Hertha Base 1892

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Schattenschleicher
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Hertha Base 1892

Beitrag von Schattenschleicher » 24.05.2018, 18:13

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Die Hertha Base ist ein aktiv betriebenes Webportal mit Nachrichten, Berichten, Podcast's, etc. rund um unsere alte Dame.

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rokki64
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Re: Hertha Base 1892

Beitrag von rokki64 » 30.05.2018, 10:51

Auch dort ist es zur Zeit dunkel!

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rokki64
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Re: Hertha Base 1892

Beitrag von rokki64 » 08.02.2021, 22:19

Licht ist wieder an.

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Bierchen
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Re: Hertha Base 1892

Beitrag von Bierchen » 09.02.2021, 08:33

ach, der Herr Schwitzky :roll:
Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht auf die Handlungen der Obrigkeit anzusetzen

Gustav Adolf Rochus von Rochow

Dd.
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Re: Hertha Base 1892

Beitrag von Dd. » 09.02.2021, 17:29

Mein größtes Problem mit denen:
Für mich machen sie nur "indirekte" Analysen.
Im Grunde sind sie im wesentlichen eine Zusammenführung von verschiedene Gesichtspunkte aus den professionellen (berliner) Tageszeitungen und einige sonstige Journalisten.
Sonst nichts.

Ich sage nur R wie Rührei.

PS freue mich aber wie immer um ihre "Ernsthaftigkeit" für meiner Hertha.

Dd.
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Re: Hertha Base 1892

Beitrag von Dd. » 09.02.2021, 17:43

PS
Da finde ich schon dieses Forum, wie unausgegoren und nervig ihr manchmal auch seid, schon wesentlich interessanter! :grin:

Tambora
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Re: Hertha Base 1892

Beitrag von Tambora » 14.05.2021, 14:31

Immer wieder schön, wie aktuell und dicht an den Spielen die Podcasts (zur Zeit) sind.
Zudem auch immer gute und wichtige Infos, wie z.B. die Familienmitgliedschaft.

Neben dem Kicker, der Tagespresse und natürlich diesem Forum ist "Hertha BASE" meine wichtigste Hertha-Informationsquelle. Der DaWa-Podcast kommt dann am Dienstag immer noch als (leckeres) Bonbon hinterher. :D

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Jenner
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Re: Hertha Base 1892

