Lucien Favre

Frühere Spieler, Trainer, Funktionäre und Angestellte von Hertha BSC

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Ray
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Re: Lucien Favre

Beitrag von Ray » 27.05.2020, 10:07

Fuxx, mal ganz ohne Schaum vorm Mund (wir beide), so sachlich wie möglich:
Jahrzehntelang hat Bayern sich vorrangig bei Konkurrenten, die ihnen gefährlich wurden, bedient. Das ist in gewisser Weise nicht vermeidbar (Weil Spieler von Mainz eben nicht interessant sind), aber wie z.B. Leverkusen wegtransferiert wurde, war schon einmalig.
Und eine Stufe tiefer macht das der BVB (Brandt, Schulz, Hazard, v.a Haaland - > alles niedrige Ausstiegsklauseln) auch
Das hat nachgelassen bei Bayern, etwas. Nicht weil man es nicht will, aber weil schlichtweg kaum Spieler bei Gladbach etc. hervorspriessen, die für Bayern geeignet sind.
DREI Säulen der Klopp-Meisterphase sind zu Bayern gegangen. DREI! Götze Hummels Lewa. Selbstverständlich war dies ein ganz, ganz mitentscheidender Faktor für acht Meisterschaften in Serie. Ich bestreite nicht, dass sie alle verdient waren - der BVB hat schlichtweg zu viele Fehler gemacht, v.a. der Irrglaube unter Tuchel, sämtliche Kämpfertypen a la Bender durch Spielertypen ersetzen zu können, als Höhepunkt noch die gesamte Abwehr. Das hat man mit viel Aufwand (Delaney, Can, Witsel, Hummels - VIER Stellschrauben!) korrigiert.

Ich sehe den BVB-Kader als stark, aber eben nicht als stark genug an, die Bayern wirklich zu kegeln. Auch wenn ich Bayern nicht mehr als ernsthaften Anwärter auf den CL-Titel sehe. Dafür ist mir der Kader zu klein, die Ergänzungsspieler zu belanglos und die meisten doch zu alt und zu satt. Aber um vor Hakimi, Guerrero und co. zu stehen, reicht es im Normalfall. Locker.

Was ich im wesentlichen vorrangig ausdrücken will: Bei Bayern reicht wirklich der schlechteste Manager der Liga (und den haben sie) und wirklich die dahingerotzteste aller Kaderplanungen ("Lewa macht noch 2 Jahre, dann ziehen wir die Ausstiegsklausel Haaland") um das Level zu halten. Zusätzlich bietet man eben bis an irgendwelche Schmerzgrenzen um Sané und Havertz mit, das sind Spieler, die auch einäugige Spukis mit monatlichem Sportschauscouting nicht übersehen können.
Beim BVB hingegen ist zumindest die Hälfte der Kaderplanung (die andere ist auch Ausstiegsklauselziehen bei allseits bekannten Spielern) etwas ganz ganz kreatives, was die Liga bereichert. Wer kannte denn Dembelé, Sancho, Auba, Mikitaryan, Guerrero, Hakimi, Reyna, Pulisic etc., bevor sie beim BVB zu Goldjungs wurden? Bayern hat da EINEN, Davies.
Und sorry, einem Verein, der eine Art "Best Of Kopplung " der Nachwuchsabteilungen anderer Vereine ist - oder gar ein verhunztes Coverversionsmedley, kann ich nicht die Daumen drücken.
Besonders krass wird es dann, wenn Bayern-Fans hämisch zu Leverkusen-Fans schauen, wenn Bayern durch ein Havertz-Tor Meister und Kusen Vize wurde a la "Wir sind Meister, ihr nicht, das zwölfte mal in Serie".
Wenn man den BVB wirklich verabscheut, dann kann man Dein Daumendrücken ja verstehen. Dieser Grund ist zumindest nachvollziehbar. Aber ansonsten? Echt? Das achte mal in Serie beklatschen? Nicht n bisschen langweilig? Wer ausser dem BVB soll denn da auch nur ansatzweise mal Kontra bieten? RB ist schon schwer vorstellbar ... und Kusen und Gladbach ... deren Gewürge gestern gesehen?
Der Zug ist abgefahren, da Bayern und BVB für belanglose Vorrunden, in denen 16 von 32 Teams weiterkommen und unter diesen 16 Teams die 15 erwartbaren sind und ein Aussenseiter, Jahr für Jahr mit Sponsoring etc. 50 Millionen einstreichen, die andere Vereine nicht haben. 50 Millionen für Freundschaftskicks mit Hin- und Rückspiel gegen einen Gegner a la Tottenham und 2 Gegner a la Piräus.
Schon in der ersten Runde englischer gegen spanischer Landesmeister wird es nie wieder geben.
Und nie wieder, dass Teams a la Lautern, Stuttgart, Bremen, eine Saison zuvor Achter, Überraschungsmeister werden. Ich finde das schandhaft.
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Herthafuxx
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Re: Lucien Favre

