Stadionneubau

Stadion, Geschäftsstelle, Fanshops, herthabsc.de

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Mineiro
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Re: Stadionneubau

Beitrag von Mineiro » 09.02.2019, 16:23

Jenner hat geschrieben:
08.02.2019, 11:41
rotergrobi hat geschrieben:
07.02.2019, 23:25
Laut Bericht der Abendschau gab es keinen Kontakt zu den Mietern...
Wie schäbig. :no:
Naja, bei einer Genossenschaft sind das ja nicht einfach nur Mieter, sondern Genossen, die rechtlich im Außenverhältnis durch den Vorstand der Genossenschaft vertreten wird. Ob die Genossen sich in diesem Fall nicht durch ihren Vorstand nicht gut vertreten sehen, sondern lieber selbst einzeln mit Hertha verhandeln würden ist nicht bekannt und pure Spekulation von Dir. Ebenso ist nicht bekannt, ob und wie Hertha reagieren würde wenn ein einzelner Mieter/Genosse an sie herantreten würde. Doch was soll Hertha mit diesem aushandeln? Wenn ein Mieter zum Umzug bereit ist gegen eine Entschädigung kann die Genossenschaft die Wohnung wieder neu vergeben und Hertha hätte nichts gewonnen.
Kann sich also jeder selbst die Frage beantworten, mit wem Hertha hier zuerst sprechen muss.
Daher wäre ich mit solchen wertenden Aussagen aufgrund eines Abendschauberichtes lieber vorsichtig.

PREUSSE
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Re: Stadionneubau

Beitrag von PREUSSE » 09.02.2019, 22:39

Letzen Endes zeigt der Bericht der Berliner Abendschau, wenig überraschend, das amateurhafte Verhalten der Hertha Beauftragten. Nur weiter so, das gehört dieser Unfug vom neuem Stadion endgültig ins Reich der Fabeln :D :top: :wink2:

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Herthafuxx
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Re: Stadionneubau

Beitrag von Herthafuxx » 10.02.2019, 00:14

Mineiro hat geschrieben:
09.02.2019, 16:23
Jenner hat geschrieben:
08.02.2019, 11:41

Wie schäbig. :no:
Naja, bei einer Genossenschaft sind das ja nicht einfach nur Mieter, sondern Genossen, die rechtlich im Außenverhältnis durch den Vorstand der Genossenschaft vertreten wird. Ob die Genossen sich in diesem Fall nicht durch ihren Vorstand nicht gut vertreten sehen, sondern lieber selbst einzeln mit Hertha verhandeln würden ist nicht bekannt und pure Spekulation von Dir. Ebenso ist nicht bekannt, ob und wie Hertha reagieren würde wenn ein einzelner Mieter/Genosse an sie herantreten würde. Doch was soll Hertha mit diesem aushandeln? Wenn ein Mieter zum Umzug bereit ist gegen eine Entschädigung kann die Genossenschaft die Wohnung wieder neu vergeben und Hertha hätte nichts gewonnen.
Kann sich also jeder selbst die Frage beantworten, mit wem Hertha hier zuerst sprechen muss.
Daher wäre ich mit solchen wertenden Aussagen aufgrund eines Abendschauberichtes lieber vorsichtig.
Ich denke nicht, dass jenner meint, dass man mit den Mietern einzeln verhandeln sollte, sondern eher, dass man die Mieter anspricht und denen erklärt, was man vorhat und für Zustimmung wirbt. Da geht es um das Leben von vermutlich 24 Familien und als Mieter würde ich schon wollen, dass man nicht nur mit dem Vermieter über mich spricht, sondern auch mit mir. Das gehört einfach zum guten Ton. Oder einfach ein Angebot aussprechen an die Mieter, Infoabende veranstalten zum Beispiel. Was würdest du denken, wenn du ständig nur in der Zeitung liest, dass über deine Wohnung viel verhandelt wird und du nicht weißt, ob du nun demnächst hier raus musst oder nicht?

