Lars Windhorst

Vorstand, Management, Vereinspolitik

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AnKu54
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Lars Windhorst

Beitrag von AnKu54 » 29.06.2019, 22:04

Lars Windhorst

Lars Windhorst (* 22. November 1976 in Rahden, Ostwestfalen) ist ein deutscher Unternehmer mit Wohnsitz in London.

Anfang der 1990er-Jahre gründete er mit 16 Jahren die Windhorst Electronics GmbH und die Windhorst AG und wurde als Jungunternehmer der deutschen Wirtschaft bekannt. Im ersten Geschäftsjahr hatte die Windhorst Electronics knapp 80 Angestellte und rund 50 Millionen US-Dollar Umsatz. 1995 gründete er die Windhorst Asia Pacific Holdings Ltd. und verlegte seinen Zweitwohnsitz nach Hongkong, als die Gruppe begann, in Südostasien und China zu expandieren. 1997 und 1998 wurde sie durch die Asienkrise in Mitleidenschaft gezogen, weshalb eine Neuorientierung im New Economy- und Dotcom-Sektor beschlossen und die Windhorst New Technologies AG gegründet wurde. Mit dem Ziel, das Unternehmen an die Frankfurter Börse zu bringen, wurde von Investoren Eigenkapital und Fremdkapital eingeworben. Als die New Economy in die Krise geriet und die Aktien- und Internetmärkte 2001 zusammenbrachen, musste der geplante Börsengang abgesagt werden, und sowohl die Unternehmensgruppe als auch Windhorst als Privatperson mussten 2003 Insolvenz anmelden. Im Folgejahr wurde er Mitbegründer der Sapinda-Gruppe. Ihre Obergesellschaft ist nach einer Restrukturierung die Sapinda Holding B.V.

Windhorst lebt in London und war zeitweilig Gesellschafter und Executive Chairman der Sapinda-Gruppe.[1] Anfang September 2017 wurde bekannt, dass er seinen Chefposten bei dem Unternehmen abgeben musste[2] und die Rückkehr an die Unternehmensspitze unterstützt von einem neuen Hauptaktionär wurde kurz darauf angekündigt.[3]
Quelle Wikipedia

Lars Windhorst ist bei Hertha das Top Thema.
Eure Meinungen wurden in div. treads verteilt.
Daher denke ich, wir könnten alles was ihn betrifft in diesem thead vereinigen. Er ist ab jetzt ein Teil von Hertha BSC.
Solltet ihr mir zustimmen schreibt hier alles rein.
„Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.“ Konrad Adenauer
..… im Übrigen bin ich der Meinung, dass Preetz entlassen werden muss. Frei nach Marcus Porcius Cato, Römer

Zauberdrachin
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Re: Lars Windhorst

Beitrag von Zauberdrachin » 30.06.2019, 07:42

Wenn man sich mit seinem Lebenslauf beschäftigt könnte es durchaus sein, dass er nur auf die Wertsteigerung der Anteile setzt und sonst nichts weiter, denn er ist doch ein absoluter Zocker auf Jackpot.
Wenn man Liebling etlicher Reicher ist, scheint solche EInstellung nun auch nicht grad persönlich nachahltig existenzgefährdend.

El Mariachi
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Re: Lars Windhorst

Beitrag von El Mariachi » 30.06.2019, 10:03

Welche Position spielt er denn?

Ist er der Lazrao Ersatz?

Plattfuß
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Re: Lars Windhorst

Beitrag von Plattfuß » 30.06.2019, 10:09

Windhorst ist Eigentor Speziaöist und ab und an holt er Elfer raus.

Investor
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Re: Lars Windhorst

Beitrag von Investor » 30.06.2019, 23:58

Aus der Printausgabe der Wirtschaftswoche (der Artikel ist online leider nur mit Premium Account abrufbar: https://www.wiwo.de/my/unternehmen/ener ... 8-all.html)

- Windhorst ist bereits zweimal pleite gegangen.

- Die Aktien von Unternehmen, in denen Windhorst investiert ist, hätten bis heute 90 bis 99 Prozent ihres Werts verloren.

- Die Bilanzen der Unternehmen, an denen er bzw. seine Holding beteiligt sind, sind teilweise nicht testiert oder mit bedenklichen Hinweisen der Wirtschaftsprüfer versehen.

