Effektiver Einbrecherschutz

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MikeSpring
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Re: Effektiver Einbrecherschutz

Beitrag von MikeSpring » 05.12.2018, 06:58

Stimmt. Das habe ich glatt vergessen. Mann, jetzt weiß jeder bescheid, wie er bei mir reinkommt. Leider nicht, wo ich wohne. Ist ja auch bekannt, nach sowas suchen ja Einbrecher, ob irgendjemand seine Sicherheitsmaßnahmen ins Internet postet. Und natürlich stimmt auch alles auf das Detail. Was im Internet steht stimmt immer. Für wie blöd hältst Du mich eigentlich, @Camorra ?
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Daher
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Re: Effektiver Einbrecherschutz

Beitrag von Daher » 05.12.2018, 11:37

PREUSSE hat geschrieben:
04.12.2018, 16:46
Daher hat geschrieben:
04.12.2018, 12:30
Sagen wir mal so, ein Hund ist gut für die Abschreckung eines gewöhnlichen Einbrechers. Bei einem Einbruch der von langer Hand geplant ist, wird wohl auch ein Hund kein Hindernis sein, da die Vierbeiner viel zu leicht zu bestechen sind. (Leckerchen)

Aber @PREUSSE, wenn dieser Hund wie du sagst dann zubeißt wenn der Einbrecher eine Wasserpistole zückt, dann macht der Hund bei einem Kind dass über den Zaun klettert, weil es vielleicht einen Ball zurückholt auch keinen Halt, oder?
Trainierte Hunde verweigern Fressen und Leckerlie von Fremden und sind unbestechlich. Mein Grundstück ist mit Warnhinweisen versehen, Ich schliesse auch das Gartentor ab, wenn ich zuhause bin. Bei mir spielen keine Kinder in unmittelbarer Umgebung. Die Kinder, die in der Nähe wohnen kennen die Hunde und würden mit Sicherheit klingeln und mich bitten den Ball zurück zugeben. Meine Hunde sind sozialisiert und können zwischen Kindern die am
Tage vorbeikommen und unerwünschtem Besuch am Abend in ihrem Revier, zudem Haus und Garten gehören,unterscheiden. Sie hören auch aufs Wort. Dazu gibt es ja die aufeinander aufbauenden Prüfungen.
Ok, hab mich mal im Internet schlau gemacht. Da hast du ja eine interessante Rasse. Ich kann mir vorstellen, dass die Ausbildung bzw. Prüfungen sehr anspruchsvoll sind. Die werden ja auch beim Zoll und Rettungswesen eingesetzt. Ein guter Wächter und Schutzhund. Also ich kann mir schon vorstellen dass man an denen nicht so leicht vorbei kommt. Und gerade wenn du auch noch zwei davon hast. :grin:
Gestern war heute noch morgen.

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rotergrobi
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Re: Effektiver Einbrecherschutz

Beitrag von rotergrobi » 05.12.2018, 15:18

Daher hat geschrieben:
05.12.2018, 11:37

Ok, hab mich mal im Internet schlau gemacht. Da hast du ja eine interessante Rasse. Ich kann mir vorstellen, dass die Ausbildung bzw. Prüfungen sehr anspruchsvoll sind. Die werden ja auch beim Zoll und Rettungswesen eingesetzt. Ein guter Wächter und Schutzhund. Also ich kann mir schon vorstellen dass man an denen nicht so leicht vorbei kommt. Und gerade wenn du auch noch zwei davon hast. :grin:
Bei uns in der Straße hat ein Gewerbe einen Schutzhund zur Sicherung seines Geländes. Der ist megakuschlig zu Kindern, spielt mit denen Ball auf der Straße, ist voll nett zu meinen Hunden, schwänzelt ganz lieb, wenn Nachbarn an den Zaun kommen, weil er anscheinend abspeichert, wer da regelmäßig kommt und wer nicht. Aber sobald Menschen kommen, die erst das erste oder zweite mal da sind, entfesselt der ein dermaßenes Inferno, fletscht Zähne, bellt in einer mordsmäßigen Lautstärke, dass du echts denkst, der reißt gleich den Zaun ein. Ich wäre mir nicht sicher, ob man da mit Leckerlis weit kommt...wenn da Neukunden kommen, muss der Cheffe regelmäßig runter kommen und die selbst reinlassen. Wenn du eine Rasse hast, die wie dieser Hund schon seit dem Mittelalter als Hofwächter eingesetzt wird, dann braucht es nicht mal viel Ausbildung. Das ist halt deren Lebensaufgabe.
Aber natürlich holt man sich Hunde nicht nur, weil man ne Alarmanlage braucht, da muss man schon der Typ für sein und auch die Lust haben, die Bedürfnisse dieses Hundes bis zu 20 Jahre lang zu erfüllen.

camorra
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Re: Effektiver Einbrecherschutz

Beitrag von camorra » 05.12.2018, 17:00

MikeSpring hat geschrieben:
05.12.2018, 06:58
Für wie blöd hältst Du mich eigentlich, @Camorra ?
willst du gar nicht wissen :laugh:

PREUSSE
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Re: Effektiver Einbrecherschutz

Beitrag von PREUSSE » 05.12.2018, 20:08

Daher hat geschrieben:
05.12.2018, 11:37
PREUSSE hat geschrieben:
04.12.2018, 16:46