Beitrag von Jenner » 22.06.2021, 20:05

Ich antworte hier, weil es thematisch besser in diese Rubrik passt.
Tambora hat geschrieben:
22.06.2021, 18:43
Jenner hat geschrieben:
22.06.2021, 17:47
Einen Shitstorm zu beklatschen und dann die Hände in Unschuld waschen zu wollen, ist eine äußerst abstoßende Haltung.
Wenn es den (meiner Meinung nach) richtigen trifft (und das hat es für Schwitzky wohl in diesem Fall), dann beklatsche ich auch einen Shitstorm. Das ist überhaupt nicht abstoßend, sondern absolut normal. Bin ich dann etwa auch schuldig?
Das ist nun wirklich absolut widerwärtig. Menschen öffentlich zu diffamieren ist also toll, sofern es den Richtigen trifft. Wer entscheidet denn, wer der "Richtige" ist? Vielleicht hält Dich jemand demnächst für die Richtige. Menschen wie Du sind in jeder Diktatur höchst willkommen.
Tambora hat geschrieben:
22.06.2021, 18:43
Jenner hat geschrieben:
22.06.2021, 17:47
Schwitzky bezeichnet sich selbst als Sportjournalist, beschmeißt aber Menschen mit Dreck, ohne eine weitere Backroundrecherche zu machen, die dann ein anderes Bild ergeben würde.
Soweit ich weiß bezeichnet sich Schwitzky nicht als Sportjournalist, sondern er übt diese Profession aus - das sollte man wenigstens respektieren.
Es es ist völlig egal, was Du weißt, denn das ist offenbar nicht besonders viel. Auf seinem Twitter-Account bezeichnet sich Schwitzky selbst als Sportjournalist.
Tambora hat geschrieben:
22.06.2021, 18:43
Ob er eine Brackgroundrecherche gemacht hat, kann ich nicht beurteilen und Du auch nicht.
Ich hatte die Aussagen im Interview ähnlich interpretiert wie Schwitzky, also lag er hier nicht zwingend und eindeutig falsch. Wie es aber am Ende wirklich gemeint war, weiß ich natürlich nicht und wir werden es wohl auch nie erfahren.
Auf jeden Fall waren die Aussagen von Petry angesichts der öffentlichen Debatte und der unterschiedlichen Positionen in Ungarn und Deutschland wenigstens unglücklich, ziemlich sicher unnötig und definitiv unklug.
Hätte Schwitzky eine Backgroundrecherche betrieben, dann hätte er erfahren, das der Anmelder der Anti-Preetz-Demo früher auch Mitglied der SEW war, also jemand, dem auch Linksaußenpositionen nicht fremd sind. Um seine politische zu ergründen, hätte er aber mal Kontakt zu ihm aufnehmen müssen, bevor er diese Person im Netz besudelt. Dann hätte er leicht festgestellt, dass es sich um keinen Rechtsextremen oder deren Sympathisanten handelt. Im Fall von Petry hätte es genügt, sich den Originalartikel anzusehen, um festzustellen, dass sich unser Torwarttrainer alles andere als homophob geäußert hat. So etwas nennt man Backgroundrecherche.
Tambora hat geschrieben:
22.06.2021, 18:43
Jenner hat geschrieben:
22.06.2021, 17:47
Dass Schwitzky ein Versager auf seinem Gebiet ist, ist das eine, dass er Menschen durch seine unreflektierten Denunziationen schadet, ist das andere.
Vielleicht ist er ein Versager auf seinem Gebiet, vielleicht nicht - das weißt Du so wenig wie ich.
Du bist der Meinung, dass er hier einen journalistischen Fehler begangen hat, ich behaupte das Gegenteil.
Wer ohne jede weitere Recherche andere Menschen unreflektiert mit Dreck bewirkt, leistet eine desaströse journalistische Arbeit. Du kannst aber gern erklären, weshalb er keinen Fehler gemacht haben soll.
Tambora hat geschrieben:
22.06.2021, 18:43
Die eigentliche Diskussion muss doch eine ganz andere sein (und ich meine nicht die politische oder ethische in Bezug auf LGBTQ):

Wie gehen wir mit der Macht der sozialen Medien um? Mit den Möglichkeiten des Missbrauchs dieser Mittel? Mit der Informationsflut und der Komplexität unserer elektronischen Welt?
Was sollen wir da groß diskutieren. Du hast Deinen Standpunkt doch bereits erläutert, nämlich dass Dir der Missbrauch sozialer Medien sympathisch ist, sofern es die "Richtigen" trifft.
"Das edelste Beispiel für seelische Robustheit, verbunden mit einem feinen Schuss Selbstironie, ist seit jeher der Herthaner". - aus einem Vortrag im Rahmen eines Fachsymposiums zum Thema Resilienz

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Opa
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Re: Hertha Base 1892

Beitrag von Opa » 22.06.2021, 21:45

Jenner hat geschrieben:
22.06.2021, 20:05
Im Fall von Petry hätte es genügt, sich den Originalartikel anzusehen, um festzustellen, dass sich unser Torwarttrainer alles andere als homophob geäußert hat. So etwas nennt man Backgroundrecherche.
Die Quelle zu checken ist journalistische Sorgfaltspflicht und eher kleines 1x1 als "Recherche".

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Re: Hertha Base 1892

Beitrag von Tambora » 22.06.2021, 23:05

Jenner hat geschrieben:
22.06.2021, 20:05
Tambora hat geschrieben:
22.06.2021, 18:43
Die eigentliche Diskussion muss doch eine ganz andere sein (und ich meine nicht die politische oder ethische in Bezug auf LGBTQ):

Wie gehen wir mit der Macht der sozialen Medien um? Mit den Möglichkeiten des Missbrauchs dieser Mittel? Mit der Informationsflut und der Komplexität unserer elektronischen Welt?
Was sollen wir da groß diskutieren. Du hast Deinen Standpunkt doch bereits erläutert, nämlich dass Dir der Missbrauch sozialer Medien sympathisch ist, sofern es die "Richtigen" trifft.
Stimmt. Da gibt es bei uns anscheinend (leider) nichts zu diskutieren. Wir sollten uns besser von nun an ignorieren - ich gehe schonmal vor.
Alles Gute noch in Deiner Widde-widde-Welt.