- Die Tennor Holding schreibt Gewinne nur auf dem Papier, in dem der Wert der Beteiligungen hochgerechnet wird. So hält Tennor etwa Anteile an einer Firma namens Azubu. Laut der Bilanz soll sich der Firmenwert von Azubu in 2016 auf fast 500 Millionen Euro verdoppelt haben. Die Mutterfirma verbuchte den angeblichen Wertzuwachs von Azubu als Gewinn. 2017 soll die Bilanz von Tennor durch ähnliche unerklärliche Wertsteigerungen von Beteiligungen geschönt worden sein.

- Die Tennor Holding werde seit 2016 nicht mehr von Ernst & Young geprüft, sondern von dem kleinen Prüfer FSV aus den Niederlanden. Der hielt im Jahresabschluss 2017 fest, dass der Ertrag vor allem auf „unrealisierten Gewinnen“ beruhe – und dass Tennor mit einem Kreditrahmen arbeite, der der Gesellschaft nicht garantiert sei. Dies deute auf „wesentliche Unsicherheiten“ hin, ob die Firma in der Lage sei, „den Geschäftsbetrieb fortzuführen“.

- Deloitte als Prüfer seiner Luxemburger Privatfirma Sapinda Invest trat 2017 mit sofortiger Wirkung zurück. Die Prüferin hält als Begründung fest, man habe sie in die Irre führen wollen. Ihr seien Dokumente vorgelegt worden, die bestätigten, dass das Unternehmen 2015 über Cash und Sicherheiten verfüge. Diese Informationen aber seien falsch gewesen, was den Firmenvertretern auch bekannt gewesen sei.

Investor
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Re: Lars Windhorst

Beitrag von Investor » 01.07.2019, 00:05

Dazu passend ein aktueller Bericht von Wallstreet Online über die H2O-Fonds, die nach dem Bericht der Wirtschaftswoche zu den Hauptgläubigern der Unternehmensgruppe von Herrn Windhorst gehören:

https://www.wallstreet-online.de/nachri ... ensverlust

Kurz zusammengefasst: In den letzten Tagen sind Milliardenbeträge aus den H2O-Fonds abgezogen worden, nachdem bekannt geworden was, dass diese Fonds in Windhorst-Anleihen investiert haben.

Wirklich toller Investor, den Hertha da ans Land gezogen hat.... Wäre keine Überraschung, wenn der in Kürze wieder pleite ist oder sogar im Knast sitzt.

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Jenner
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Re: Lars Windhorst

Beitrag von Jenner » 01.07.2019, 00:57

Investor hat geschrieben:
30.06.2019, 23:58
Ihr seien Dokumente vorgelegt worden, die bestätigten, dass das Unternehmen 2015 über Cash und Sicherheiten verfüge. Diese Informationen aber seien falsch gewesen, was den Firmenvertretern auch bekannt gewesen sei.
Da fragt man sich doch, ob die 125.000.000 € wirklich existieren, die Tennor bei uns investieren will. Schiller sollte mal nachsehen, ob da wirklich Geld eingegangen ist, bzw. ob es nicht bereits eine Rückbuchung gab.
"Das edelste Beispiel für seelische Robustheit, verbunden mit einem feinen Schuss Selbstironie, ist seit jeher der Herthaner". - aus einem Vortrag im Rahmen eines Fachsymposiums zum Thema Resilienz

herthamichi
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Re: Lars Windhorst

Beitrag von herthamichi » 01.07.2019, 03:34

Jenner hat geschrieben:
01.07.2019, 00:57
Investor hat geschrieben:
30.06.2019, 23:58
Ihr seien Dokumente vorgelegt worden, die bestätigten, dass das Unternehmen 2015 über Cash und Sicherheiten verfüge. Diese Informationen aber seien falsch gewesen, was den Firmenvertretern auch bekannt gewesen sei.
Da fragt man sich doch, ob die 125.000.000 € wirklich existieren, die Tennor bei uns investieren will. Schiller sollte mal nachsehen, ob da wirklich Geld eingegangen ist, bzw. ob es nicht bereits eine Rückbuchung gab.
Na so was, wir sind also gar nicht plötzlich reich. :D

Das wäre ja extrem peinlich für Schilli, Michi umd Werni. Wen davon kann man auf der nächsten MV sofort ablösen ?. :D

Ich hoffe ja immer noch, dass das gesamte Geld auf einem Treuhandkonto liegt. :thumbs:

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Re: Lars Windhorst

Beitrag von Drago1892 » 01.07.2019, 07:32

einen größeren früheren kriminellen und sicherlich bald wieder verurteilten Hasardeur als Windhorst kann man sich gar nicht vorstellen, der Typ ist so oder so in ein paar Jahren wieder Pleite und im besten Fall endlich dauerhaft mal im Knast:

Ist zwar schon wieder eine Weile her, aber immer noch lesbar, gibt auch einen guten Überblick, was das für ein Typ ist, z.b. wurde auch vor 2 Jahren sein Privatjet gepfändet, damit er endlich mal Schulden bezahlt, aber was soll man auch von einem Typen erwarten, der seine eigene Firma beklaut und sich nachweislich Darlehen erschwindelt hat:


Seriöse Firmen machen schon lange mit dem keine Geschäfte oder steigen aus, wenn sie merken, dass Windhorst dahinter steckt:

https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-87818605.html
Die Bank hatte nach eigenen Angaben Aktien im Wert von 234 Millionen Euro für Windhorst gekauft, die der dann nicht habe bezahlen wollen. Für die Nord/LB ein Verlust von 150 Millionen Euro. Eine Reihe von Angestellten bis hinauf zum Vorstand musste gehen.Offiziell will die Landesbank nichts sagen zum Thema Windhorst, aber man lässt durchblicken, nie wieder Geschäfte mit ihm machen zu wollen.
Schon sehr seriös der Typ...ist echt lustig, dass immer noch Leute auf den reinfallen, der ist ja nicht 2 x pleite gegangen, weil er Pech hatte, sondern eben mit diesen und schon anderen genannten Methoden!

Wenn die Kohle schon da ist gut, aber warten wir erstmal ab, ob das nicht wieder eine Luftbuchung ist, kann mir gut und gerne vorstellen, dass der Schiller auch von A-Z verarscht.
"Der Unterschied zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ist nur eine Illusion, wenn auch eine hartnäckige...!" :wink2:

Pelle
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Re: Lars Windhorst

Beitrag von Pelle » 01.07.2019, 08:05

1.) Das Geld ist da.

2.) Dann kommt ein langer Bretterzaun.

3.) Und dann kommt die alte Kamelle, dass Horst ein Windhund ist.

4.) Gibt`s irgendwas Neues ?

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MikeSpring
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Re: Lars Windhorst

Beitrag von MikeSpring » 01.07.2019, 08:46

Eben. Ich verstehe es auch nicht. Und nicht, weil ich laut Jenner ein leichtes Opfer für Anlagebetrüger bin. Bin ich nicht, denn SOLCHE Geschäfte mache ich nicht. Und ich verstehe überhaupt nicht, wo das Risiko liegt.

Da mir bislang kein anderer das Gegenteil nachweisen konnte behaupte ich:
1.) Hertha ist eine KG a.A.
2.) Windhorst hat rd. 36% davon für 125.000.000 gekauft. Kommt bei aktiennotierten Unternehmen vor.
3.) Das hat er getan in Hoffnung auf eine Dividende. Machen wir Gewinne, bekommt er eine. Machen wir keine nicht.
4.) Vielleicht spekuliert er auch. Steigt der Wert der Aktie, verkauft er. Irgendjemandem. Was juckt das Hertha ?
5.) Das Geld ist da und es ist unseres. Selbst wenn Windhorst pleite geht, er kann ja das Geld nicht einfach zurückfordern. Er kann uns die Anteile zurückverkaufen. Zum Marktwert. Und nur, wenn wir wollen. Ansonsten gilt Punkt 4.
6.) Im Schlimmsten Falle erhalten wir die zweiten 125.000.000 nicht. Schade drum, aber die hätten wir sonst auch nicht gehabt.

Schon wahr, das ist kein sympatischer Zeitgenosse, aber Geld stinkt nicht.

Die einzigen Bedenken, die ich verstehe, haben nichts mit Windhorst zu tun. Die betreffen Schiller und Preetz: Geben die das Geld sinnvoll aus oder verbrennen sie es ? Bei Transfers hatte Preetz eigentlich zuletzt ein eher glückliches Händchen.
Du kannst selbstverständlich Bayernfan sein. Aber dann biste halt doof.

kurzer Hinweis
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Re: Lars Windhorst

Beitrag von kurzer Hinweis » 01.07.2019, 11:48

MikeSpring hat geschrieben:
01.07.2019, 08:46
... aber Geld stinkt nicht.
Die Aussage 'Geld stinkt nicht', stinkt vor allem durch ihren Mangel an Moral. Menschen die nach dem Motto verfahren, nehmen auch Geld von Sklavenhändlern und Kriegsverbrechern.
#niemehrgegenbauer #niemehrpreetz #niemehrschiller