Trainierte Hunde verweigern Fressen und Leckerlie von Fremden und sind unbestechlich. Mein Grundstück ist mit Warnhinweisen versehen, Ich schliesse auch das Gartentor ab, wenn ich zuhause bin. Bei mir spielen keine Kinder in unmittelbarer Umgebung. Die Kinder, die in der Nähe wohnen kennen die Hunde und würden mit Sicherheit klingeln und mich bitten den Ball zurück zugeben. Meine Hunde sind sozialisiert und können zwischen Kindern die am
Tage vorbeikommen und unerwünschtem Besuch am Abend in ihrem Revier, zudem Haus und Garten gehören,unterscheiden. Sie hören auch aufs Wort. Dazu gibt es ja die aufeinander aufbauenden Prüfungen.
Ok, hab mich mal im Internet schlau gemacht. Da hast du ja eine interessante Rasse. Ich kann mir vorstellen, dass die Ausbildung bzw. Prüfungen sehr anspruchsvoll sind. Die werden ja auch beim Zoll und Rettungswesen eingesetzt. Ein guter Wächter und Schutzhund. Also ich kann mir schon vorstellen dass man an denen nicht so leicht vorbei kommt. Und gerade wenn du auch noch zwei davon hast. :grin:
Ich habe mehrere Jahre warten müssen, bis ich meine beiden bekommen habe vom Züchter. Allgemeines Muster der Züchter äussert sich in diversen Fragen wie: Haben Sie einen Garten respektive eine Auslaufmöglichkeit für die Hunde, Hatten Sie schon einmal Hunde, Wissen Sie worauf Sie sich bei dieser Hunderasse einlassen? Haben Sie genügend Zeit für die Hunde? Sind Sie im Hunde Verein? Wollen Sie Hunde Sport machen? etc. Beantwortest du eine Frage nicht zur Zufriedenheit des Züchters bist du raus. Von sieben Welpen hat die US Army drei bekommen, die britische Army zwei und zwei private Personen, darunter ich. Zweimal die Woche ist Training im Hundeverein und die letzte Woche Trainingslager in MV mit Teilnehmern aus ganz Deutschland. Mir macht alles viel Spaß und jeden Tag empfinde ich als Bereicherung mit meinen Hunden. Ein Leben ohne Hund ist kein Leben :grin:

PREUSSE
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Re: Effektiver Einbrecherschutz

Beitrag von PREUSSE » 05.12.2018, 21:17

rotergrobi hat geschrieben:
05.12.2018, 15:18
Daher hat geschrieben:
05.12.2018, 11:37

Ok, hab mich mal im Internet schlau gemacht. Da hast du ja eine interessante Rasse. Ich kann mir vorstellen, dass die Ausbildung bzw. Prüfungen sehr anspruchsvoll sind. Die werden ja auch beim Zoll und Rettungswesen eingesetzt. Ein guter Wächter und Schutzhund. Also ich kann mir schon vorstellen dass man an denen nicht so leicht vorbei kommt. Und gerade wenn du auch noch zwei davon hast. :grin:
Bei uns in der Straße hat ein Gewerbe einen Schutzhund zur Sicherung seines Geländes. Der ist megakuschlig zu Kindern, spielt mit denen Ball auf der Straße, ist voll nett zu meinen Hunden, schwänzelt ganz lieb, wenn Nachbarn an den Zaun kommen, weil er anscheinend abspeichert, wer da regelmäßig kommt und wer nicht. Aber sobald Menschen kommen, die erst das erste oder zweite mal da sind, entfesselt der ein dermaßenes Inferno, fletscht Zähne, bellt in einer mordsmäßigen Lautstärke, dass du echts denkst, der reißt gleich den Zaun ein. Ich wäre mir nicht sicher, ob man da mit Leckerlis weit kommt...wenn da Neukunden kommen, muss der Cheffe regelmäßig runter kommen und die selbst reinlassen. Wenn du eine Rasse hast, die wie dieser Hund schon seit dem Mittelalter als Hofwächter eingesetzt wird, dann braucht es nicht mal viel Ausbildung. Das ist halt deren Lebensaufgabe.
Aber natürlich holt man sich Hunde nicht nur, weil man ne Alarmanlage braucht, da muss man schon der Typ für sein und auch die Lust haben, die Bedürfnisse dieses Hundes bis zu 20 Jahre lang zu erfüllen.
Was Du von Deinem Hund in der Strasse beschreibst ist ein relativ normales Verhalten für Schutz- und Wachhunde. Hunde sind Rudeltiere, sozialisiert und unterliegen einer Hierarchie und ordnen sich dem Rudelführer (Herrchen oder Frauchen) unter, nehmen aber ihre Schutzfunktion ernst und wahr und können durch ihren Instinkt intuitiv zwischen harmlosen Menschen und potentiell nicht harmlosen Menschen unterscheiden und merken sich jahrelang Gesichter.

SteveBLN
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Re: Effektiver Einbrecherschutz

Beitrag von SteveBLN » 06.12.2018, 00:13

PREUSSE hat geschrieben:
05.12.2018, 20:08
Daher hat geschrieben:
05.12.2018, 11:37


Ok, hab mich mal im Internet schlau gemacht. Da hast du ja eine interessante Rasse. Ich kann mir vorstellen, dass die Ausbildung bzw. Prüfungen sehr anspruchsvoll sind. Die werden ja auch beim Zoll und Rettungswesen eingesetzt. Ein guter Wächter und Schutzhund. Also ich kann mir schon vorstellen dass man an denen nicht so leicht vorbei kommt. Und gerade wenn du auch noch zwei davon hast. :grin:
Ich habe mehrere Jahre warten müssen, bis ich meine beiden bekommen habe vom Züchter. Allgemeines Muster der Züchter äussert sich in diversen Fragen wie: Haben Sie einen Garten respektive eine Auslaufmöglichkeit für die Hunde, Hatten Sie schon einmal Hunde, Wissen Sie worauf Sie sich bei dieser Hunderasse einlassen? Haben Sie genügend Zeit für die Hunde? Sind Sie im Hunde Verein? Wollen Sie Hunde Sport machen? etc. Beantwortest du eine Frage nicht zur Zufriedenheit des Züchters bist du raus. Von sieben Welpen hat die US Army drei bekommen, die britische Army zwei und zwei private Personen, darunter ich. Zweimal die Woche ist Training im Hundeverein und die letzte Woche Trainingslager in MV mit Teilnehmern aus ganz Deutschland. Mir macht alles viel Spaß und jeden Tag empfinde ich als Bereicherung mit meinen Hunden. Ein Leben ohne Hund ist kein Leben :grin:
Hatte erst gelesen Trainingslager im MV und war etwas irritiert :mrgreen:

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Ray
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Re: Effektiver Einbrecherschutz

Beitrag von Ray » 06.12.2018, 09:26

PREUSSE hat geschrieben:
05.12.2018, 21:17
Hunde ... merken sich jahrelang Gesichter.
Sicher, dass es nicht der Geruch ist? Hunde sehen ja bekanntermaßen schlecht und riechen überragend.
Ich ändere meine Meinung minütlich. Christian Lindner Fußballgott.