Beitrag von Herthafuxx » 27.05.2020, 10:46

ray, ich habe da null Schaum vorm Mund. Amüsiere mich mehr darüber.
Wenn der BVB sich eher als Ausbildungsklub sieht, werden sie auch weiter hinterher laufen. Die Titelchancen waren mal da, aber wenn man mit einem Tuchel nicht arbeiten kann, ständig die besten Spieler verkauft und auch keinen Kovac bei Bayern ausnutzen kann, sind sie selbst schuld. Mehr als einen Brazzo holen können die Bayern auch nicht machen. :P
Kovac wäre natürlich ein super Favre-Nachfolger.
Wielange brauchen die dort eigentlich, um mal Watzke und Zorc zu hinterfragen? An Mourinho als Coach sind die Fans wohl nur um sackhaaresbreite herumgekommen. Schade eigentlich, hätte ich denen auch gegönnt.
Und da du ja demnächst auch kein Sky mehr hast, musste dir die kommenden Erfolge der Flick-Bayern ja auch nicht mehr antun.

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Ray
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Re: Lucien Favre

Beitrag von Ray » 27.05.2020, 12:47

Aber Hertha will ich schon noch sehen.
Macht nur wenig Sinn bei erstes Spiel auf Amazon Prime, zweites auf Sky und drittes auf DAZN, nur damit NOCH mehr Kohle gescheffelt werden kann
Habe sky gekündigt und warte, was an Angeboten kommt.

Bayern hat jetzt trotz Kovac und Brazzo ne 20-4-4 Bilanz. Da ist es eben schwer, Meister zu werden für andere.
Früher reichten 61 Punkte, sowohl den Bayern (die am letzten Spieltag...) als auch der Konkurrenz vom Schlag Lautern Stuttgart Werder.
24-5-5 muss es am Ende sein, ansonsten kickst Du die Bayern nicht, erst Recht nicht bei verlorenen direkten Duellen.
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Re: Lucien Favre

Beitrag von PREUSSE » 28.05.2020, 00:19

Favrewird nie Meister. Er ist einfach nicht gut genug dazu :cooly: :lordpuffy: :wink2:

Zauberdrachin
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Re: Lucien Favre

Beitrag von Zauberdrachin » 28.05.2020, 04:08

Wenn man Trainer bewerten will und es um die Deutsche Meisterschaft geht, sollte man einen trainerunabhängigen Fakt grundsätzlich berücksichtigen:
Es gibt in der Bundesliga seit Jahren nur einen einzigen Verein, der einzig und alleine selbst bestimmt ob Spieler den Verein verlassen (dürfen) und das ist Bayern München!

Bei denen ist es zudem sogar egal ob da der Kader gegen Trainer motzt und mosert, die sind mit Ancelotti und auch mit Kovac Meister geworden. Und wenn es da einen Trainerwechsel unter der Saison gab ... klar ... auch Meister.
Bayern ist durch diese lange Meisterserie auch noch der Verein, der als einziger im Kader sehr viele Spieler hat, die wissen wie das geht mit Meister werden, "schlimmer" noch, die haben glattweg Routine darin.

Das ist etwas was sie immer wieder im Meisterschaftsrennen ausspielen. Egal ob die letzten Jahre Bayern eh oben stand oder mal aufholen musste, die werden partout nicht nervös. Diese Selbstverständlichkeit (volles Selbstbewusstsein) der Titelgewissheit, unbezahlbar.

Ich bin gespannt ob Favre nächste Saison alle Spieler behalten kann die er behalten will. Denn genau da fängt das Problem doch schon wieder an. Zudem fände ich es für den BVB ratsam, sie würden Reus abgeben. Er besitzt außer dem Verletzungsproblem noch eine andere "unangenehme" Eigenschaft: Wenn er in den allerwichtigsten Spielen dann wirklich unbedingt groß aufspielen muss und auch Tore erzielen ... geschieht das nicht!

Als der BVB mit Klopp zweimal nacheinander Meister wurde ... das war die blanke Kampfansage für Bayern und die (UH) haben da in 3 Bereichen verstärkt Gas gegeben. Zukäufe, einen Trainer wie Guardiola geholt (nur dadurch wechselte Götze zu Bayern) und dem direkten Konkurrenten geschadet (Götze, ein Jahr später und das auch noch ablösefrei Lewandowski).

Bayern konnte sich stets darauf verlassen, dass entweder sie oder ein anderer europäischer Topklub Zugriff auf die wichtigsten Eckpfeiler von Bayerns Konkurrenz bekommen. EInzig Bayern verliert nie seine Eckpfeiler.