Plattfuß
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Re: Lars Windhorst

Beitrag von Plattfuß » 01.07.2019, 13:23

Drago1892 hat geschrieben:
01.07.2019, 07:32
einen größeren früheren kriminellen und sicherlich bald wieder verurteilten Hasardeur als Windhorst kann man sich gar nicht vorstellen, der Typ ist so oder so in ein paar Jahren wieder Pleite und im besten Fall endlich dauerhaft mal im Knast:

Ist zwar schon wieder eine Weile her, aber immer noch lesbar, gibt auch einen guten Überblick, was das für ein Typ ist, z.b. wurde auch vor 2 Jahren sein Privatjet gepfändet, damit er endlich mal Schulden bezahlt, aber was soll man auch von einem Typen erwarten, der seine eigene Firma beklaut und sich nachweislich Darlehen erschwindelt hat:


Seriöse Firmen machen schon lange mit dem keine Geschäfte oder steigen aus, wenn sie merken, dass Windhorst dahinter steckt:

https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-87818605.html
Die Bank hatte nach eigenen Angaben Aktien im Wert von 234 Millionen Euro für Windhorst gekauft, die der dann nicht habe bezahlen wollen. Für die Nord/LB ein Verlust von 150 Millionen Euro. Eine Reihe von Angestellten bis hinauf zum Vorstand musste gehen.Offiziell will die Landesbank nichts sagen zum Thema Windhorst, aber man lässt durchblicken, nie wieder Geschäfte mit ihm machen zu wollen.
Schon sehr seriös der Typ...ist echt lustig, dass immer noch Leute auf den reinfallen, der ist ja nicht 2 x pleite gegangen, weil er Pech hatte, sondern eben mit diesen und schon anderen genannten Methoden!

Wenn die Kohle schon da ist gut, aber warten wir erstmal ab, ob das nicht wieder eine Luftbuchung ist, kann mir gut und gerne vorstellen, dass der Schiller auch von A-Z verarscht.
Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.
Hertha wäre bald pleite gewesen und man hätte wahrscheinlich auch Geld von der Mafia angenommen.
Was für ein inferiorer Verein, der sein Einahmen für die Zukunft verpfändet hat.
Schiller verarscht die LEute doch seit Jahren mit Zuschreibungen / Abschreibungen auf Spielerassets
So nen Typen würde ich vielleicht als Buchhalter für ne Spielhalle nehmen. Aber sonst ?

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Jenner
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Re: Lars Windhorst

Beitrag von Jenner » 01.07.2019, 14:24

MikeSpring hat geschrieben:
01.07.2019, 08:46
Das Geld ist da und es ist unseres.
Moment mal. Bisher wissen wir nur, dass ein entsprechender Vertrag geschlossen wurde. Die Aussage
Deloitte als Prüfer seiner Luxemburger Privatfirma Sapinda Invest trat 2017 mit sofortiger Wirkung zurück. Die Prüferin hält als Begründung fest, man habe sie in die Irre führen wollen. Ihr seien Dokumente vorgelegt worden, die bestätigten, dass das Unternehmen 2015 über Cash und Sicherheiten verfüge. Diese Informationen aber seien falsch gewesen, was den Firmenvertretern auch bekannt gewesen sei.
zeigt, dass Tennor, also die Nachfolgerin von Sapinda, schon mal behauptet, über Geld zu verfügen, was gar nicht vorhanden ist.
"Das edelste Beispiel für seelische Robustheit, verbunden mit einem feinen Schuss Selbstironie, ist seit jeher der Herthaner". - aus einem Vortrag im Rahmen eines Fachsymposiums zum Thema Resilienz

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MikeSpring
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Re: Lars Windhorst

Beitrag von MikeSpring » 01.07.2019, 14:28

Plattfuß hat geschrieben:
01.07.2019, 13:23

Was für ein inferiorer Verein, der sein Einahmen für die Zukunft verpfändet hat.
Wer behauptet das denn ? Nach dem was von dem Deal bekanntgegeben wurde braucht Hertha nichts zurückzahlen, sie haben Anteile verkauft und dafür Geld bekommen. Irgendwo hieß es doch, dass das Geld längst überwiesen sei.

