenn Ludwigsfelde auch als Alternative zum Olympiagelände galt.

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Re: Stadionneubau

Beitrag von elmex » 06.11.2019, 11:58

Herthafuxx hat geschrieben:
06.11.2019, 09:43
Das ist aber inzwischen schon eine ganze Weile her und bis zur Entscheidung über den Verkauf gab es sicherlich Gespräche mit den betroffenen Mietern.
Sehr lustig übrigens, dass gerade du darin ein Hindernis für den Verein siehst, Kontakt mit den Mietern aufzunehmen, weil die Genossenschaft das wünscht, während dir das Auftreten gegenüber dem Senat ja viel zu devot war. Zuerst war übrigens die offizielle Begründung Datenschutz gewesen. Als man merkte, dass das zu blöde ist, gab es einen anderen Grund...
Man muss Fakten und meine persönliche hypothtische Herangehensweise unterscheiden können.

Herthafuxx hat geschrieben:
06.11.2019, 09:43
Wieviel landen davon dann bei den Mietern? Dann geht davon erstmal noch Einkommensteuer runter und das muss dann genug sein, dass man erst in eine befristete Bleibe (wo eigentlich? Köpenick? Marzahn? Im Umland?) ziehen möchte und dann bald wieder packen darf.
Wenn niemand mit denen redet und mit denen zusammen Lösungen findet, stimmt da verständlicherweise niemand zu. Wenn ich etwas von jemanden wirklich haben will, dann gebe ich ihm eine komplette Lösung in die Hand und nicht "Hier haste die Kohle und jetzt mache dir nen Kopp". Wo willste mal eben 24 große Wohnungen auf Zeit mieten? Das muss ich als Kaufinteressent auch schon geklärt haben.

Und wenn Hertha wirklich bereit ist 11 Mio für den Bauplatz in die Hand zu nehmen, dann ist eine Einigung mit dem Festplatz sicherlich einfacher und zum ÖPNV kann doch jeder nur laut lachen, wenn Ludwigsfelde auch als Alternative zum Olympiagelände galt.
Meine Güte jetzt fabulierst und stänkerst um des Rechthabens und Stänkers Willen und springst einfach von Punkt A zu Punkt B und C usw. Der Verein hat der Genossenschaft einige Vorschläge gemacht. Wenn du Probleme mit dem Vorgehen des vereins hast dann hast du Sonntag die Möglichkeit dich darüber zu beschweren und musst nicht mich anpflaumen.

In einer Venunftbeagbten Welt gäbe es sicher mehr als eine Lösung und wo ein Wille ist ist auch ein Weg. Aber im feindseligen und ideologischen Berlin wo man dem anderen nicht mal den Dreck unter den eigenen Fingernägeln gönnt ist es halt extrem schwierig.

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Re: Stadionneubau

Beitrag von jerome » 06.11.2019, 16:11

Rund 16 000 Mitglieder gehören zu unserer Genossenschaft. Als Miteigentümer sind Sie vor Wohnungsverkäufen und Vermieterwillkür geschützt.
elmex hat geschrieben:
05.11.2019, 18:45
Drago1892 hat geschrieben:
05.11.2019, 14:28
Meines Wissens nach sind ALLE Mieter dort Mitglieder der Genossenschaft, haben also Genossenschaftsanteile gekauft und diese schützen sie vor genau solchen Fällen, wenn Interessent XY kommt und irgendwas will, was ihm nicht gehört!
Die Mieter genießen sogar lebenslanges Wohnrecht (solange sie die Miete pünktlich zahlen). Dennoch ist eine Genossenschaft demokratisch organisiert und muss im Interesse aller Genossen handeln. Bietet Hertha weit über Marktwert an so dass jedem Mieter eine Villa im Grundwald dafür gekauft werden könnte, wäre es törricht dies abzulehnen. Das Problem ist halt das Ersatzgrundstücke vom Bezirk gezielt blockiert werden.

...
und der genossenschaft hinten rum in aussicht gestellt wurde,
dass man die gebäude legalisiert und ggf. noch das grundstück nachverdichten kann,
wenn sie den verkauf an hertha zurückzieht.

parallel wird hertha aufgefordert, eine detaillierte stadionplanung zu erarbeiten
und ein verkehrswertgutachten zur ermittlung des erbbauzinses beauftragt.

das ist vorsätzlicher betrug.
wie schon damals als der senat union ihr stadion samt grundstück für 1 € schenken wollte.


@drago du bringst da was durcheinander.

der von dir zitierte schutz vor wohnungsverkäufen bezieht sich lediglich darauf,
dass die genossenschaft selbst die wohnungen nicht aufteilt und einzeln veräußert.

genossenschaftsanteile schützen den mieter nicht gegen verkäufe des gesamten hauses,
der im sinne aller genossen wirtschaftlich sinnvoll ist
und haben auch keine wirkung gegenüber einem käufer wie hertha.
ganz im gegenteil, wenn die miteigentümer bzw. deren vertretung einen ordnungsgemäßen beschluß fassen,
so müssen den alle eigentümer/genossen solidarisch tragen im sinne der gemeinschaft.