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Re: Effektiver Einbrecherschutz

Beitrag von PREUSSE » 06.12.2018, 10:26

Ray hat geschrieben:
06.12.2018, 09:26
PREUSSE hat geschrieben:
05.12.2018, 21:17
Hunde ... merken sich jahrelang Gesichter.
Sicher, dass es nicht der Geruch ist? Hunde sehen ja bekanntermaßen schlecht und riechen überragend.
Das ist richtig Ray. Über den Geruch werden vordergründig Personen identifiziert, aber auch über die Stimme

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rotergrobi
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Re: Effektiver Einbrecherschutz

Beitrag von rotergrobi » 07.12.2018, 05:58

Hund riechen extrem gut, das stimmt, aber sie sehen nicht schlecht, ganz im Gegenteil, es sind extrem aufmerksame Beobachter.
Die Sache mit dem Rudel und dem unterordnen unter einen Rudelführer ist auch nicht mehr ganz Stand der Wissenschaft, auch wenn der kleine Mexikaner auf Sixx das immer noch erzählt.
Die Hierarchien unter Hunden sind sehr dynamisch und extrem kontextabhängig, da ist kein "Alphatier", was sagt, wo es lang geht, selbst unter Wölfen nicht.
Und das Hunde annehmen, dass ein Mitglied einer anderen Spezies (Mensch) ein Teil eines Rudels sei und sogar ein Rudelführer, das ist auch nicht mehr ganz aktuell. Lernverhalten von Hunden und das im Anschluss gezeigte Verhalten ist komplexer als zu schauen, "wer ist hier der Boss, ich mach was der will".
Zudem zeichnet gerade Wachhunde aus, dass sie in der Regel (wie fast alle Hunde) nicht in einem Rudel leben, sondern sehr autonom eigene Entscheidungen treffen. Überhaupt leben die wenigsten Hunde bei uns in Rudeln, allenfalls pensionierte Kreisvorsitzende von irgendwelchen Schäferhundvereinen kommen noch mit diesen alten Wolfsrudel- und Alphatiermetaphern um die Ecke, Kynologen wissen inzwischen aber, dass sich Hunde im Laufe ihrer Entwicklungsgeschichte von einem Rudeltier in einen hoch spezialisierten Sozialpartner verwandelt haben (je nachdem ob sie für Jagdzwecke, Wachzwecke oder zB als Gesellschaftshund gezüchtet wurden) und selbst Wölfe anders funktionieren als "Führer befiehlt, wir folgen".
Dennoch würde ich für den Anfang - um zum Thema zurückzukommen - die Lupus XT1 empfehlen (da wären sie wieder, die Wölfe), das ist ein effektives, modular aufgebautes System, und beschützt unser Haus (neben den beiden Kläffern) bisher sehr gut. Kamera geht auch einzubinden, Smarthome auch zum Teil.

PREUSSE
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Re: Effektiver Einbrecherschutz

Beitrag von PREUSSE » 07.12.2018, 19:03

rotergrobi hat geschrieben:
07.12.2018, 05:58
Hund riechen extrem gut, das stimmt, aber sie sehen nicht schlecht, ganz im Gegenteil, es sind extrem aufmerksame Beobachter.
Die Sache mit dem Rudel und dem unterordnen unter einen Rudelführer ist auch nicht mehr ganz Stand der Wissenschaft, auch wenn der kleine Mexikaner auf Sixx das immer noch erzählt.
Die Hierarchien unter Hunden sind sehr dynamisch und extrem kontextabhängig, da ist kein "Alphatier", was sagt, wo es lang geht, selbst unter Wölfen nicht.
Und das Hunde annehmen, dass ein Mitglied einer anderen Spezies (Mensch) ein Teil eines Rudels sei und sogar ein Rudelführer, das ist auch nicht mehr ganz aktuell. Lernverhalten von Hunden und das im Anschluss gezeigte Verhalten ist komplexer als zu schauen, "wer ist hier der Boss, ich mach was der will".
Zudem zeichnet gerade Wachhunde aus, dass sie in der Regel (wie fast alle Hunde) nicht in einem Rudel leben, sondern sehr autonom eigene Entscheidungen treffen. Überhaupt leben die wenigsten Hunde bei uns in Rudeln, allenfalls pensionierte Kreisvorsitzende von irgendwelchen Schäferhundvereinen kommen noch mit diesen alten Wolfsrudel- und Alphatiermetaphern um die Ecke, Kynologen wissen inzwischen aber, dass sich Hunde im Laufe ihrer Entwicklungsgeschichte von einem Rudeltier in einen hoch spezialisierten Sozialpartner verwandelt haben (je nachdem ob sie für Jagdzwecke, Wachzwecke oder zB als Gesellschaftshund gezüchtet wurden) und selbst Wölfe anders funktionieren als "Führer befiehlt, wir folgen".
Mich würde einmal interessieren, auf welchen Quellen Deine Aussagen beruhen. Du beziehst Dich auf den Stand der der Wissenschaft, jedoch nennst Du keine Quellen. Alleine das Du offensichtlich den Unterschied zwischen Hütehund und Wachhund durcheinander wirst, zeigt Kompetenz :grin: Ein Hund ist kein Rudeltier? Göttlich :grin: Aus welchem Forum hast Du Deine Erkenntnisse`? :grin:

AtzUl
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Re: Effektiver Einbrecherschutz

Beitrag von AtzUl » 07.12.2018, 19:07

Ich glaube er meint im Fall, wenn sie der "Arbeit" als Wachhund nachgehen. Und nicht von der Natur aus. Meistens bewachen ja 1-3 Hunde ein kleines oder mittleres Gelände. Da sind sie ja ausgebildet und verlassen sich nicht auf ihre reinen Instinkte.

Vielleicht sollte man einen " Hunde und Katzen Thread" aufmachen? ;)
Ha-Ho-He Hertha BSC !

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gronf
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Re: Effektiver Einbrecherschutz

Beitrag von gronf » 07.12.2018, 19:56

AtzUl hat geschrieben:
07.12.2018, 19:07
Vielleicht sollte man einen " Hunde und Katzen Thread" aufmachen? ;)
Gute Idee :)
Wer bei uns einbricht, bricht sich die Haxen. Wir haben vier Katzen.. dass wir noch gesunde Knochen haben muss einem Schutzengel geschuldet sein.