Vor solch Hintergund ist es sehr müßig die Trainer der anderen Klubs zu kritisieren, diese Saison könnte man da von 4 Klubs und Trainern sprechen.
Die Trainerleistung müsste mittlerweile noch höher sein als die Klopp damals brachte bei den beiden Meistertiteln.

Der BVB kaufte schon clever ein (Witsel, Delaney, Can, Haaland), die Frage wird aber schon sein ... um weiter an einer möglichen Meisterelf arbeiten zu können ... bleiben Hakimi, aber vor allem Sancho?

Zudem hat der BVB eine für Titelambitionen ungünstige Wahl auf der Torwartposition getroffen. Allerdings war es wahrscheinlich die beste Wahl die da möglich war. Stichwort Momentum.
Leverkusen und Leipzig haben einen etwas besseren Torwart, BMG irgendwie auch ...

Favre lernt zudem auch immer noch weiter dazu. Das hilft ihm aber wenig, wenn er Spieler verlieren sollte die er unbedingt behalten will, doch der BVB nunmal nicht Bayern ist ...

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Someone
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Re: Lucien Favre

Beitrag von Someone » 29.05.2020, 12:19

Wer sich BILD+ leistet, kann lesen, wie Monsieur nun gegen Loddar zurückledert. :P

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Re: Lucien Favre

Beitrag von PREUSSE » 29.07.2020, 19:31

Wenn das stimmt, müsste man Favre verklagen :cooly:

Piszczek: Favre riet ihm bei Hertha zum Dortmund-Wechsel

https://www.t-online.de/region/id_88304 ... chsel.html

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coconut
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Re: Lucien Favre

Beitrag von coconut » 29.07.2020, 22:32

PREUSSE hat geschrieben:
29.07.2020, 19:31
Wenn das stimmt, müsste man Favre verklagen :cooly:

Piszczek: Favre riet ihm bei Hertha zum Dortmund-Wechsel

https://www.t-online.de/region/id_88304 ... chsel.html
Willst du dann auch alle Manager verklagen, die einem Spieler raten doch zu ihrem Verein zu wechseln?
Abgesehen davon ist das schlicht falsch.
Fakten:
1. Favre war da noch kein Trainer beim BvB
2. Er war auch kein Trainer mehr bei Hertha....
Piszczek wechselte zum 1.7.2010 zum BvB.
Man sollte nicht nur auf die Schlagzeilen schauen....
Bleibt Gesund!

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Jenner
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Re: Lucien Favre

Beitrag von Jenner » 30.07.2020, 14:29

Zumal in dem Artikel auch der Unsinn wiederholt wird, Favre hätte Piszczek zum RV umgeschult. Favre hat Piszczek auf allen möglichen Positionen eingesetzt, aber erst Funkel hat ihn konsequent als RV auflaufen lassen.
"Das edelste Beispiel für seelische Robustheit, verbunden mit einem feinen Schuss Selbstironie, ist seit jeher der Herthaner". - aus einem Vortrag im Rahmen eines Fachsymposiums zum Thema Resilienz

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HipHop
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Re: Lucien Favre

Beitrag von HipHop » 30.07.2020, 14:52

https://www.ruhrnachrichten.de/bvb/bvb- ... 67277.html

Aus 2019
Es ist zwar bekannt, dass es Lucien Favre war, der bei seiner ersten deutschen Trainerstation in Berlin Lukasz Piszczek vom Stürmer zum Rechtsverteidiger umschulte („Wir suchten für ein Freundschaftsspiel einen Spieler für diese Position und haben ihn ausprobiert. Er hat uns sofort überzeugt.“).

Noch unbekannt aber war Favres Rolle beim Wechsel von Piszczek zu Borussia Dortmund im Sommer 2010. Als Favre die Hertha längst verlassen hatte, bekam er einen Anruf der neuen Rechtsverteidiger-Hoffnung. „Plötzlich war Lukasz am Telefon, er erzählte mir, dass er ein Angebot des BVB habe und fragte, was er machen solle.“ Favre grinste bei der Erinnerung daran, seine Antwort von damals ging ihm auch jetzt noch locker über die Lippen. „Ich habe gesagt, da muss er zur Not auch zu Fuß hingehen.“
Jaja der Friedhelm ist ganz sicher der Große Umschuler... der war die personifizierte Spielerweiterentwicklungsmaschine. Kann sein das er der war der Piszczek dort regelmäßig aufgestellt hat, aber ob es auch seine Idee und sein „Umschulungs-Verdienst“ waren .... :gruebel: wohl eher nicht.