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Jenner
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Re: Stadionneubau

Beitrag von Jenner » 10.02.2019, 00:43

Mineiro hat geschrieben:
09.02.2019, 16:23
Jenner hat geschrieben:
08.02.2019, 11:41

Wie schäbig. :no:
Naja, bei einer Genossenschaft sind das ja nicht einfach nur Mieter, sondern Genossen, die rechtlich im Außenverhältnis durch den Vorstand der Genossenschaft vertreten wird.
Nun höre doch mal mit diesem Schreibtischtätersprech auf. Herthafuxx hat genau erfast, worum es geht.
"Das edelste Beispiel für seelische Robustheit, verbunden mit einem feinen Schuss Selbstironie, ist seit jeher der Herthaner". - aus einem Vortrag im Rahmen eines Fachsymposiums zum Thema Resilienz

Drago1892
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Re: Stadionneubau

Beitrag von Drago1892 » 26.02.2019, 10:19

falls das einige auch noch nicht kannten:

Stadion-Neubau im Olympiapark
Herthas Wohnungsproblem:

https://www.rbb24.de/sport/beitrag/2019 ... adion.html

jerome
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Re: Stadionneubau

Beitrag von jerome » 26.02.2019, 16:21

Drago1892 hat geschrieben:
26.02.2019, 10:19
falls das einige auch noch nicht kannten:

Stadion-Neubau im Olympiapark
Herthas Wohnungsproblem:

https://www.rbb24.de/sport/beitrag/2019 ... adion.html
will der senat die häuser mittlerer weile nicht selbst abreißen?

hatte was davon gelesen, dass alle nach 1945 illegal errichteten
bauten im olympiapark im zuge der geplanten umgestaltung und zukünftigen
öffentlichen nutzung duch die berliner abgerissen werden sollen.

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Opa
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Re: Stadionneubau

Beitrag von Opa » 26.02.2019, 21:08

Diese Bauten wurden nicht illegal, sondern unter Besatzungsrecht erbaut (wie im übrigen auch der Flughafen Tegel niemals eine Baugenehmigung hatte, aber das nur am Rande), das ist ein kleiner, aber bedeutender Unterschied, da man diese Bauten schon längst legalisiert hat. Das Problem ist und bleibt, dass in der Berliner Sportstättenpolitik viel zu ideologisch und viel zu wenig pragmatisch gedacht wird.

Wenn man sich als teures Prestigeobjekt ein Olympiastadion in der vagen Hoffnung, eines Tages nochmal olympische Spiele ausrichten zu dürfen, vorhalten will, halte ich das für legitim. Das muss man sich aber nicht zwingend von einem Fußballverein zwischenfinanzieren lassen, der von Vertragslaufzeit zu Vertragslaufzeit weniger mit dem Freiluftmuseum zurecht kommt.

Andererseits hat es Hertha verabsäumt, Öffentlichkeit und Mitglieder mitzunehmen mit dem Ergebnis, dass es vermutlich keines geben wird. Praktischerweise kann Hertha dem Senat und den blöden Fans gesichtswahrend die Schuld zuweisen, falls dieses Szenario eintritt.

Und so reiht sich das Projekt ein in die Erfolgsgeschichte der Herthabauten wie dem Museum (Spatenstich 2007) und Fanhaus (Fertigstellung 2014). Schönhamwas :D

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Jenner
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Re: Stadionneubau