Hunde.. kommt auf die Rasse und die "Einsatzumgebung" an.. für draußen 'n kleiner Kangal und der Drops ist gelutscht.
Drinnen..nun, Rehpinscher würd ich jetzt nicht einsetzen wollen..vielleicht 40-50 Stück, aber einer? Besser nich..

Wie wärs mit ner Übungs-Claymore in Kopfhöhe.. nein, war'n Spaß! Nich machen! Neieeen!

Ach, ich werd mir mal den ganzen Fred durchlesen, bevor ich irgendwas wiederhole oder gar Blödsinn von mir gebe ;)

SCNR :sorry:

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Re: Effektiver Einbrecherschutz

Beitrag von PREUSSE » 07.12.2018, 20:11

gronf hat geschrieben:
07.12.2018, 19:56
AtzUl hat geschrieben:
07.12.2018, 19:07
Vielleicht sollte man einen " Hunde und Katzen Thread" aufmachen? ;)
Gute Idee :)
Wer bei uns einbricht, bricht sich die Haxen. Wir haben vier Katzen.. dass wir noch gesunde Knochen haben muss einem Schutzengel geschuldet sein.

Hunde.. kommt auf die Rasse und die "Einsatzumgebung" an.. für draußen 'n kleiner Kangal und der Drops ist gelutscht.
Drinnen..nun, Rehpinscher würd ich jetzt nicht einsetzen wollen..vielleicht 40-50 Stück, aber einer? Besser nich..

Wie wärs mit ner Übungs-Claymore in Kopfhöhe.. nein, war'n Spaß! Nich machen! Neieeen!

Ach, ich werd mir mal den ganzen Fred durchlesen, bevor ich irgendwas wiederhole oder gar Blödsinn von mir gebe ;)

SCNR :sorry:
Unsere Hundetrainerin( nimmt als staatlich geprüfte Hundeexpertin die Hunde der Polizei ab ) :grin: in der Junghunde Gruppe hatte einen Kangal. Bei ihr wurde eingebrochen und der Kangal hat ncht einmal angeschlagen :grin: Bei Youtube vertreibt der Kangal W#lfe und Raubkatzen :grin:

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rotergrobi
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Re: Effektiver Einbrecherschutz

Beitrag von rotergrobi » 08.12.2018, 07:18

PREUSSE hat geschrieben:
07.12.2018, 19:03


Mich würde einmal interessieren, auf welchen Quellen Deine Aussagen beruhen. Du beziehst Dich auf den Stand der der Wissenschaft, jedoch nennst Du keine Quellen. Alleine das Du offensichtlich den Unterschied zwischen Hütehund und Wachhund durcheinander wirst, zeigt Kompetenz :grin: Ein Hund ist kein Rudeltier? Göttlich :grin: Aus welchem Forum hast Du Deine Erkenntnisse`? :grin:
Ein Rudeltier ist ein Tier, das in einem Rudel lebt. Leben Hunde heutzutage in Rudeln in der Stadt? Du hast da Reste von Rudelverhalten, aber der Hund ist kein reines Rudeltier mehr, genausowenig wie Menschen Baumbewohner sind, vom Hambacher Forst abgesehen.
Der Hund stammt vom Wolf ab, der ist ein Rudeltier, soweit so richtig. Die ganze Rudeltheorie beruht darauf, dass man Dinge, die man beim Wolf beobachtet, überträgt auf Hunde, die sich aber aufgrund extremen Zuchtdruckes von Wölfen unterscheiden und auch absolut nicht mehr im selben Lebensraum wie Wölfe leben. Denn alleine im Wohnzimmer einer Rentnerin leben und von Chappi leben ist etwas anderes, als in einem Wolfsrudel polnische Wälder durchstreifen.
Übrigens wüsste ich nicht, wo ich nicht zwischen Wachhunden und Hütehunden unterschieden habe.
Mein Wissen nehme ich nicht aus Internetforen, sondern von Fortbildungen oder Workshops, die ich etwa bei Dr. Feddersen-Petersen, Dr. Gansloßer, Grewe, oder Baumann besucht habe. Auch deren Bücher habe ich verschlungen.
Meine Freundin ist seit vielen vielen Jahren Hundetrainerin, daher habe ich da einen Bezugspunkt und beschäftige mich als Hundehalter mit dieser Thematik aus Interesse. Ich habe sie - als es verpflichtend wurde - auf die staatliche Prüfung zur Hundetrainerin vorbereitet. Und da ich in allem sehr wissenschaftsorientiert handele, wälze ich eben erstmal Forschungsergebnisse...ich will dir aber deine Überzeugungen zu Hunden, woher die auch immer stammen, nicht nehmen. Ist halt meine Macke:
Dr. Feddersen-Petersen zB forscht seit Jahrzehnten an Wölfen, ist DIE Expertin zu Wolfsverhalten oder Ausdrucksverhalten von Hunden weltweit und hat Wölfe sowohl in Freiheit als auch in Gefangenschaft beforscht. Ihr Fazit:
Es ist furchtbar, wenn Trainer sich immer wieder auf irgendeinen Klimbim berufen, den die Wölfe angeblich auch so machen – allein diese Hierarchie-Mythen mit dem Alphatier, weshalb der Mensch zuerst und vor dem Hund durch die Tür gehen muss und solche Sachen. Sie stimmen hinten und vorne nicht, existieren weder bei Wölfen noch bei Hunden.

oder:
Hunde sind keine Wölfe. Hunde sind die Haustiere des Menschen – das ist das, was sie sehr stark kennzeichnet. Sie haben so viele Besonderheiten, die gleichzeitig den Menschen charakterisieren, und passen ergo exzellent zu ihm.
Hunde sind eben dadurch gekennzeichnet, dass sie mit Menschen zusammenleben, von Menschen weiter gezüchtet wurden, um ganz bestimmtes Verhalten an den Tag zu legen. Und sie leben als Begleiter von Menschen nicht mehr in Rudeln. Das macht Hunde aus. Und nicht, dass sie von Wölfen abstammen.

Aber wir werden off-topic.