https://www.schwatzgelb.de/artikel/2020 ... as-nochmal
Lukasz Piszczek: Ich denke, wenn ich „Ja" sagen würde, würde ich lügen. (lacht) Auf keinen Fall. Ich wollte da nicht spielen! Wenn du, bis du 21 bist, immer vorne spielst, dann bist du immer darauf fokussiert, dass du angreifst. Trainer Favre hat mich woanders aufgestellt, aber nach den ersten fünf Spielen habe ich ihm gesagt: "Nächste Saison spiele ich da nicht mehr. Ihr müsst noch einen Verteidiger kaufen, ich spiele da nicht mehr!" Da hat er gesagt: "Jaja, werden wir sehen." Dann kam der Trainerwechsel, Friedhelm Funkel kam zu uns, und ich habe erst mal wieder ein bisschen Mittelfeld gespielt. Aber die Verteidiger haben sich verletzt, und die einzige Lösung war: ich. Danach habe ich eigentlich nur noch die Position gespielt. Auch vor meinem Wechsel zum BVB war das klar: Trainer Klopp hat zu mir gesagt: „Wir möchten dich, aber nur als Verteidiger." Da musste ich mich schon entscheiden, weil er da Bedarf hatte, und ich dachte dann: Okay, es ist der BVB, eine große Chance für mich - da mache ich mit!

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Re: Lucien Favre

Beitrag von Mori » 30.07.2020, 15:47

Jenner hat geschrieben:
30.07.2020, 14:29
Zumal in dem Artikel auch der Unsinn wiederholt wird, Favre hätte Piszczek zum RV umgeschult. Favre hat Piszczek auf allen möglichen Positionen eingesetzt, aber erst Funkel hat ihn konsequent als RV auflaufen lassen.
Blödsinn.

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Re: Lucien Favre

Beitrag von Jenner » 30.07.2020, 15:58

2009/10 unter Favre: je einmal RM, RV, MS, RA
Rückrunde 2009/10 unter Funkel: 17 Spiele, 15x RV, 2x RA.

Deine Werbeagentur sollte sich mehr mit Hertha befassen, statt Favre irgendwelche "Leistungen" anzudichten.
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Re: Lucien Favre

Beitrag von HipHop » 30.07.2020, 16:05

Ich respektiere dein Detailwissen aber oben sagt LP doch selbst wie es lief.

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Re: Lucien Favre

Beitrag von Jenner » 30.07.2020, 16:18

2008/09 hat Piszczek aushilfsweise RV (so wie er vorher auch auf diversen anderen Positionen eingesetzt wurde) gespielt, weil Friedrich verletzt war. Von Umschulung konnte aber keine Rede sei. Ansonsten hätte Favre ihn 2009/10 dort eingesetzt und nicht mit Pejcinovic u. a. auf dieser Position experimentiert.
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Re: Lucien Favre

Beitrag von replay » 21.11.2020, 22:07

Herzlichen Glückwunsch, Monsieur Favre!

Bester Hertha-Trainer meiner Zeit.

Amadores
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Re: Lucien Favre

Beitrag von Amadores » 21.11.2020, 23:33

replay hat geschrieben:
21.11.2020, 22:07
Herzlichen Glückwunsch, Monsieur Favre!

Bester Hertha-Trainer meiner Zeit.
Bester Hertha Trainer war für mich Jürgen Röber. War einfach eine schöne Zeit, Aufstieg, CL...
HERTHA BSC - wird es immer sein... :schal:

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Re: Lucien Favre

Beitrag von Jenner » 22.11.2020, 02:50

+1
Zudem hat er mit dem Ligapokal auch zwei Titel in Deutschland geholt.
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Herthafuxx
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Re: Lucien Favre

Beitrag von Herthafuxx » 22.11.2020, 11:55

replay hat geschrieben:
21.11.2020, 22:07
Herzlichen Glückwunsch, Monsieur Favre!

Bester Hertha-Trainer meiner Zeit.
Absolut. Davor und dannach gab es keine Hertha-Mannschaft auf diesem hohen taktischen Niveau. In den ganzen Machtkämpfen 2009 hat er hier Fehler gemacht. Das ändert aber nichts an der Tatsache, wie gut er die Mannschaft ausgebildet hat. Realistische Träumereien von der Meisterschaft gab es nur bei ihm.

ratlos
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Re: Lucien Favre

Beitrag von ratlos » 22.11.2020, 14:04

Dem schließe ich mich an..
Nach favre gab und gibt es nur desaströse Unfähigkeit die diesen Verein sukzessive kaputt macht
Ich gehe nur dorthin, wo ich befehle, nicht dorthin, wo meine Worte wertlos sind.

Zlatan Ibrahimović

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Re: Lucien Favre

Beitrag von PREUSSE » 22.11.2020, 16:16

replay hat geschrieben:
21.11.2020, 22:07
Herzlichen Glückwunsch, Monsieur Favre!

Bester Hertha-Trainer meiner Zeit.
Dem schliesse ich mich auch an. Ich habe ihn auf dem Schenlkendorffplatz zugeschaut, wie er den Spieler Schusstechnik versuchte näher zubringen :D :top:

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