Beitrag von Jenner » 26.02.2019, 23:47

Opa hat geschrieben:
26.02.2019, 21:08
Wenn man sich als teures Prestigeobjekt ein Olympiastadion in der vagen Hoffnung, eines Tages nochmal olympische Spiele ausrichten zu dürfen, vorhalten will, halte ich das für legitim. Das muss man sich aber nicht zwingend von einem Fußballverein zwischenfinanzieren lassen, der von Vertragslaufzeit zu Vertragslaufzeit weniger mit dem Freiluftmuseum zurecht kommt.
Das Problem ist doch, dass sich Hertha verhält, wie eine Pubertierende. Sie will zwar ausziehen, aber gleichzeitig bei Mama bleiben. Nach Alternativen außerhalb des heimischen Herdes wurde entweder nur halbherzig gesucht, bzw. schnell ein Grund gefunden, diese zu verwerfen.
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MikeSpring
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Re: Stadionneubau

Beitrag von MikeSpring » 27.02.2019, 06:34

Jenner hat geschrieben:
26.02.2019, 23:47

Das Problem ist doch, dass sich Hertha verhält, wie eine Pubertierende. Sie will zwar ausziehen, aber gleichzeitig bei Mama bleiben. Nach Alternativen außerhalb des heimischen Herdes wurde entweder nur halbherzig gesucht, bzw. schnell ein Grund gefunden, diese zu verwerfen.
Schöner Vergleich. Nur, dass unser 126jahre alter Teenager eigentlich nur sagt, dass sie ausziehen will, es aber eigentlich gar nicht will.
Die Schweden sind keine Holländer. Das hat man genau gesehen. (Berti Vogts)

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Re: Stadionneubau

Beitrag von jerome » 27.02.2019, 11:11

Opa hat geschrieben:
26.02.2019, 21:08
Diese Bauten wurden nicht illegal, sondern unter Besatzungsrecht erbaut (wie im übrigen auch der Flughafen Tegel niemals eine Baugenehmigung hatte, aber das nur am Rande), das ist ein kleiner, aber bedeutender Unterschied, da man diese Bauten schon längst legalisiert hat. Das Problem ist und bleibt, dass in der Berliner Sportstättenpolitik viel zu ideologisch und viel zu wenig pragmatisch gedacht wird.
:wink:

dass alliierte ohne baugenhemigung haben bauen lassen ist mir bekannt.
diese bauten haben grundsätzlich anders als andere schwarzbauten ausnahmsweise bestandsschutz;
man kann später natürlich eine nachtragsbaugenehmigung stellen.
es ist aber nicht immer so einfach diese zu erlangen, denn es muß geltendes baurecht eingehalten werden.

mir ist nicht klar wie man nachträglich eine baugenehmigung für häuser auf einem grundstück
bekommen kann, auf dem wohnnutzung gar nicht gestattet ist, sprich kein bauland für wohnungen ist.

hättest du dafür eine quelle? danke!

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Opa
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Re: Stadionneubau

Beitrag von Opa » 27.02.2019, 11:26

Du beantwortest Dir die Frage doch selbst: Wozu eine Nachtragsbaugenehmigung, wenn es einen Bestandsschutz gibt? Die alliierte Stadtkommandatur hat den Berliner Flächennutzungsplan sicher zur Kenntnis genommen, aber war niemals daran gebunden. Das waren Offizierswohnungen, die auf Kasernengeländen üblich sind. Werden Kasernen demilitarisiert, ist eine Nachnutzung entsprechend dem ursprünglichen Errichtungszweck nicht unüblich und ja auch sinnvoll. Daher verstehe ich Deine Frage nicht so ganz.

Was die zweckentfremdete Nutzung angeht, wird das doch im Alltag auch gehandhabt. Weil ein Anwalt seine "Wohnräume" als Gewerbefläche in reinen Wohngebieten nutzt, muss doch deshalb nicht das Haus abgerissen werden. Gleichzeitig wird aus dem Dauergrün einer Kleingartenanlage ja auch nicht über Nacht im FNP Wohngebiet, nur weil jemand "mal" in seiner Laube übernachtet hat. Mich deucht, Du denkst da zu formal ob des Wunschdenkens, das Problem mit den Mietern auf dem Olympiagelände mit dem Radlader lösen zu können ;)

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Re: Stadionneubau

Beitrag von Drago1892 » 07.03.2019, 19:45

Hertha BSC
Entscheidung über eigenes Fußball-Stadion bis zum Sommer

https://www.rbb24.de/sport/beitrag/2019 ... ommer.html
schon wieder eine Menge Zeit verloren...