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Re: Effektiver Einbrecherschutz

Beitrag von rotergrobi » 08.12.2018, 07:33

PREUSSE hat geschrieben:
07.12.2018, 20:11


Unsere Hundetrainerin( nimmt als staatlich geprüfte Hundeexpertin die Hunde der Polizei ab ) :grin: in der Junghunde Gruppe hatte einen Kangal. Bei ihr wurde eingebrochen und der Kangal hat ncht einmal angeschlagen :grin: Bei Youtube vertreibt der Kangal W#lfe und Raubkatzen :grin:
Das kann ich bestätigen. Auch ich kenne Kangals, die extrem kuschlig sind und in Städten keinerlei "Herdenschutzverhalten" zeigen. Auch bei Schäfern eingesetzte Kangals oder Kangalmischlinge zeigen ja das Verhalten erst, wenn sie zusammen mit Schafen großgezogen werden und in diesem Lebensraum groß werden.
In der Stadt können sie ziemliche Zeitbomben sein, da sie sehr autonom denken, keine starke Bindung aufbauen und aufgrund ihres Phlegmas oft so wirken, als könnten sie keiner Fliege was zu Leide tun.
Ich erinnere mich an einen Fall aus dem Park neben unserer ehemaligen Wohnung, in dem ein aus der Türkei importierter, uns bekannter Kangal, der als Kuscheltier einer Zweijährigen aufwuchs und dort jahrelang ohne Leine rumlief, weil er echt durch und durch "lieb" war, einen etwas aufdringlichen Mops tot gebissen hat. Das hat keine 10 Sekunden gedauert. Danach hat er sich wieder neben den Kinderwagen gelegt und weiter gedöst. Weder davor noch danach hat er wieder ein solches Verhalten gezeigt. Allerdings läuft er jetzt nur noch angeleint und mit Maulkorb durch den Park.
Die würde auch nicht anschlagen bei Einbrechern. Oder ihn töten. Man weiß es nicht...sind echt Wundertüten.

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Re: Effektiver Einbrecherschutz

Beitrag von PREUSSE » 08.12.2018, 10:54

rotergrobi hat geschrieben:
08.12.2018, 07:18
PREUSSE hat geschrieben:
07.12.2018, 19:03


Mich würde einmal interessieren, auf welchen Quellen Deine Aussagen beruhen. Du beziehst Dich auf den Stand der der Wissenschaft, jedoch nennst Du keine Quellen. Alleine das Du offensichtlich den Unterschied zwischen Hütehund und Wachhund durcheinander wirst, zeigt Kompetenz :grin: Ein Hund ist kein Rudeltier? Göttlich :grin: Aus welchem Forum hast Du Deine Erkenntnisse`? :grin:
Ein Rudeltier ist ein Tier, das in einem Rudel lebt. Leben Hunde heutzutage in Rudeln in der Stadt? Du hast da Reste von Rudelverhalten, aber der Hund ist kein reines Rudeltier mehr, genausowenig wie Menschen Baumbewohner sind, vom Hambacher Forst abgesehen.
Der Hund stammt vom Wolf ab, der ist ein Rudeltier, soweit so richtig. Die ganze Rudeltheorie beruht darauf, dass man Dinge, die man beim Wolf beobachtet, überträgt auf Hunde, die sich aber aufgrund extremen Zuchtdruckes von Wölfen unterscheiden und auch absolut nicht mehr im selben Lebensraum wie Wölfe leben. Denn alleine im Wohnzimmer einer Rentnerin leben und von Chappi leben ist etwas anderes, als in einem Wolfsrudel polnische Wälder durchstreifen.
Übrigens wüsste ich nicht, wo ich nicht zwischen Wachhunden und Hütehunden unterschieden habe.
Mein Wissen nehme ich nicht aus Internetforen, sondern von Fortbildungen oder Workshops, die ich etwa bei Dr. Feddersen-Petersen, Dr. Gansloßer, Grewe, oder Baumann besucht habe. Auch deren Bücher habe ich verschlungen.
Meine Freundin ist seit vielen vielen Jahren Hundetrainerin, daher habe ich da einen Bezugspunkt und beschäftige mich als Hundehalter mit dieser Thematik aus Interesse. Ich habe sie - als es verpflichtend wurde - auf die staatliche Prüfung zur Hundetrainerin vorbereitet. Und da ich in allem sehr wissenschaftsorientiert handele, wälze ich eben erstmal Forschungsergebnisse...ich will dir aber deine Überzeugungen zu Hunden, woher die auch immer stammen, nicht nehmen. Ist halt meine Macke:
Dr. Feddersen-Petersen zB forscht seit Jahrzehnten an Wölfen, ist DIE Expertin zu Wolfsverhalten oder Ausdrucksverhalten von Hunden weltweit und hat Wölfe sowohl in Freiheit als auch in Gefangenschaft beforscht. Ihr Fazit:
Es ist furchtbar, wenn Trainer sich immer wieder auf irgendeinen Klimbim berufen, den die Wölfe angeblich auch so machen – allein diese Hierarchie-Mythen mit dem Alphatier, weshalb der Mensch zuerst und vor dem Hund durch die Tür gehen muss und solche Sachen. Sie stimmen hinten und vorne nicht, existieren weder bei Wölfen noch bei Hunden.

oder:
Hunde sind keine Wölfe. Hunde sind die Haustiere des Menschen – das ist das, was sie sehr stark kennzeichnet. Sie haben so viele Besonderheiten, die gleichzeitig den Menschen charakterisieren, und passen ergo exzellent zu ihm.
Hunde sind eben dadurch gekennzeichnet, dass sie mit Menschen zusammenleben, von Menschen weiter gezüchtet wurden, um ganz bestimmtes Verhalten an den Tag zu legen. Und sie leben als Begleiter von Menschen nicht mehr in Rudeln. Das macht Hunde aus. Und nicht, dass sie von Wölfen abstammen.