Drago1892 hat geschrieben:
05.11.2019, 14:28
Du kannst davon ausgehen, dass die Genossenschaft die Absage an uns nicht ohne eine vorherige enge Absprache und Entscheidung mit den betreffenden Mietern und somit Miteigentümern getätigt hat.
Herthafuxx hat geschrieben:
05.11.2019, 19:56
elmex hat geschrieben:
05.11.2019, 18:45

Die betreffenden Mieter wurden weder gefragt noch informiert, das war der ausdrückliche Wunsch der Genossenschaft.
Dabei ging es um den Verein. Drago1892 spricht aber von der Genossenschaft und diese ist sehr wahrscheinlich im Austausch mit ihren Mietern.
dann müssen sich wohl die mieter umentschieden haben :wink:
denn die genossenschaft hatte verkündet, dass man sich mit hertha
über den verkauf einig ist und herthas stadionplänen nicht im wege stehen will.
die mieter sind der genossenschaft offensichtlich scheißegal,
denn hertha sollte sich um sie kümmern.

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Re: Stadionneubau

Beitrag von Jenner » 06.11.2019, 16:26

jerome hat geschrieben:
06.11.2019, 16:11
denn die genossenschaft hatte verkündet, dass man sich mit hertha
über den verkauf einig ist und herthas stadionplänen nicht im wege stehen will.
Gibt es dafür einen Beleg?
"Das edelste Beispiel für seelische Robustheit, verbunden mit einem feinen Schuss Selbstironie, ist seit jeher der Herthaner". - aus einem Vortrag im Rahmen eines Fachsymposiums zum Thema Resilienz

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Re: Stadionneubau

Beitrag von jerome » 07.11.2019, 08:43

Jenner hat geschrieben:
06.11.2019, 16:26
jerome hat geschrieben:
06.11.2019, 16:11
denn die genossenschaft hatte verkündet, dass man sich mit hertha
über den verkauf einig ist und herthas stadionplänen nicht im wege stehen will.
Gibt es dafür einen Beleg?
na klar.

„Es gibt die Vereinbarung, dass Hertha uns die Häuser abkauft, wenn es zum Stadionbau kommt. Was der Verein dann im Fall des Falles damit macht, bleibt ihm überlassen.“

„Denn einem Stadionneubau möchten wir nicht im Wege stehen.“

Thorsten Schmitt, Vorstandsmitglied der Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG

https://m.tagesspiegel.de/wirtschaft/im ... ive.com%2F

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Re: Stadionneubau

Beitrag von Drago1892 » 07.11.2019, 09:20

das war vor 2,5 Jahren...kein Wunder, wenn es dort einen Meinungsumschwung gab, es dauert einfach viel zu lange....

Und genau das hat die Genossenschaft auch bei der Absage Ende Mai bemängelt, sie setze uns schließlich eine Deadline und diese hielten wir nicht ein....sie wollten Planungssicherheit für ihre Mieter und sich selbst, diese haben wir nicht geboten.

Dass die Genossenschaft vor dem Ablauf der Deadline verhandlungsbereit war, impliziert doch, dass sie auch verkaufen wollte!

Seine Meinung zu ändern ist keine Straftat...das tun viele Personen am laufenden Band.

Sie lehnen quasi 750.000€ pro Wohnung ab, bei nem Marktwert von ca. 450.000€, was willst du denn da noch bieten?

Diese Verstickung in tickende Zeitbomben (Rominter Alle und Maifeld) wird nur dafür sorgen, dass wir weiter im Oly spielen werden.
"Am Ende bekommst du das, was du verdienst!" :wink2:

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Re: Stadionneubau

Beitrag von Mineiro » 07.11.2019, 11:13

Möglich wäre aber auch, dass der Wohnungsverkauf durch Senatsvertreter verhindert wurde, die der Genossenschaft womöglich gesteckt haben könnten, dass sie sich einfach querstellen sollen, um den Stadionneubau von Hertha zu verhindern und den Verein als Mieter im Oly zu behalten. Als Berliner Senat kann man einer Genossenschaft auch an anderer Stelle Steine in den Weg legen oder eben stark entgegenkommen... :wink:

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bayerschmidt
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Re: Stadionneubau

Beitrag von bayerschmidt » 07.11.2019, 15:43

jerome hat geschrieben:
07.11.2019, 08:43
...na klar...
Danke für die interessanten Informationen, hatte ich nicht auf dem Schirm.
Heißt ja nicht, dass Hertha nicht trotzdem getrödelt hat, aber es lässt auch Raum für Spekulationen.

Zauberdrachin
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Re: Stadionneubau

Beitrag von Zauberdrachin » 09.11.2019, 02:43

Teichert scheint manchmal mit seinen Äußerungen nicht unbedingt hilfreich zu sein, bezweckt aber damit auch etwas.

Mineiro, Du denkst in die richtige Richtung.