Ich verstehe wirklich nicht, wo Hertha hier ein Risiko haben soll.
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Jenner
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Re: Lars Windhorst

Beitrag von Jenner » 01.07.2019, 14:32

MikeSpring hat geschrieben:
01.07.2019, 14:28
Irgendwo hieß es doch, dass das Geld längst überwiesen sei.
Wo?
"Das edelste Beispiel für seelische Robustheit, verbunden mit einem feinen Schuss Selbstironie, ist seit jeher der Herthaner". - aus einem Vortrag im Rahmen eines Fachsymposiums zum Thema Resilienz

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SteveBLN
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Re: Lars Windhorst

Beitrag von SteveBLN » 01.07.2019, 15:31

Jenner hat geschrieben:
01.07.2019, 14:32
MikeSpring hat geschrieben:
01.07.2019, 14:28
Irgendwo hieß es doch, dass das Geld längst überwiesen sei.
Wo?
Im aktuellen Spiegel ist ein Artikel, dass das Geld noch vor Unterzeichnung der Verträge auf einem Notaranderkonto eingegangen ist.

Mori
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Re: Lars Windhorst

Beitrag von Mori » 01.07.2019, 15:42

Drago1892 hat geschrieben:
01.07.2019, 07:32

Seriöse Firmen machen schon lange mit dem keine Geschäfte oder steigen aus, wenn sie merken, dass Windhorst dahinter steckt:

https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-87818605.html
Die Bank hatte nach eigenen Angaben Aktien im Wert von 234 Millionen Euro für Windhorst gekauft, die der dann nicht habe bezahlen wollen. Für die Nord/LB ein Verlust von 150 Millionen Euro. Eine Reihe von Angestellten bis hinauf zum Vorstand musste gehen.Offiziell will die Landesbank nichts sagen zum Thema Windhorst, aber man lässt durchblicken, nie wieder Geschäfte mit ihm machen zu wollen.
Es wäre interessant, mehr darüber zu erfahren. Ich sehe 2 Möglichkeiten:
A) Windhorst (Sapinda) wollte die Aktien tatsächlich kaufen, konnte aber lediglich seine Geldgeber (Investoren bei Sapinda) nicht überzeugen. Somit schaffte es Windhorst nicht, das Geld auch tasächlich an Land zu holen. Der geplante Deal platzte und die LB blieb letzlich dummerweise auf den Aktien sitzen. Resultat: ein Verlust von 150 Millionen für die Bank. Offenbar miserable Aktien, in die der windige Windhorst angeblich investieren wollte. Ich hoffe, Windhorst's Näschen ist bei Hertha etwas besser. :zwink:
B) Der Verlust von 150 Mio bedeutet ein Gewinn von 150 Mio auf einem anderen Konto. Wenn man vorher schon weiss, dass die Aktie an Wert verlieren wird (Insiderwissen), kann man sich dieses Wissen gewinnbringend zunutze machen. Sehr nützlich ist dabei ist ein netter Kursanstieg, indem irgend ein Dummer, in diesem Fall eine Landesbank, vorher durch den Kauf von Aktien im Wert von 234 Mio noch etwas an Geld rein buttert.

Es wäre nun wie oben bereits angesprochen wirklich von grösster Wichtigkeit zu wissen, ob Hertha das Geld bereits überwiesen bekam oder nicht. Irgendwie kann ich mir schlecht vorstellen, dass jemand diesem Typen Geld anvertraut ohne zu wissen, wofür er es investiert. Es müsste sich in diesem Fall um besonderes schmutziges Geld handeln. Deshalb halte ich es für realsitischer, dass Windhorst erst den Deal mit Hertha fixiert und aktuell versucht, Geldgeber zu überzeugen. Das heisst, das Geld wäre noch nicht bei Hertha.. Bin gespannt ...

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isnogud
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Re: Lars Windhorst

Beitrag von isnogud » 01.07.2019, 16:31

SteveBLN hat geschrieben:
01.07.2019, 15:31
Jenner hat geschrieben:
01.07.2019, 14:32

Wo?
Im aktuellen Spiegel ist ein Artikel, dass das Geld noch vor Unterzeichnung der Verträge auf einem Notaranderkonto eingegangen ist.
Im selben Artikel steht auch, dass unser Verein aus finanzieller Sicht endlich seriös geführt werden würde und wir im letzten jahr einen operativen Gewinn von 8 oder 18 Milionen (keinen Bock aufzustehen und nachzugucken) eingefahren hätten.
Hertha BSC! Liebe für Anspruchsvolle.
Du kannst als Herthaner alles sein - außer cool.