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Bierchen
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Re: Stadionneubau

Beitrag von Bierchen » 07.03.2019, 21:56

Entscheidung über eigenes Fußball-Stadion bis zum Sommer
Ja, welches Jahr :gruebel: :?
--
"Ein Sportler braucht einen Körper" P. Dardai

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Herthafuxx
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Re: Stadionneubau

Beitrag von Herthafuxx » 08.03.2019, 00:08

Welche Entscheidung denn? Ingo hat doch schon alles geklärt. Nachbarn, Lärmschutz, Finanzierung...
Da haben wir doch einen der Besten seiner Zunft :top:

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Re: Stadionneubau

Beitrag von Drago1892 » 08.03.2019, 08:54

Bierchen hat geschrieben:
07.03.2019, 21:56
Entscheidung über eigenes Fußball-Stadion bis zum Sommer
Ja, welches Jahr :gruebel: :?
Preetzelchen will ja eine Entscheidung bis spätestens 31.12.19 haben:

https://www.tagesspiegel.de/sport/forde ... 42618.html

Kann er sich schön auf die Schulter klopfen und sagen: "Sommer ist ja nen halbes Jahr gespart" nur die Wahrheit ist ja, dass es das "Go" schon längst letztes Jahr hätte geben sollen, so ist ja auch unsere Planung ausgelegt gewesen.

Ich meine seit wann wollen wir ein Stadion bauen?
Ist doch schon wieder 1,5 Jahre oder so her?
Was ist seitdem passiert?
Eigentlich ja gar nichts....man steht immer noch komplett am Anfang.
Der Eröffnungstermin ist doch schon jetzt gar nicht mehr zu halten.

Und selbst wenn der Senat zustimmt, bleibt ja eben auch noch die Frage zu welchen Bedingungen, die können ja auch zustimmen und die Bedingungen so hochschrauben, dass die Geschichte dann eh durch ist, weil die Auflagen viel zu hoch sind, was sie bis jetzt ja von Seiten des Senats auch sind (Fertigstellungsgarantie, Topspiele im Oly, Summe für Nachhaltigkeit des Olys). Da dies für uns unwirtschaftlich ist und die Fertigstellungsgarantie so gut wie unmöglich zu leisten ist, wäre das Ding eben auch mit Zustimmung gescheitert. Aber die wird es denke ich so oder so nicht geben, alleine der Preis für den möglichen Pachtvertrag wird schon verdoppelt oder verdreifacht sein von unseren naiven Vorstellungen, dann weiß man schon wohin der Hase läuft.
Und selbst der steht ja noch wegen den Mietern und dem Umweltschutz in weiter Ferne.

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Mineiro
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Re: Stadionneubau

Beitrag von Mineiro » 08.03.2019, 09:34

Wie kommst du darauf, dass der Eröffnungstermin nicht mehr zu halten wäre?

Ich denke, dass die Forderung nach einer zeitnahen Entscheidung des Senats eben genau damit zusammenhängt, dass man den Zeitplan halten will. Wenn der Neubau im Olympiapark abgelehnt wird, dann muss ohnehin neu sortiert werden und wohl letztlich die Mitglieder noch einmal gefragt werden, ob und wo sie unter den Umständen ein neues Stadion noch wollen oder nicht.