Tambora
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Re: Hertha Base 1892

Beitrag von Tambora » 22.06.2021, 23:38

Opa hat geschrieben:
22.06.2021, 21:45
Jenner hat geschrieben:
22.06.2021, 20:05
Im Fall von Petry hätte es genügt, sich den Originalartikel anzusehen, um festzustellen, dass sich unser Torwarttrainer alles andere als homophob geäußert hat. So etwas nennt man Backgroundrecherche.
Die Quelle zu checken ist journalistische Sorgfaltspflicht und eher kleines 1x1 als "Recherche".
Ja, das ist eindeutig kleines Einmaleins und ich unterstelle ihm mal einfach, dieses auch korrekt verwendet zu haben.
Ich fand die Aussagen von Petry nach Lektüre des (freilich übersetzten) Originalartikels nämlich tatsächlich nicht nur latent homophob, sondern auch fremdenfeindlich. Er ist sicher kein Nazi und kein "Schwulenhasser", aber seine Aussagen waren im besten Fall reichlich dumm.
Und ja, ich weiß, dass man seine Aussagen wunderbar drehen und akribisch Punkt für Punkt entschärfen kann und am Ende war jede einzelne für sich genommen doch technisch gar nicht zwingend auf diese oder jene Art zu verstehen, sondern eventuell ja, ganz bestimmt, doch ganz anders gemeint.
Ja, leckomio.

Funfact:
Heute hat sich zum ersten Mal ein aktiver NFL-Spieler getraut und als schwul geoutet. Heute. Zum ersten Mal. Im Juni 2021.
Wir sind noch lange nicht so weit wie wir denken und sollten jeden Trend, der uns wieder Jahre oder Jahrzehnte zurückwirft erkennen und anprangern.

Da den meisten Einzelpersonen (wie mir und vermutlich auch Schwitzky) gewisse andere Möglichkeiten verwehrt bleiben, ist das Verwenden der (öffentlichen) sozialen Medien und (öffentlicher) Interviews, meiner Meinung nach nicht nur nicht illegal und nicht verwerflich und weder "Denunziantentum", noch "Verleumden" oder "Anschwärzen", sondern eine wichtige Aktion, um auf mutmaßliche Mißstände aufmerksam zu machen.

Die Debatte muss dann natürlich sachlich und vernünftig geführt werden und nicht per überhitztem Shitstorm. Aber genau das müssen wir als Gesellschaft offensichtlich noch lernen.
Hier kann die Konsequenz aber nicht sein, dass nichts mehr angesprochen und mitgeteilt werden darf, weil man sonst als Denunziant (aka Kameradenschwein) gebrandmarkt wird, sondern dass wir unsere Diskussionskultur anpassen und bewusst sind, dass eine Gesellschaft nur so stark ist wie die Summe der Mitglieder.

Übrigens witzig, wie Jenner mich gleich weiblich sieht. Vermutlich wegen des "a" am Ende von Tambora. Oder weil es einfach prima zum hysterischen grünlinken LGBTQ-Geschwafel passt. Wer weiß? :roll:

Aber das ist hier glaube ich alles etwas vergeudet.
Von mir aus ist dann eben Schwitzky ein Verräter und ich ein - was war das? - guter Samariter der hier nur herumjammert und den Missbrauch sozialer Medien widerwärtigerweise sympathisch findet. Kann ich mit leben. :wink:
Guats Nächtle.

Tambora
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Re: Hertha Base 1892

Beitrag von Tambora » 01.09.2021, 13:21

Sehr gute Folge im HerthaBase-Podcast - fasst meine Stimmung recht präzise zusammen. :x
Als so eine Art Gruppentherapie tut es sogar tatsächlich etwas gut.

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