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Re: Lars Windhorst

Beitrag von Plattfuß » 01.07.2019, 17:20

isnogud hat geschrieben:
01.07.2019, 16:31
SteveBLN hat geschrieben:
01.07.2019, 15:31

Im aktuellen Spiegel ist ein Artikel, dass das Geld noch vor Unterzeichnung der Verträge auf einem Notaranderkonto eingegangen ist.
Im selben Artikel steht auch, dass unser Verein aus finanzieller Sicht endlich seriös geführt werden würde und wir im letzten jahr einen operativen Gewinn von 8 oder 18 Milionen (keinen Bock aufzustehen und nachzugucken) eingefahren hätten.
Das mit seriöser finazieller Steuerung steht allerdings schon seit etlichen Jahren in den Medien geschrieben. :laugh: :laugh: Solange Schiller da die Leute verarschen kann, glaube ich das nicht . Die stekcne sich einiges selber in die Taschen, imo

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Re: Lars Windhorst

Beitrag von SteveBLN » 01.07.2019, 17:20

isnogud hat geschrieben:
01.07.2019, 16:31
SteveBLN hat geschrieben:
01.07.2019, 15:31

Im aktuellen Spiegel ist ein Artikel, dass das Geld noch vor Unterzeichnung der Verträge auf einem Notaranderkonto eingegangen ist.
Im selben Artikel steht auch, dass unser Verein aus finanzieller Sicht endlich seriös geführt werden würde und wir im letzten jahr einen operativen Gewinn von 8 oder 18 Milionen (keinen Bock aufzustehen und nachzugucken) eingefahren hätten.
Ich weiß. Das mit dem seriös wirtschaften ist natürlich ein Witz, aber die 8 Mio. (meine das es diese Zahl war) wurden doch auch so ausgewiesen, wenn ich nicht irre.

Davon abgesehen hatte ich letzte Woche auch bereits woanders gelesen, dass das Geld bereits auf einem Treuhandkonto liegt. Da ich aber nicht mehr wusste wo und heute morgen der Artikel im Pressespiegel war, hab ich die Quelle genannt.

Es war auch interessant, was der Spiegel zur Steigerung des Buchwertes der jetzigen Anteile im nächsten Jahr schrieb. Passt zu den Artikeln über die Bilanzierungs"tricks" der Windhorst'schen Gesellschaften.

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Re: Lars Windhorst

Beitrag von AnKu54 » 01.07.2019, 20:33

Plattfuß hat geschrieben:
01.07.2019, 13:23

Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.
Hertha wäre bald pleite gewesen und man hätte wahrscheinlich auch Geld von der Mafia angenommen.
Was für ein inferiorer Verein, der sein Einahmen für die Zukunft verpfändet hat.
Schiller verarscht die LEute doch seit Jahren mit Zuschreibungen / Abschreibungen auf Spielerassets
So nen Typen würde ich vielleicht als Buchhalter für ne Spielhalle nehmen. Aber sonst ?
:laugh: :laugh: :laugh:
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Re: Lars Windhorst

Beitrag von AnKu54 » 01.07.2019, 21:22

SteveBLN hat geschrieben:
01.07.2019, 17:20

Davon abgesehen hatte ich letzte Woche auch bereits woanders gelesen, dass das Geld bereits auf einem Treuhandkonto liegt
. Da ich aber nicht mehr wusste wo und heute morgen der Artikel im Pressespiegel war, hab ich die Quelle genannt.
Wenn dann bei dem "Windigem Horst" was schiefgeht ?
Wer bekommt dann das Geld auf dem Treuhandkonto?
Wir, lt. Vertrag oder ist dann alles nichtig ?

Ich trau dem Ganzen erst, wenn wir das Geld in den Fingern haben.

Von keiner offiziellen Seite wurde bestätigt, dass das Geld eigetroffen ist und zu Verfügung steht.
Wer weiß mehr ?
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Re: Lars Windhorst

Beitrag von Zauberdrachin » 03.07.2019, 05:34

Der Plan:
Wenn wir auch die zweite Summe rechtskräftig unser Eigen nennen geht seine Holding in Insolvenz.
Vorhandenes Gut sind unsere Anteile.
Sollen meistbietend abgegeben werden, keiner will sie, wir sind gnädig und kaufen sie zurück für 50 Mio. dann alle.
:lol: :lol: :lol:

kurzer Hinweis
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Re: Lars Windhorst

Beitrag von kurzer Hinweis » 03.07.2019, 07:04

Keiner will sie?

Dir ist schon klar, dass die Voraussetzung dafür der Abstieg ist.
#niemehrgegenbauer #niemehrpreetz #niemehrschiller

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