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Jenner
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Re: Stadionneubau

Beitrag von Jenner » 08.03.2019, 11:19

Mineiro hat geschrieben:
08.03.2019, 09:34
Ich denke, dass die Forderung nach einer zeitnahen Entscheidung des Senats eben genau damit zusammenhängt, dass man den Zeitplan halten will.
Der Zeitplan ist doch schon längst aus dem Ruder gelaufen.
"Das edelste Beispiel für seelische Robustheit, verbunden mit einem feinen Schuss Selbstironie, ist seit jeher der Herthaner". - aus einem Vortrag im Rahmen eines Fachsymposiums zum Thema Resilienz

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Re: Stadionneubau

Beitrag von Drago1892 » 08.03.2019, 11:39

Mineiro hat geschrieben:
08.03.2019, 09:34
Wie kommst du darauf, dass der Eröffnungstermin nicht mehr zu halten wäre?
Der Eröffnungstermin soll doch der 133 Jährige Geburtstag sein, oder?
Das ist der Juli 2025.
Das sind gerade mal 6 Jahre von einem möglichen "GO" an, falls uns das der Senat im Sommer erteilt.

Das würde dann bedeuten, dass wir bauen DÜRFEN, aber das bedeutet nicht, dass wir Narrenfreiheit oder ähnliches haben und wild drauf losbauen können.

Es müssten trotzdem erstmal Einigungen mit den Mietern getroffen werden und diese enthalten eben alternative Wohnangebote in der Gegend, Entschädigen etcpp...diese werden also teuer.
Stellen sich Mieter quer, alleine aus Sturheit vergehen erstmal Jahre bei den Klagen, da interessiert es auch kein Gericht, ob wir ein Stadion bauen wollen, da wird nichts bevorzugt gehandelt.

Der gesamte Bau muss geplant und genehmigt werden, alleine dafür werden 1-2 Jahre verstreichen.
Selbst Union muss 1,5 Jahre (gerade wieder verschoben) bei seinem Stadionausbau auf das "Go" warten und die besitzen längst das Grundstück und bauen "nur" um.
Da wir quasi komplett am Anfang stehen und bis auf ein paar schnieke Bilder eigentlich gar nichts haben, wohl eher 2.

Dann müsste da alles abgerissen und das Gelände vorbereitet werden, über 1.000 Bäume entfernt.
Der Bau wird auch alleine 2-3 Jahre mindestens dauern, immer mit dem Damoklesschwert der Bauverzögerungen über sich...
Auf dem Gelände sind tonnenweise Bomben im Krieg runtergegangen....die Blindgänger wurden oft nur "verscharrt", man kann sich also vorstellen, was da alles in der Erde schlummert und gefunden werden kann, was jegliche Arbeit sofort um Wochen verzögern würde.

Stand jetzt gehe ich auch einfach mal davon aus, dass noch nicht mal ein Investor oder Finanzierungplan gefunden ist, da der sonst wie gesagt längst öffentlich als Trumpfkarte und Druckmittel gegen den Senat gespielt worden wäre.
Und dies macht für mich auch erst Sinn, wenn man ein "GO" hat und überhaupt weiß wo, denn natürlich sind Investoren viel mehr am Olypark interessiert, als jwd in Ludwigsfelde.

Ich komm da schon mindestens auf 5 Jahre ohne überhaupt die Mieterproblematik berücksichtigt zu haben, die wird aber sicher mehr als ein Jahr dauern und es im Sommer sofort losgehen würde...aber auch das wird wohl nicht passieren.

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Re: Stadionneubau

Beitrag von bball62 » 08.03.2019, 11:49

Dazu kommt das Vergabeverfahren auf europäischer Ebene. Dass der Zeitplan nicht zu halten ist, ist doch offensichtlich.