Aber wir werden off-topic.
Ich befürchte, wir werden auf keinen gemeinsamen Nenner kommen, da ich wissenschaftlichen Exkursionen schon immer skeptisch gegenüber stehe, denn was die Wissenschaft als erwiesen betrachtet hat, wurde wenige Jahre später widerlegt, in fast jedem Forschungsgebiet. Ein Beispiel: Cholesterin.Es hieß seitens der Wissenschaft, esst keine Eier, sie sind verantwortlich für Cholesterin. Dies ist mittlerweile widerlegt. Dafür stellvertretend gibt es tausende andere Beispiele. Kein Wunder, handelt es sich doch bei Wissenschaftler um sehr eitle Menschen, welche alle glänzen möchten mit Erkenntnissen. Ich sehe tagtäglich meine Hunde und stelle ein Rudelverhalten fest. Sehr wohl bin ich zusammen mit meiner Frau die Alpha Tiere. Innerhalb meiner Hunde gibt es auch ein Alpha Tier. Gehe ich mit meinen Hunden spazieren und treffe auf andere Hunde, zeichnet sich auch dort schnell eine Hierarchie ab die sich durch Demuts Gesten äussert.
Abschließend scheinen mir Hunde ein geeigneter Schutz gegen Einbrecher zu sein. Zusammen mit dem Arlo.Netgear. System fühle ich mich sehr sicher.

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Re: Effektiver Einbrecherschutz

Beitrag von gronf » 08.12.2018, 12:39

PREUSSE hat geschrieben:
07.12.2018, 20:11
Bei ihr wurde eingebrochen und der Kangal hat ncht einmal angeschlagen :grin: Bei Youtube vertreibt der Kangal Wölfe und Raubkatzen :grin:
Ne gute Freundin hat'n Kangal auf ihrem rückseitigen Gelände ihres Hauses und der hatte den Postboten an die Hauswand genagelt (was macht der auch einfach das Tor nach hinten auf und geht HINTER das Haus?). Stehen ja überall Schilder, dass der Bereich bewacht wird.
Und ja, der Hund schlug nicht "an", sondern "auf"..

Wir dürfen auch nicht vergessen, dass Hund nicht gleich Hund ist.. aber was schreib ich.. Du kennst Haus- und Hoftiere sicher auch gut genug. :)

Happy Days :)

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Re: Effektiver Einbrecherschutz

Beitrag von rotergrobi » 09.12.2018, 20:50

PREUSSE hat geschrieben:
08.12.2018, 10:54

Ich befürchte, wir werden auf keinen gemeinsamen Nenner kommen, da ich wissenschaftlichen Exkursionen schon immer skeptisch gegenüber stehe, denn was die Wissenschaft als erwiesen betrachtet hat, wurde wenige Jahre später widerlegt, in fast jedem Forschungsgebiet. Ein Beispiel: Cholesterin.Es hieß seitens der Wissenschaft, esst keine Eier, sie sind verantwortlich für Cholesterin. Dies ist mittlerweile widerlegt. Dafür stellvertretend gibt es tausende andere Beispiele. Kein Wunder, handelt es sich doch bei Wissenschaftler um sehr eitle Menschen, welche alle glänzen möchten mit Erkenntnissen. Ich sehe tagtäglich meine Hunde und stelle ein Rudelverhalten fest. Sehr wohl bin ich zusammen mit meiner Frau die Alpha Tiere. Innerhalb meiner Hunde gibt es auch ein Alpha Tier. Gehe ich mit meinen Hunden spazieren und treffe auf andere Hunde, zeichnet sich auch dort schnell eine Hierarchie ab die sich durch Demuts Gesten äussert.
Abschließend scheinen mir Hunde ein geeigneter Schutz gegen Einbrecher zu sein. Zusammen mit dem Arlo.Netgear. System fühle ich mich sehr sicher.
Sich darüber zu informieren, wie die Welt beschaffen ist, und nach welchen Prinzipien sie funktioniert, ist eben eine mühsame Sache. Das Beispiel mit dem Cholesterin hast du übrigens - wie so vieles - nicht ganz verstanden, schon weil du ja nicht mal zwischen HDL und LDL unterscheidest.
Genausowenig, wie du, deine Frau und deine Hunde ein Rudel darstellen, denn Rudel umfassen Artgenossen, und ihr zwei seid keine Hunde, das wissen deine Hunde auch.
Und das von dir beschriebene Verhalten ist keines, das du in Hunderudeln oder Wolfsrudeln in der von dir beschriebenen Weise als Ausdruck einer starren Hierarchie findest. Und deine Demutsgesten sind schlicht völlig normale Beispiele hündischen Ausdrucksverhaltens, so kommunizieren die, das hat nix mit Hierarchien zu tun.
Aber das interessiert dich ja eh nicht, genausowenig wie dich bayerschmidts Ausführungen zum Beginn des 2. Weltkriegs interessiert haben damals, weil deine Überzeugungen losgelöst von der Realität sind. Und da fügt sich - die Spitze sei erlaubt - das von dir angenommene Alphatier-Führerprinzip in Hunderudeln ganz gut ein in deine Denkwelt.

Der Unterschied ist eben, dass du zwar sehr meinungsstark bist, deine Weltsicht aber nicht daran ausrichtest, wie die Welt so funktioniert, und Menschen vertraust, die sich jahrzehntelang damit forschend auseinandersetzen, sondern du dir einfach Behauptungen und anekdotische Beobachtungen rauspickst, die zu deinen starren Überzeugungen passen.

Ich hab keine Wölfe im unserem Wald vor der Tür und nur zwei Hunde. Das ist keine Grundlage, um irgendwas Substantielles rauszufinden, also lese ich nach bei Leuten, die Ahnung davon haben. Genauso wie ich hoffe, dass mich behandelnde Ärzte den aktuellen Forschungsstand verfolgen, die Ingenieure, die mein Auto gebaut haben, auf dem Stand der Technik sind und der Heizungstechniker, der meine Gastherme wartet, nicht nur denkt, dass die schon okay sein wird, weil er das Ding so genau nicht versteht, ist ja auch mühsam, sich da einzuarbeiten. Und ich denke, das hoffst du vermutlich auch, dass die Dienstleister, die dich umgeben, Ahnung haben, und nicht nur Stimmen in ihrem Kopf.
Insofern: Klar kommen wir auf einen Nenner: Hunde helfen zur Abschreckung gegen Einbrecher.
Aber wie wir uns die Welt erklären, da werden wir in der Tat nicht handelseinig.

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Ray
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Re: Effektiver Einbrecherschutz

Beitrag von Ray » 09.12.2018, 20:58

Ach Grobi, Du verkopfte Natur ...

