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Moderator: Herthort

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Jenner
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Re: 11. Spieltag Hertha BSC - RB Leipzig ; 09.11.2019 ; 15:30

Beitrag von Jenner » 16.11.2019, 16:07

Fab hat geschrieben:
16.11.2019, 15:42
Es ist Mittelmaß, aber es ist weder eine absolute Ausnahmesituation noch eine katastrophale Bilanz.
Wie bitte? Wir haben die schlechtesten Finanzindizes aller Bundesligisten und allein in der letzten Saison einen Verlust von 26.000.000 € eingefahren. Die beiden Aufstiege und die danach maximal mittelmäßigen sportlichen Ergebnisse wurden mit einer verheerenden finanziellen Situation erkauft. Wenn das keine katastrophale Bilanz sein, was dann?
"Das edelste Beispiel für seelische Robustheit, verbunden mit einem feinen Schuss Selbstironie, ist seit jeher der Herthaner". - aus einem Vortrag im Rahmen eines Fachsymposiums zum Thema Resilienz

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Ray
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Re: 11. Spieltag Hertha BSC - RB Leipzig ; 09.11.2019 ; 15:30

Beitrag von Ray » 16.11.2019, 16:11

Für einige ist eben alles besser als HSV "maximal zufriedenstellend".
Sich auf Platz 14 einpendeln, Union beim Vorbeiziehen zuschauen, unerträglichen Fußball präsentiert von unerträglichen Visagen ertragen, im Jahr 10 Millionen mehr ausgeben als einnehmen, den Großteil des Vereins an einen Investor zu verkaufen ...
... juckt halt einige nicht, solange die Zündschnur am Böller noch ausreichend Adrenalin, Frank Zanders Gekrächze noch ausreichend Gänsehaut und Gebrülle gegen RB noch ausreichend Männlichkeitsgefühle auslöst.
Ich ändere meine Meinung minütlich. Christian Lindner Fußballgott.

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Fab
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Re: 11. Spieltag Hertha BSC - RB Leipzig ; 09.11.2019 ; 15:30

Beitrag von Fab » 16.11.2019, 17:42

Jenner hat geschrieben:
16.11.2019, 16:07
Wir haben die schlechtesten Finanzindizes aller Bundesligisten und allein in der letzten Saison einen Verlust von 26.000.000 € eingefahren.
Die finanzielle Lage ist für mich unübersichtlich geworden, da kennst Du Dich bestimmt besser aus. Ich bin davon ausgegangen, dass Windhorst das finanzielle Risiko für seine Investitionen trägt, weniger Hertha.

Zu kritisieren ist sicherlich, dass Hertha BSC zunehmend an Vereinssouveränität verlieren wird. Hertha begibt sich in verhängnisvolle Abhängigkeiten. Auch die Ausgliederung des Spielbetriebs der Profis in die Hertha BSC GmbH & Co. KGaA sehe ich sehr kritisch, diese fällt aber nicht in die Ära Preetz.

In Herthas Geschichte gab es ganz andere Katastrophen.

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