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Re: Stadionneubau

Beitrag von PREUSSE » 08.03.2019, 17:51

Macht euch keine Sorgen. Es wird kein neues Stadion geben. Es sind schließlich Koryphäen vom Schlage eines Gegenbauer und Preetz am Ruder bei Hertha. Die können nur Abstiege und Mittelmaß :grin:

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Jenner
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Re: Stadionneubau

Beitrag von Jenner » 08.03.2019, 19:10

Durch die Führungsschwäche von Gegenbauer sind wir doch erst in die jetzige missliche Lage geraten. Er hätte niemals zulassen dürfen, dass die Schreihälse auf der Mai-MV 2017 eine satzungswidrige Abstimmung durchsetzen konnten. Somit wurde die einzige Alternative zum Olympiapark ohne Not aus der Hand gegeben.
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Re: Stadionneubau

Beitrag von PREUSSE » 09.03.2019, 00:48

Jenner hat geschrieben:
08.03.2019, 19:10
Durch die Führungsschwäche von Gegenbauer sind wir doch erst in die jetzige missliche Lage geraten. Er hätte niemals zulassen dürfen, dass die Schreihälse auf der Mai-MV 2017 eine satzungswidrige Abstimmung durchsetzen konnten. Somit wurde die einzige Alternative zum Olympiapark ohne Not aus der Hand gegeben.
Was erwartest du von einem senilen Präsidenten, welcher vom Fussball Geschäft nichts versteht?

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Re: Stadionneubau

Beitrag von herthamichi » 09.03.2019, 01:14

PREUSSE hat geschrieben:
09.03.2019, 00:48
Jenner hat geschrieben:
08.03.2019, 19:10
Durch die Führungsschwäche von Gegenbauer sind wir doch erst in die jetzige missliche Lage geraten. Er hätte niemals zulassen dürfen, dass die Schreihälse auf der Mai-MV 2017 eine satzungswidrige Abstimmung durchsetzen konnten. Somit wurde die einzige Alternative zum Olympiapark ohne Not aus der Hand gegeben.
Was erwartest du von einem senilen Präsidenten, welcher vom Fussball Geschäft nichts versteht?
Da die Abstimmung satzungswidrig war, hatte sie auch keine rechtsbindende Wirkung. Sie wurde als die bloße Einholung
eines Meinungsbildes dargestellt.

Der Verein kann theoretisch immer noch sagen, dass er in Brandenburg bauen will. Fest steht aber, dass der Verein
nichts gegen den Willen der Mitglieder entscheiden wird. Wenn er dann aber noch mal die Mitglieder befragen sollte,
dann sollten auf irgendeine Art und Weise alle Mitglieder einbezogen werden und nicht nur die wenigen, die auf solchen
Mitgliederversammlungen anwesend sind.

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Re: Stadionneubau

Beitrag von Herthafuxx » 09.03.2019, 13:05

Wenn es konkrete Pläne geben würde, dann wäre es auch sinnvoll die Mitglieder (nicht nur die MV) UND Fans (also DK-Inhaber sind ja mit am meisten betroffen; noch mehr als so manche Mitglieder, die nicht zu Spielen gehen [können]) zu befragen und zur Wahl stellt:
a) Mieter weiter im Olympiastadion mit Laufbahn
und
b) konkret geplante Arena mit Ort in Brandenburg

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Re: Stadionneubau

Beitrag von Jenner » 09.03.2019, 13:43

Von einer Befragung halte ich gar nichts, weil das eine feige Abschiebung der Verantwortung ist. Das Präsidium ist aufgrund seiner Funktion in der KGaA dafür verantwortlich, die Zukunft von Hertha zu sichern. Wenn dieses zu dem Ergebnis kommt, dass hierzu ein eigenes Stadion erforderlich ist, dann muss das Präsidium diese Pläne auch gegen Widerstände aus Gruppen durchsetzen, die damit Probleme haben. Falls ein Stadionneubau nur ein paar Kilometer jenseits der Stadtgrenzen möglich ist, dann sind auch diese Widerstände zu überwinden. Problematisch wird es dann, wenn auch das Präsidium am liebsten in der Komfortzone bleiben möchte und keine Projekte ernsthaft verfolgt, die man auch ohne großzügige Hilfe des Senats hätte realisieren können. Hätte man wirklich auch Ludwigsfelde in Betracht gezogen, wäre man ganz anders an Fans und Mitglieder herangetreten.
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