Wissenschaft, ja die Wissenschaft ist ja soooooooooo eindeutig und hat immer Recht und es gibt keineswegs Strömungen und "Moden", die sich ändern. Es kommt auch niemals vor, dass Erkenntnisse, die jahrhundertelang für bare Münze genommen wurden, auf einmal widerlegt werden.
Ich ändere meine Meinung minütlich. Christian Lindner Fußballgott.

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Jenner
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Re: Effektiver Einbrecherschutz

Beitrag von Jenner » 09.12.2018, 22:18

rotergrobi hat geschrieben:
09.12.2018, 20:50
Das Beispiel mit dem Cholesterin hast du übrigens - wie so vieles - nicht ganz verstanden, schon weil du ja nicht mal zwischen HDL und LDL unterscheidest.
Doch, das hat er sehr gut verstanden. Wie viele Eier Du zu Dir nimmst, hat weder auf das Gesamtcholesterin, noch auf den LDL/HDL-Quotienten einen nennenswerten Einfluss.
"Das edelste Beispiel für seelische Robustheit, verbunden mit einem feinen Schuss Selbstironie, ist seit jeher der Herthaner". - aus einem Vortrag im Rahmen eines Fachsymposiums zum Thema Resilienz

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Re: Effektiver Einbrecherschutz

Beitrag von bayerschmidt » 09.12.2018, 23:14

Wissenschaft auch mal kritisch zu hinterfragen ist ok. Das konsequente Leugnen derselben und sein Wssen nur noch aus eigener Beobachtung (und natürlich „kritischen“ Anti-Mainstream-Medien) ziehen zu wollen, nun ja, das ist dann ziemlich verschroben.

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MikeSpring
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Re: Effektiver Einbrecherschutz

Beitrag von MikeSpring » 10.12.2018, 06:42

rotergrobi hat geschrieben:
09.12.2018, 20:50


Sich darüber zu informieren, wie die Welt beschaffen ist, und nach welchen Prinzipien sie funktioniert, ist eben eine mühsame Sache. Das Beispiel mit dem Cholesterin hast du übrigens - wie so vieles - nicht ganz verstanden, schon weil du ja nicht mal zwischen HDL und LDL unterscheidest.
Genausowenig, wie du, deine Frau und deine Hunde ein Rudel darstellen, denn Rudel umfassen Artgenossen, und ihr zwei seid keine Hunde, das wissen deine Hunde auch.
Da muss ich Dir ein wenig widersprechen. Klar wissen die Hunde, dass Du kein Hund bist. Aber das Rudel nur aus Artgenossen bestehen können, stimmt so nicht. Da bin ich wieder bei den Wölfen: Forscher haben bewiesen, dass es möglich ist, für einen Artfremden - und der Mensch ist da ziemlich artfremd - Teil des Rudels zu werden. Das ist schwierig und schmerzhaft - die Wölfe schnappen in der "Erprobung" auch mal zu, aber Du solltest es dann zulassen und dich nicht wehren, aber es ist möglich. Und ja, sie wissen, dass Du kein Wolf bist. Sie ahnen sogar, dass Dir ohne Fell kalt sein muss, uns versuchen Dich bei Bedarf zu wärmen. Auch Futtergaben von den Wölfen "Deines" Rudels wirst Du dann bekommen.
Niemand ist HERTHA als wir.

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Re: Effektiver Einbrecherschutz

Beitrag von Zauberdrachin » 10.12.2018, 09:29

Die aus meiner SIcht beste Einbrecherabwehr darf man wohl nicht machen, da sich die nicht verletzen dürfen.
Nagelbretter, Stolperdrähte, iwas unter Strom setzen ... wohl alles verboten ... so wurde ich belehrt.
Darf man nicht mal machen, wenn Leuchtschild hängt "Betreten auf eigene Gefahr!".

Ansonsten gelten die generellen Tipps wie Lärm und Licht, was rotergrobi schon nannte, bzw. für hohen Zeitaufwand zu sorgen.

Rolläden können von innen mit Keilen gut gesichert werden.
Sind überall Rolläden vorhanden scheint mir das günstiger zu sein als alle diese neuen Dinge die es so gibt und welche daran gut verdienen.
Ich frage mich, was es mir nützt wenn ein Einbrecher gefilmt wird, der dann eh nicht gefasst wird und Eigentum ist auch weg. Geht gar nicht darum, dass man das ersetzt bekäme.

Ich will nicht, dass wer ohne meine Einwilligung meine Wohnung/mein Haus betritt.
Sollte ein Einbrecher die verkeilten Rolläden doch überwinden und auch nur leicht bewegen ... Bewegungsmelder (für jede Bewegung) 500W-Strahler voll auf die Scheibe. Zusätzlich noch einen auf Wärme gekoppelt mit Sirene sofern der Einbrecher sich auch vom Licht nicht abschrecken lässt. Oder statt Sirene was was mp3 abspielt , laute Stimme "Guten Abend, kann ich mal bitte ihren Ausweis sehen?"

Als meine Eltern noch in einem recht separat stehenden Häuschen wohnten hat meine Mutter eine regelrechte Armada von Glasflaschen, Gläsern an den Einstiegsbereichen deponiert ... Alu-Leiter gegen Tür gelehnt ... knallt das weg sind das "Schockgeräusche".
Alle Formen von "Windspielen" ...