Wieso glaubt man eigentlich alles was die Wohnungsbaugenossenschaft sagt und unsere Verantwortlichen wenig bis nichts?
Die Gesellschaft sagt, sie will auf dem neu erworbenen Grundstück Wohnungen bauen. Nette Ankündigung ... doch: darf sie das überhaupt? !
Hat das mal wer hinterfragt?

Mindestens ein Mieter sagte gegenüber der Presse, dass niemand von unserem Verein mit ihnen gesprochen hätte.
Folge: Empörung.
Unser Verein durfte ohne Zustimmung der Gesellschaft überhaupt keinen Kontakt mit einem Mieter aufnehmen.

Doch die Auffälligkeit liegt woanders. Wenn ich als Mieter erfahre, dass es um meine Wohnung geht, über wen beschwere ich mich da eigentlich als erstes, dass ich davon aus der Presse erfahre? Doch eher über den Vermieter, den Eigentümer meiner Wohnung, oder etwa nicht?
Wieso ist da eigentlich umgehend ein Jourmalist unterwegs gewesen um Mieter (anstatt die Gesellschaft) zu befragen?
Ihr hinterfragt alles von unserem Verein, jeden Furz unserer Verantwortlichen, doch alles vom Senator, Gesellschaft, Mietern glaubt Ihr?

Könnte es sein, dass der ein oder andere Mieter vorher Kontakt mit Personen hatte, die nicht zur Gesellschaft gehören? Fragt doch einfach mal nach.

Auf der MV, als uns gesagt wurde, wir machen uns auf den Weg zum eigenen Stadion, stand zunächst noch gar nicht fest wo und wie.
Kurz danach kaufte die Genossenschaft dort das eine Grundstück im Olympiapark wo erst jetzt viel später der Kommentar der Genossenschaft kam 'Hertha hätte einfach mal mehr ins Gras reinhören müssen'.
Diese Aussage ist doch seltsam, da sie doch das Grundstück mit den Wohnungen eh nicht verkaufen wollen ... was hätte uns denn da das andere Grundstück genützt? Oh, wie das "duftet" ...

Es wirkt zeitlich doch ... hmmm ... etwas seltsam.
Zumal ... könnte es sein, dass das Grundstück schon sehr lange vorher hätte gekauft werden können?
Warum kaufte es die Gesellschaft dann genau zu dem Zeitpunkt?

Und jetzt nur mal "fiktiv": Was wenn die Gesellschaft auf dem Grundstück aus bestimmten Gründen nie Wohnungen bauen dürfte, erfüllt ein Grundstückskauf aus Spekulationsgründen noch den Geschäftszweck einer Wohnungsbaugesellschaft?

In dem Datenraum sind unter anderem auch die Gesprächsprotokolle zwischen "Senat" und unserem Verein einsehbar.
Warum beschwerte sich der "Senat" darüber, dass unser Verein das den Mitgliedern zugänglich macht wenn sie doch nichts zu verbergen haben?

Ich kann Euch aus Datenschutzgründen, musste ja extra unterschreiben, keine Inhalte über unsere diversen Planungen und die Problematiken als auch keine Inhalte aus den Gesprächsprotokollen wiedergeben.
Ich schaue mir so etwas jedenfalls an wenn man schon mal die seltene Möglichkeit hat !
Das muss man nicht, man muss sich auch gar nicht weiter informieren ... doch die Wahrscheinlichkeit von Fehlbeuteilungen ist dann enorm hoch.

Aus morgenpost vom 9.10.19:
Anfang der Woche hatte der SPD-Politiker gesagt, dass es „eine andere Situation“ gebe, „falls Hertha doch noch eine Lösung“ für die Gebäude in der Sportforumstraße finden sollte. Im gleichen Atemzug betonte Geisel aber auch: „Hertha kann den Standort, den sie wollen, nicht belegen, weil die Wohnungsbaugenossenschaft diesen Standort nicht zur Verfügung stellt. Sie haben kein Baugrundstück im Olympiapark, deshalb geht das nicht.“ Nach großer politischer Unterstützung klang das nicht.

Na zum Glück hat das eine Grundstück da grad noch rechtzeitig die Wohnungsbaugenossenschaft gekauft ne? ;)
Der Geisel ist noch aalglatter als glatt, was bei Politikern jedoch nicht verwundert.

Ich frage mich jedenfalls mittlerweile was der Senat der Baugenossenschaft versprochen hat, denn die notwendige Totalsanierung der Gebäude die dort stehen (schon mal angeschaut?) wird schweineteuer und die Mieten sind nun nicht grad besonders hoch ...

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Jenner
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Re: Stadionneubau

Beitrag von Jenner » 09.11.2019, 11:25

ZD schließt sich mal wieder in gewohnt blindem Gehorsam der absurden "Argumentation" von Schiller auf der vorletzten MV an.
"Das edelste Beispiel für seelische Robustheit, verbunden mit einem feinen Schuss Selbstironie, ist seit jeher der Herthaner". - aus einem Vortrag im Rahmen eines Fachsymposiums zum Thema Resilienz

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