Und stets nicht vergessen: Die Wahrnehmung und das Denken von Menschen.
Kreativ gewinnt. :smiley:

Meine und die Familien-Denkweise ist es halt, wie man merkt, den reinen Einstieg in die Wohnung zu verhindern. Überwindet ein Einbrecher das, Glückwunsch. Darf dann als Belohnung auch die Beute mitnehmen. Wenn denn welche da ist :lol:
Einer den ich kenne meinte mal: Wenn die es schaffen meinen 84 Zoll TV rauszubekommen bekommen die 'nen Orden. ;)

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rotergrobi
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Re: Effektiver Einbrecherschutz

Beitrag von rotergrobi » 10.12.2018, 09:49

Jenner hat geschrieben:
09.12.2018, 22:18
rotergrobi hat geschrieben:
09.12.2018, 20:50
Das Beispiel mit dem Cholesterin hast du übrigens - wie so vieles - nicht ganz verstanden, schon weil du ja nicht mal zwischen HDL und LDL unterscheidest.
Doch, das hat er sehr gut verstanden. Wie viele Eier Du zu Dir nimmst, hat weder auf das Gesamtcholesterin, noch auf den LDL/HDL-Quotienten einen nennenswerten Einfluss.
Nun, ich bin kein ernährungswissenschaftler, aber wie bei allem im Nahrungsbereich sehen andere Forscher das aber differenzierter und das wird in 10 Jahren bestimmt auch wieder andere Stimmen geben. So geht Wissenschaft. Aber es stimmt, dass die ursprüngliche Annahme bezüglich Eiern überzogen war. Aber es gibt immer noch aktuelle Studien, die zeigen, dass in Abhängigkeit von der Menge gesättigter/ungesättigter Fettsäuren in der restlichen Nahrung ein hoher Eiekonsum zu einem Anstieg von LDL im Serum führen. Aber das die ursprüngliche These falsch war, haben eben auch "eitle" Forscher rausgefunden; ohne Menschen, die sich mit den Details unser uns umgebenen Welt befassen, wüssten wir immer noch nicht, ob Eier nun was machen mit dem Cholesterin oder nicht.
Aber Studien zu Nahrung haben nun auch Besonderheiten, denn niemand ernährt sich ja von einem Nahrungsmittel allein und die Kofaktoren sind kaum vernünftig zu kontrollieren und langfristige Doppelblindstudien gibt es auch nicht.
MikeSpring hat geschrieben:
10.12.2018, 06:42

Da bin ich wieder bei den Wölfen: Forscher haben bewiesen, dass es möglich ist, für einen Artfremden - und der Mensch ist da ziemlich artfremd - Teil des Rudels zu werden. Das ist schwierig und schmerzhaft - die Wölfe schnappen in der "Erprobung" auch mal zu, aber Du solltest es dann zulassen und dich nicht wehren, aber es ist möglich. Und ja, sie wissen, dass Du kein Wolf bist. Sie ahnen sogar, dass Dir ohne Fell kalt sein muss, uns versuchen Dich bei Bedarf zu wärmen. Auch Futtergaben von den Wölfen "Deines" Rudels wirst Du dann bekommen.
1. Was Forscher da "bewiesen" haben, das ist, das Wölfe mit anderen Spezies sozial interagieren. Genau wie ein Hund, der als Haustier bei dir lebt. Aber Herrchen, Frauchen und Hund sind kein Wolfs-Rudel, kein Hunde-Rudel und auch kein Hunde-Mensch-Rudel. Die leben zusammen und verhalten sich irgendwie zueinander. Es gibt Dutzende plausiblere Annahmen, um solches Verhalten oder Strukturen in Wolfsrudeln zu beschreiben. Die Alphatier-Hierarchie-These ist dazu schlicht nicht geeignet und inzwischen verworfen.

2. In der Debatte ging es ja zudem um andere Annahmen: Nämlich
a) dass Hunde wie Wölfe sind.
b) dass in Wolfsrudeln starre Hierarchien herrschen (und die lassen sich so eben nicht beobachten).
c) dass in Hunderudeln (die es kaum gibt) ebenfalls starre Hierarchien mit Alphatieren usw. herrschen, die man aber schon beim Wolf nicht beobachten kann. Und dass
d) und hier die nächste Übertragung - deshalb zwischen Menschen und ihrem Hund, die schon zahlenmäßig kaum in den Bereich eines Rudels kommen - ebenfalls starre Hierarchien herrschen und Menschen die Rolle eines Alphatiers haben, wie bei Wölfen (die die nicht haben), und deshalb
e) jede Form der Kommunikation zwischen Hunden auf der Straße oder Hunden und Menschen darin besteht, zu klären, wer das Alphatier ist und sich zu unterwerfen habe.

Und diese Thesen vertritt eben kein seriöser Kynologe oder Wolfsforscher mehr, weil sich das mit ihren Beobachtungen schlicht nicht deckt.

Wenn du jetzt sagst, dass beobachtet werden kann, dass Wölfe mit Menschen interagieren, wenn man sich lange genug mit ihnen beschäftigt, was ja stimmt, dann sagt uns dass ziemlich genau nix darüber, ob ein Dackel sein Herrchen als Alphatier und Rudelchef sieht, denn auf dem Weg zu dieser These liegt eine Vielzahl an Prämissen, die sich schlicht nicht beweisen lässt von Menschen, die ihr ganzes Leben lang Hunde und Wölfe erforschen.
Ray hat geschrieben:
09.12.2018, 20:58
Ach Grobi, Du verkopfte Natur ...

Wissenschaft, ja die Wissenschaft ist ja soooooooooo eindeutig und hat immer Recht und es gibt keineswegs Strömungen und "Moden", die sich ändern. Es kommt auch niemals vor, dass Erkenntnisse, die jahrhundertelang für bare Münze genommen wurden, auf einmal widerlegt werden.
Wenn du meinen Post gelesen hättest, dann hättest du bemerkt, dass das, was ich an der Wissenschaft schätze, eben genau deine Wahrnehmung unterstreicht. Dass eben Wissen kein kontingentes, immer stabiles Sammelsurium von Annahmen ist, sondern ein beständiges Ringen darum, was eben zur Zeit plausibel ist und sich deckt mit dem was man im Moment so rausfinden kann. Wissenschaft ist nicht eindeutig, und weil die von ihr beschriebene und gedeutete Welt komplex ist, darf sie das auch nicht sein.
Ohne eine Toleranz dafür, dass zB Wolfsforscher vor 40 Jahren noch was Anderes dachten, Mediziner vor 30 Jahren Eier noch verteufelt haben, und es jetzt besser wissen, kann man sich eben nur verkriechen in einer Welt, in der man bei seinen Ansichten bleibt und sich in einer Filterblase aufhält, die einem möglichst oft zusäuselt, dass die Welt genauso ist, wie ich mir das vorstelle und alle anderen haben den Schuss nicht gehört.
Und gerade du, der ja mutig einmal getätigte Aussagen über den Haufen wirft, wenn sie nicht mehr stimmig scheinen, solltest doch über ein hohes Maß an Uneindeutigkeitstoleranz verfügen.

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